@Amade`, zusätzliche Altersvorsorge / "Vorsorge" am Standort D

von
M.F.

Ihr Beitrag vom 10.07.

Hallo Amade`,

Sie haben völlig recht, die Vorsorge lohnt sich weniger für den Vorsorgenden, sondern eher für Minister, Banken und Versicherungen usw..

Und wer das nicht glauben will, der werfe bitte einen Blick auf die vom Deutschen Bundestag veröffentlichte Nebentätigkeitsliste: „Riester, Walter , SPD Bundesminister a. D.“ zum Beispiel, 22 mal mindestens 7000 €, 7 mal mindestens 3500 € und 3 mal mindestens 1000 €, macht zusammen mindestens 181.500 Euro - in einem Jahr.

Hier die Riester-Liste:

Riester, Walter , SPD Bundesminister a. D.

Entgeltliche Tätigkeiten neben dem Mandat:

Agentur referenten & themen, Hohenstein-Ernstthal, Vorträge, 2007, Stufe 3 (mindestens 7000 Euro)
Allianz Pension Partners GmbH, München, Vortrag, Juni 2006, Stufe 1 (1000 bis 3500 Euro)
AWD Holding AG, Hannover, Vorträge, April 2007, Stufe 3 (mindestens 7000 Euro)
Badischer Genossenschaftsverband e.V., Karlsruhe, Vortrag, Februar 2007, Stufe 3 (mindestens 7000 Euro)
BBBank Anlagenberatungs- und Versicherungsbereich, Karlsruhe, Vorträge, Mai 2007, Stufe 3 (mindestens 7000 Euro)
bbg Betriebsberatungs GmbH, Bayreuth, Vortrag, September 2006, Stufe 3 (mindestens 7000 Euro)
Berufsbildungswerk der Versicherungswirtschaft Mecklenburg-Vorpommern e.V., Rostock, Vortrag, Oktober 2006, Stufe 2 (3500 bis 7000 Euro)
Bundesverband Deutscher Vermögensberater, Frankfurt/Main, Vorträge, Mai 2007, Stufe 3 (mindestens 7000 Euro)
BVF GmbH, Rochlitz, Vorträge, 2007, Stufe 3 (mindestens 7000 Euro)
Delta Lloyd Deutschland AG, Wiesbaden, Vorträge, 2007, Stufe 3 (mindestens 7000 Euro)
DEVK Versicherungen, Köln, Schwerin, Vortrag, Dezember 2006, Stufe 2 (3500 bis 7000 Euro), Vortrag, Februar 2007, Stufe 2 (3500 bis 7000 Euro)
Econ Referenten-Agentur, Starnberg, Vortrag, März 2007, Stufe 3 (mindestens 7000 Euro)
Erhard Redner- und Persönlichkeitsmanagement, München, Vortrag, November 2005, Stufe 1 (1000 bis 3500 Euro)
EUTOP SpeakersAgency, München, Vortrag, Mai 2006, Stufe 2 (3500 bis 7000 Euro)
Feuersozietät Berlin Brandenburg Versicherungen AG, Berlin, Vorträge, 2006, Stufe 3 (mindestens 7000 Euro)
Focus Magazin Verlag GmbH, Focus-Money, München, Vorträge, 2005, Stufe 3 (mindestens 7000 Euro)
geno kom Werbeagentur GmbH, Köln, Vortrag, September 2006, Stufe 3 (mindestens 7000 Euro)
Georg Seil Consulting GSC GmbH, Wiesbaden, Vortrag, September 2006, Stufe 3 (mindestens 7000 Euro)
Heimrich & Hannot GmbH, Leipzig, Vortrag, Mai 2006, Stufe 2 (3500 bis 7000 Euro)
Nürnberger Versicherungsgruppe, Nürnberg, Vortrag, Juli 2006, Stufe 3 (mindestens 7000 Euro)
Öffentliche Versicherungen Sachsen-Anhalt, Magdeburg, Vortrag, Mai 2006, Stufe 2 (3500 bis 7000 Euro)
Saarland Versicherungen, Saarbrücken, Vortrag, September 2006, Stufe 3 (mindestens 7000 Euro)
Sparda-Bank Baden-Württemberg eG, Stuttgart, Vortrag, Januar 2007, Stufe 3 (mindestens 7000 Euro), Vortrag, Oktober 2006, Stufe 1 (1000 bis 3500 Euro)
Sparkasse Einbeck, Einbeck, Vortrag, November 2006, Stufe 3 (mindestens 7000 Euro)
The London Speaker Bureau, Karlsruhe, Vortrag, März 2007, Stufe 3 (mindestens 7000 Euro)
Union Investment Privatfonds GmbH, Frankfurt/Main, Vorträge, 2006, Stufe 3 (mindestens 7000 Euro); März 2007, Stufe 3 (mindestens 7000 Euro)
universa Lebensversicherungen a.G., Köln, Vorträge, 2007, Stufe 3 (mindestens 7000 Euro)
Volksbank Lahr, Lahr, Vortrag, April 2007, Stufe 3 (mindestens 7000 Euro)
Westfälische Provinzial Versicherungen AG, Münster, Vortrag, Januar 2006, Stufe 2 (3500 bis 7000 Euro).

