Altersvorsorgeberatung Beratungsstelle

von
Schwäbin

Also:Ich war in einer Beratungsstelle! Der Berater wirkte ein wenig erschrocken, nahm sich aber viel Zeit und erzählte mir, was es alles gibt.Also Banksparpläne,Fondssparpläne,Entgeltumwandlung, Versicherungen-das steht aber auch alles, in den Merkblättern. Also mehr als da drin steht, kann man dort nicht erfahren, und da steh ich nun, ich dummer Tor...und frage mich: was hat man von so einer Beratung?Warum tut die Rentenversicherung so was?Da sitzen nun mal keine Finanzexperten.

von
Spezi

Ich glaube nicht, dass Sie bei einer Beratungsstelle der DRV waren, denn diese beraten m.E. nicht über Produkte der privaten Versicherungswirtschaft. Also nicht gleich auf die DRV schimpfen, sondern sich selbst erst mal informieren, wo Sie sich haben beraten lassen.

von
Nils

In der sogenannten PROSA Beratung werden ihnen lediglich die verschiedenen Produkte detailliert vorgestellt. Nicht gesagt wird ihnen, was für Sie passend ist, noch eine bestimmte Produktempfehlung. Es taugt also nur für Leute die sich einen ersten Überblick verschaffen wollen, nicht für solche die konkrete Angebote und Produkte benannt haben wollen. Ist halt ein momentaner Hype der GRV um sich am MArkt irgendwie zu positionieren. Was Norbert dazu gesat hätte???

von
Fondmanager

Tipp: Gehen Sie direkt zur Verbraucherberatung, zahlen Sie etwa 100 EUR, und gehen dann mit wichtigen, maßgeschneiderten und richtigen Infos nach Hause. Sparen Sie sich die Zeit in der Beratungsstelle der DRV. Nutzt nur denen um teures Personal zu installieren.

von
Nix

1) Die DRV soll Ihnen einen Überblick über die einzelnen Arten von Altersvorsorgemöglichkeiten geben.
Finanprodukte dürfen dort weder verkauft noch empfohlen werden.
2) Finanzberater auf dem freien Markt wie Banken, Sparkassen, Versicherungsvermittler etc. sind provisionsgetrieben und wenig unabhängig.
3) Riesterprodukte sollen sicher sein, bringen aber wenig Rendite.
Die dortigen Zulagen decken allenfalls die zu zahlende Abschlußprovision.
4) Lebensversicherungen bringen zu wenig Rendite und sind für die Altersvorsoge ungeeignet.
5) Aktienfonds bringen trotz größerer Schwankungen langfristig über 30 Jahre die höchste Rendite...wenn Sie mit den Schwankungen leben können und auf staatliche Zulagen verzichten können.
Bei einigen Anbietern sind diese komplett ohne Ausgabeaufschlag und komplett ohne Depotgebühren erhältlich.

Wirklich unabhängige Beratung erhalten Sie gegen einen Betrag von etwa EUR 100,-- bei den Verbraucherzentralen.

Merke: Altersvorsoge bringt wenig Rendite, wenn sie sicher sein soll. Aktienfonds als Vermögensbildung bringt hohe Rendite, die man sich durch lange Verlustphasen erkaufen muß.

Denken Sie einmal darüber nach, womit Sie besser leben können.

Viele Grüße
Nix

Experten-Antwort

Wir verweisen auf unsere Antwort auf Ihren Beitrag vom 28.06.2011.

von
Anstand

Der gute alte Nobbi! Der hätte 4% für die gesetzliche Rente sicher gut gefunden, ich glaube, der ist auch nicht bei Maschmeier unter Vertrag.