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Altersteilzeit / Rentenversicherung

von
peter

nach Art. 14d Abs. 3 EWG 1408/71 und §5 Abs. 4 SGB Vi bin ich versicherungsfrei in der Rentenversicherung. Ich habe auch die Versicherungsfreiheit gewählt. Jetzt werde ich in Altersteilzeit wechseln und habe nachstehende Frage. In der Altersteilzeit zahlt mein Arbeitgeber weiter 1/2 RV für den Erstbetrag von 50% meines alten Entgelts. Das ist mir klar. Nicht bekannt ist mir, was passiert mit der Aufstockung auf 80% meines letzten Bruttogehaltes in der RV. Hier werden ja durch den Arbeitgeber sowohl die Arbeitgeber als auch die Arbeitnehmerbeiträge gezahlt. Wenn ich den Wortlauf der Gesetzesbegründung ansehe, wodurch dem Arbeitgeber kein Anreiz einen Retner zu beschäftigen gegeben werden sollte, würde dies bedeuten, dass der Arbeitgeber bei dem Aufstockungsbetrag für die Rentenversicherung beide Anteile, also 19,9% zahlen muss. Ich das korrekt? Erläuterung wenn ja/nein - warum. Wo ist das geregelt?

Bitte auch nur diese Frage beantworten und nicht eine Diskussion, ich könne gar nicht in Altersteilzeit gehen. Ich kann, das wurde bereits durch die RV geprüft. Danke für eine belastbare Antwort.

Experten-Antwort

Für Beamte, die während der Altersteilzeit bereits eine Pension wg. Alters beziehen, wurde dieser Fall bereits geregelt (vgl. Ziff. 2.1.1.6 des Rundschreiben der Spitzenverbände der SV vom 09.03.2004) -> http://www.deutsche-rentenversicherung.de/nn_9694/SharedDocs/de/Inhalt/Zielgruppen/02__arbeitgeber__steuerberater/03__publikationen/Gemeinsame__Rundschreiben__der__SV/2004/2004__03__09__Anlagen,templateId=raw,property=publicationFile.null/2004_03_09_Anlagen
Diese Rechtsauffassung dürfte auch auf den EWG-Renter zu übertragen sein. Der AG hat somit keine zusätzlichen Aufstockungsbeiträge zu erbringen.