Ambulante Rehabilitation !

von
A.Andler

Guten Tag,

Ich wurde von der Krankenkasse aufgefordert einen Rehabilitation zumachen. Ich habe daraufhin auch einen Antrag bei der DRV gestellt auf dem Formular habe ich Ambulant angekreuzt mein behandelter Arzt hat dem auch zugestimmt.

Jetzt kamm der Bescheid von der DRV das mir eine Stationäre Rehabilitation genehmigt wurde dagegen werde ich jetzt widerspruch einlegen.

Meine frage kann die Krankenkasse mein krankengeld streichen wenn ich Widerspruch einlege? weil ich ja eine Ambulante Rehabilitation wollte dies war auch so mit meinem behandelten Arzt so besprochen!

Meine zweite frage wäre in dem Schreiben stand von der DRV sie werden bevorzugt behandelt das heisst ich bekomme schnell einen platz wie lange bleibt mir jetzt ca zeit? und was wenn die Klinik sich zuvor meldet während der widerspruch läuft frist wäre 4Wochen.

Ich danke ihnen Rechtherzlich und wünsche noch einen schönen Tag.

von
Schade

Was wäre so schlimm an einer stationären Reha?

Wie die Kasse reagiert, erfragen Sie dort, möglicherweise deutet man Ihren Widerspruch als "Zeitspiel" um das Krankengeld möglichst lange auszuschöpfen - aber das ist nicht Thema des Rentenforums.

von
Otto N.

Zitiert von: A.Andler

Meine zweite frage wäre in dem Schreiben stand von der DRV sie werden bevorzugt behandelt das heisst ich bekomme schnell einen platz wie lange bleibt mir jetzt ca zeit? und was wenn die Klinik sich zuvor meldet während der widerspruch läuft frist wäre 4Wochen.

Einfach so, völlig grundlos, wird keine stationäre Reha bewilligt, wenn eine ambulante Maßnahme ausreichen sollte.

Die Meinung Ihres Arztes ist übrigens nicht relevant, da die letzte Entscheidung der "Obergutachter" des sozialmedizinischen Dienstes der DRV fällt.

Da man Sie "bevorzugt" behandeln will, sieht der medizinische Dienst der DRV offenbar sofortigen Handlungsbedarf.

Insofern räume ich Ihrem Widerspruch keine all zu großen Chancen ein.

Zumal Ihre Krankenkasse ein berechtigtes Interesse daran hat, Sie so schnell wie möglich aus dem Krankengeldbezug zu kriegen.

von
A.Andler

Bitte um Antworten auf meine Fragen DANKE

von
Schade

Frage 1 richten Sie an Ihre Krankenkasse.

Frage 2 klären Sie, wenn es dazu kommt, direkt mit der Sachbearbeitung Ihres RV Trägers (natürlich in Absprache mit der Krankenkasse).

So jetzt haben Sie die nüchterne Antwort.....

von
Herz1952

Es gibt nicht überall in Deutschland ambulante Reha-Zentren in der Nähe des Wohnortes von Betroffenen. Ambulante Reha heißt: morgens hin und abends wieder zurück.

Eine andere Variante ist eine ambulante Reha-Maßnahme ein mal in der Woche über 1 - 1,5 Jahre. Betrifft wahrscheinlich nur Altersrentner. Bringt für die Herstellung der Arbeitskraft wahrscheinlich nicht viel und dauert zu lange.

Also ich würde eine stationäre Reha vorziehen. Wenn es dort gesunde Ernährung mit Auswahl gibt und freie Getränke zum Mittagessen kann man sich abends auch mal ein Gläschen Wein gönnen oder ein kleines Bier. Und wenn es vegetarische Mittagskarte gibt, ist am Nachmittag auch noch ein Stückchen Obsttorte drin.

Es bleibt auch meist noch Zeit für einen Spaziergang, möglichst in frischer Luft eines Waldes oder eines Wiesengrundes.

Ich finde, ein wenig Erholung haben wir uns alle verdient, der Arbeitsstress kommt noch früh genug. Bei mir war es halt Krankheitsstress mit Aussicht auf Verschlechterung, die so allmählich eintritt.

Es ist allerdings nicht jede Reha-Klinik gleich gut.

Herz1952

von
Otto N.

Zitiert von: A.Andler

Bitte um Antworten auf meine Fragen DANKE

Es tut mir leid, wenn Ihre Wunschantwort bisher noch nicht dabei war.

