Altesrente oder weiter Erwerbsminderungsrente

von
Sven

Hallo, vielleicht kann mir jemand weiterhelfen.

Meine Mutter ist 63 J. hat einen SB- ausweis und bezieht volle Erwerbsminderungsrente, welche am 30.05 zunächst ausgelaufen war. Diese wurde nun bis zum 65J. verlängert. Meine Fragen sind, wäre es hinsichtilich etwaiger Rentenabschläge bzw. der Rentenhöhe besser gewesen, die EMR nicht weiterzuverlängern und stattdessen ab 01.06. AR f. behinderte zu beantragen? Ab 63J. sei diese ja Abschlagsfrei.Die Rente hätte dann ja höher sein müssen. Ihr wurde gesagt, dies könne sie zwar nun auch noch machen ("Umwandeln") aber aufgrund eines Besitzschutzes würde die Rentenhöhe gleich bleiben. War es ein Fehler die EMR zunächst weiter zubeantragen und nicht die Altersrente z. 01.06. zu beantragen? Vorsorglich wurde gegen den neuen EMR Bescheid Einspruch erhoben.
Im voraus vielen Dank.

von
KSC

Schreiben Sie einen Brief genau mit diesem Inhalt an den RV Träger.

Dann wird der Fall geprüft-das erklärt dann auch Ihren Widerspruch.

Von außen kann man allgemein sagen, dass sich an den Abschlägen wahrscheinlich nichts ändert - da hätten der "Antrag auf Altersrente schon mit 60 gestellt werden müssen und die Schwerbehinderung hätte schon vor den 17.11.200 festgestellt sein müssen.

Nur, auch das sollen die beurteilen, die den Fall bearbeiten und alle relevanten Sachverhalte kennen.

von
KSC

lesen Sie die Antwort von brille an Volker vom heutigen Tag - genau das ist auch Ihr Thema und weil dieRentnerin schon 63 ist, auch "Ihr Problem"

Experten-Antwort

Hallo Sven,

der Wechsel hätte, so wie dies auch "KSC" auch in seinem Beitrag geschrieben hat; schon vor dem 63. Lebensjahr erfolgen müssen, wobei dann ein Anspruch auf eine Altersrente für schwerbehinderte Menschen ohne Abschlag (Schwerbehinderung muss am 16.11.2000 vorgelegen haben und Geburt vor dem 17.11.2000) bestanden haben müsste. Bei einem Wechsel nach dem 63. Lebensjahr bleibt es bei den Abschlägen.