Altersvorsorge

von
Gast

Hallo,

leider kann niemand ausschließen irgendwann mal in Hartz IV (Arbeitslosengeld II) zu rutschen.

Das Schonvermögen für die Altersvorsorge wurde / wird auf 750 Euro pro Lenbensjahr erhöt.

(Ein 35jähriger Mann darf 26250 Euro behalten)

Frage 1)
Dürfen die 26250 Euro auch auf dem Sparbuch bleiben? Oder müssen diese irgendwie in eine Rentenversicherung eingezahlt werden?

Frage 2)
Wurde / wird auch beschlossen, dass die selbst genutze Immobile "Hartz-Sicher" ist / wird?
Oder muss man nach wie vor seine selbst genutze Immobilie verkaufen, wenn man ins Arbeitslosengeld II rutscht?

(Die schwarz-gelbe Regierung hatte zu Beginn angekündigt die Immobilie besser schützen zu wollen)

Insbesondere die Fragen unter 2) interessieren mich sehr, da ich beabsichtige evtl. ein Haus zu kaufen ...

Vielen Dank und herzliche Grüße

Gast

von
Oskar

Die erhöhten Ansparsätze gelten nur bei Verwertungssicheren Anlagen,also nicht auszahlbar und beleihbar vor Rentenbeginn.
Dazu noch 150 € /Lebensjahr als normale Geld-Sparanlage.
Dazu 750 € für Anschaffungen und 1 PKW im Wert bis 7500 €.

Solange das Haus von der Wohnfläche her innerhalb der Bestimmungen liegt(ich glaube für 1 Person 85 qm und 15 qm für jede weitere Person im Haushalt) muß man es nicht verwerten.
Die ARGE zahlt aber keinen Tilgungsbetrag,nur Zinsen und Nebenkosten.

von
Gast

Hallo Oskar,

danke für Ihren Beitrag.

Die Regelung mit den 80 oder 85 qm Wohnfläche war mir bekannt.

Wurde durch die neue Regierung dieses Gesetz nicht irgendwie verbessert?

Das wurde doch damals auf einer Pressekonferenz angekündigt.

Es kann doch nicht sein das jemand sein Haus verliert nur weil es angeblich ein paar qm zu groß ist ...

Experten-Antwort

Hallo Gast,

zum Stand des aktuellen Gesetzgebungsverfahren können wir leider keine Auskunft geben.

Interessante Ausführungen zum Thema Anrechnung von Vermögen bei Hartz IV können Sie beispielsweise aus der Internetseite www.sozialleistungen.info/con/hartz-iv-4-alg-ii-s/vermoegen.html ersehen.