Vielleicht kommt sie noch......

von
Melody

Ich wurde seinerzeit ebenfalls zur REHA aufgefordert, bekam eine stationäre bewilligt, legte Widerspruch ein, da ich eine ambulante Reha wollte. Diese wurde ca. 6 Monate später bewilligt, mittlerweile ging es mir aber gesundheitlich schlechter und ich lies mich rehaunfähig schreiben. Das Krankengeld lief derweil weiter bis zur Aussteuerung. Das Ende vom Lied ist, dass ich meine volle unbefristete Rente ohne jegliche Reha bekam. Alles Gute!

von
Rehab

Glückwunsch!

von
Paula

Das gleiche Problem hatte ich im November auch.Wenn der DRV Ihnen eine andere Rehaform genehmigt, müsste sie dies eigentlich begründen. Auf meinem Bescheid war damals keine Begründung. Nach einem Anruf bei der DRV erklärte die Sachbearbeiterin, dass es sich um ein Versehen handeln müsste, das Kreuz wäre wohl einfach im falschen Kästchen gemacht worden. Denn schließlich bestanden keine Einwände gegen eine ambulante Reha - Reisefähigkeit usw. Der Rehabescheid wurde noch am gleichen Tag geändert und mir zugefaxt.
Viel Glück

Paula

von
VMannReha

Da geht es vorwiegend um die psychologische Betreuung in der stationären Reha.
Wenn sie der nicht zustimmen, wird man dort skeptisch und entlässt sie arbeitsfähig.
Das ist der eigentliche Grund, warum man sie stationär haben will.
Alles andere drum herum ist nur Fassade.

von
User

Es ist gar nicht bekannt wegen welchen Diagnosen A.Andler auf Reha geht. Wie kommen Sie dann auf eine psychologische Betreuung?

von
VMannReha

Ich habe mich verschrieben.
Ich meinte:
Psychologische Begutachtung, nicht Betreuung.

Experten-Antwort

Hallo Andler,

wenn Sie eine ambulante Reha beantragt haben und eine stationäre Reha bewilligt wurde, dann hat der Gutachter der Deutschen Rentenversicherung dafür Gründe. Dies wird nur gemacht, wenn die Leiden ambulant nicht behandelt werden können. Bitte sprechen Sie diesbezüglich mit Ihrem Rentenversicherungsträger.

Wenn die Krankenkasse Sie zur Reha aufgefordert hat, können Sie der Entscheidung des Rentenversicherungsträgers nur mit Zustimmung der Krankenkasse widersprechen, ansonsten kann es passieren, dass Ihnen die Krankenkasse das Krankengeld einstellt. Sollten Sie bei Ihrem Wunsch bleiben, müssen Sie unbedingt mit Ihrem Sachbearbeiter bei der Krankenkasse darüber sprechen.

Bevorzugte Aufnahme bedeutet, dass Sie vorrangig einen Platz in der Klinik bekommen, den Aufnahmetermin teilt Ihnen die Klinik mit, dieser ist abhängig von der Belegungssituation der Klinik. Da Sie von der Krankenkasse aufgefordert wurden, können Sie diesem Aufnahmetermin nur nach Rücksprache mit der Krankenkasse widersprechen, da auch sonst die Gefahr der Einstellung des Krankengeldes droht.

von
A.Andler

Guten Tag,

Ich verstehe ihre Antwort nicht ich war jetzt bei DRV dort hat man mir gesagt. Das wenn ich Widerspruch einlege das krankengeld nicht gekürzt wird da ich ja die Reha (antreten möchte) nur Ambulant?

Mit freundlichen Grüßen

von
Fliegenklatsche

Zitiert von: VMannReha

Da geht es vorwiegend um die psychologische Betreuung in der stationären Reha.
Wenn sie der nicht zustimmen, wird man dort skeptisch und entlässt sie arbeitsfähig.
Das ist der eigentliche Grund, warum man sie stationär haben will.
Alles andere drum herum ist nur Fassade.

Es mag ja sein, dass das in Ihrem Fall so war.

Da aber nicht alle Patienten psychisch krank sind, wird man auch nicht nur deshalb als arbeitsfähig entlassen, weil man sich nicht "psychologisch" betreuen lassen will!

Hören Sie bitte auf, so einen Unsinn zu verbreiten!

In stationären Reha-Einrichtungen kann viel intensiver und effektiver therapiert werden, als in ambulanten Einrichtungen.

Außerdem hat nicht jeder Patient eine ambulante Einrichtung in seiner Nachbarschaft.

DAS sind die eigentlichen Gründe, Sie "Experte"!

von
Fliegenklatsche

Zitiert von: VMannReha

Ich habe mich verschrieben.
Ich meinte:
Psychologische Begutachtung, nicht Betreuung.

Das ändert auch nichts an Ihrer Falschaussage!