Da verschlägt,s einem die Sprache.

MfG M.F.

von
M.F.

igendwie habe ich Schwierigkeiten mit Zeichen:

Deshalb hier noch mal der dritte Asatz:

Und wer das nicht glauben will, der werfe bitte einen Blick auf die vom Deutschen Bundestag veröffentlichte Nebentätigkeitsliste: Riester, Walter , SPD Bundesminister a. D. zum Beispiel, 22 mal mindestens 7000 Euro, 7 mal mindestens 3500 Euro und 3 mal mindestens 1000 Euro, macht zusammen mindestens 181.500 Euro - in einem Jahr.

von
Amadé

Herzlichen Dank übrigens für Ihren ausgezeichneten Beitrag in Sachen Entgeltumwandlung.

Leider wird für diesen Betrug an der Sozialversicherung aber auch am "Vorsorgenden" auf dieser Seite immer noch Werbung gemacht.

Viele Grüße

von

Amadé

von
Amadé

http://www.ihre-vorsorge.de/Expertenforum-Thema.html?id=57629&dekade=1

von
-

Sie zitieren Bernhards Ausführungen:
Der schreibt:
"Wer für sich sparen will,der tut das besser woanders."
Leider führt er nicht aus, WO sollen wir sparen?
Können Sie Beispiele geben?

von
--

Schweiz, Luxemburg, Lichtenstein, Monaco, etc.

von
-

Natürlich habe ich auch ein Schweizkonto(nicht denken, ich wäre vermögend,sowas bekommt man schon ab EUR 10.000,--, wenn man in Fonds investiert).
Entweder man erklärt sich, dass das Schweiz-Finanzamt an das deutsche Finanzamt die Zinseinnahmen etc. weitermeldet oder man bezahlt dort die Zinssteuer.
Wie betrachten Sie dieses Problem?
Lohnt sich das trotzdem, fürs Alter darüber zu sparen?

von
-

Natürlich habe ich auch ein Schweizkonto(nicht denken, ich wäre vermögend,sowas bekommt man schon ab EUR 10.000,--, wenn man in Fonds investiert).
Entweder man erklärt sich, dass das Schweiz-Finanzamt an das deutsche Finanzamt die Zinseinnahmen etc. weitermeldet oder man bezahlt dort die Zinssteuer.
Wie betrachten Sie dieses Problem?
Lohnt sich das trotzdem- trotz dortiger Zinssteuer, fürs Alter darüber zu sparen?

von
Amadé

Sehr verehrter User "-"

Bernhard hat aus guten Gründen den Sachverhalt in meisterhafter Manier sehr DISKRET umschrieben.

Zu ihrer ziemlich INDISKRETEN Frage möchte ich daher nur beispielhaft ausführen, wie es manche Zeitgenossen mit der Geldanlage zu tun pflegen.

Eine weitergehende (moralische) Bewertung sei Ihnen und anderen interessierten Lesern anheim gestellt.

Als erstes muss man wissen, dass es in Europa mehrere Staaten gibt, in denen man Deutsch spricht bzw. in der diese Sprache Amtssprache ist. Ferner sollte man wissen, dass es in Europa einen deutschsprachigen Staat gibt, der nicht Mitglied in der Europäischen Union ist, dass ist das Fürstentum Liechtenstein.

So gibt es "böse" Menschen, die Ihr BARES Geld - ohne elektronische Spuren zu hinterlassen - erst mal ohne Grenz- und Zollkontrolle (zu Fuss) von Bayern in das politisch zu Österreich gehörende Kleinwalsertal bringen.

Österreich hat im Gegensatz zu Deutschland schon mal ein hervorragendes Bankgeheimnis, ist aber Mitglied der EU und damit auch einem gewissen politischen Druck aus Deutschland ausgesetzt, was sich u.a. darin äußert, dass Quellensteuer anonym nach D abgeführt werden muss.

Österreichische und Schweizer Banker sind aber nun mal "ausgeschlafen" und kennen Mittel und Wege, Gelder zu Tochterbanken zu transferieren, die ihren Sitz in Staaten haben, die nicht zur EU gehören.

Alle weiteren Ausführungen erspare ich mir und führe folgenden link beispielhaft an:

http://www.raiffeisen-kwt.at/kapitalanlage-im-ausland/

Haben Sie sich mal die Frage gestellt, warum Bundesverdienstkreuzträger wie Beckenbauer, Rennfahrer-Schumi oder Unternehmer wie Müller-Milch ihren Wohnsitz ins Ausland verlegt haben, um dort Steuern und Sozial-Abgaben zu zahlen?

Was diese "Vorbilder" tun, sollte doch Otto-Normalverbraucher Recht sein? Man kann natürlich auch auf die Gnade der aktiven und kommenden bundesdeutschen Finanz- und Sozialminister setzten. Nur, mehr als Grundsicherung wird schon in Bälde leider in den Sozialstaats-Wundertüten trotz - oder gerade wegen der geförderten "Vorsorge" nun mal nicht drin.

Das Geld zur Finanzierung der Staatsausgaben wird nun mal nicht von den "Bundesverdienstkreuzträgern", Merz & Co und den "Not leidenden " Spitzenmanagern eingetrieben, sondern von denen, die übrig bleiben - so einfach ist das!