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ambulante Reha nötig? Folgen bei Ablehnung? Umwandlung möglich?

von
JumpingJohn

Hallo,

ich hatte Anfang Oktober 2012 eine OP an der Schulter, wegen der ich auch bis Anfang 2013 krank geschrieben war, wärend dieser Zeit hatte ich nur normale Krankengymastik, weil entsprechende Anträge für Reha-Massnahmen erst nach der OP gestellt wurden.

Im Moment bin ich mit EAP-Massnahmen (erweiterte ambulante Physiotherapie) beschäfftigt, die ich auch nach meiner täglichen Arbeit antreten kann. Diese Leistung habe ich direkt von der Krankenkasse bezahlt bekommen und habe damit auch schon gute Erfolge erziehlen können. Deshalb hatte ich der Krankenkasse auch mitgeteilt das Sie den Antrag zu Reha-Massnahmen bei der Rentenversicherung zurückziehen sollen. Leider war das wohl zu spät, da ich letzte Woche post erhilt mit der Bewilligung von ambulanter Reha, samt erstem Termin. Da ich aber derzeit noch mit EAP beschäfftigt bin könnte ich diesen aber eh nicht warnehmen, danach ginge das schon, aber bei 3 Wochen für täglich 6 Stunden Reha würde ich wieder bei der Arbeit ausfallen.

Was mich nun interesiert. Bekomme ich bei evt. später wieder auftretenden Problemen mit der Schulter Probleme mit neuen Anträgen wenn ich diesen hier jetzt komplett ablehne? Auch wenn die Unnötigkeit dieser mit ärztlichen Atesten belege?

Kann ich die vollzeit Reha in eine teilzeit Reha oder zu EAP-Massnahmen umwandeln lassen, so das ich diese wie bisher nach meiner Arbeit antreten kann?

Danke für eure Antworten, Gruß
JumpingJohn

von
Sachbearbeiter DRV Bereich Reha

Geben Sie dem Rentenversicherungsträger schriftlich bescheid, dass Sie die Maßnahme nicht antreten werden und auf die Leistung verzichten.

Dies kann Ihnen i.a.R. nicht negativ ausgelegt werden, außer Sie würden sich im Krankengeld-Bezug befinden und dem Antrag hätte eine Aufforderung nach § 51 SGB V zugrunde gelegen (aber das ist bei Ihnen ja nicht der Fall).

Eine spätere negative Auslegung wird es nicht geben, es werden aktuelle Befunde zur Entscheidung zugrunde gelegt und geprüft, ob Ihre Erwerbsfähigkeit gefährdet ist. Ob Sie Jahre zuvor eine Maßnahme nicht angetreten haben ist bei der Prüfung irrelevant.

Eine Umwandlung in eine "Teilzeit-Reha" ist nicht möglich, eine solche Leistung sieht die Rentenversicherung nicht vor, da Sie während der Rehabilitationsmaßnahme als arbeitsunfähig gelten (Teilzeit-Arbeitsunfähigkeit gibt es nicht).

Es bleibt Ihnen zu wünschen, dass Sie mit der derzeitigen Therapie Ihre volle Arbeitsfähigkeit wiederherstellen können.

von
Anne

EAP zahlt die Kasse allerdings meist nicht lange, also besser abklären; bevor Sie nachher gar nichts haben.

Experten-Antwort

Hallo "JumpingJohn",

ich schließe mich den Ausführungen von Sachbearbeiter DRV Bereich Reha an.

Keiner kann sie zwingen an einer Rehabilitationsmaßnahme teilzunehmen. Sollten Sie jedoch zur Reha-Antragstellung aufgefordert worden sein (z.B. durch die Krankenkasse nach § 51 SGB V bei Krankengeldbezug/Arbeitsunfähigkeit), dann könnte eine Weigerung Ihrerseits zum Wegfall des Krankengeldes führen.

Für Ihre Gesundheit wünschen wir Ihnen weiterhin alles Gute.

Ihr Experte

von
JumpingJohn

Danke für die hilfreichen Antworten.
Nach einem Besuch bei meinem behandelnden Orthopäden steht nun fest das ich die angebotene Reha nicht benötige und somit nicht antreten muss.
Der Widerruf ist geschrieben und geht heute noch in die Post.

Gruß
JumpingJohn