An die Redaktion - Rentenberater

von
Ludwig

Sehr geehrte Redaktion,

In Ihrem Artikel vom 04.02.2010 ist die Behauptung falsch, daß Rentenberater keine Vertretung vor dem Sozialgericht in Angelegenheiten des Schwerbehindertenrechts vornehmen dürfen. Die Voraussetzung, daß ein direkter Bezug zu einer gesetzlichen Rente bestehen muß, gilt nur für neu zugelassene Rentenberater seit dem 01.07.2008. Die meisten Rentenberater verfügen jedoch über eine sog. "Alterlaubnis", wonach in den meisten Fällen auch eine Zulassung als Prozessagent besteht.

Nähere Auskünfte kann man im Rechtsdienstleistungsregister erhalten.

Herzlich grüsst Ludwig

Experten-Antwort

Danke Ludwig, für den Hinweis. Wir überprüfen Ihre Angaben gerne und werden den Artikel dann aktualisieren.

Ein schönes Wochenende.

Mit freundlichen Grüßen
Ihre Redaktion

von
Gina

Die meisten Rentenberater sind unkompetent,daher wäre es schon besser sich von jemand Kompetenten vor Gericht vetreten zu lassen.

Oder ist es rechtens das ein Rentenberater für einen Rentenantrag ( Antragstellung,ggfs.Kontenklärung ) zwischen 500 und 600 !!!! Euro ( ist bei mir der Fall gewesen ) kassiert,während ich es bei einer Beratungstelle,oder bei der Stadt oder bei einem Versichertenältesten für 0,00 Euro bekomme.Ich dachte ich träume.Und dann waren im Rentenantrag noch falsche Angaben,sodass noch mehrmals Rückfragen der DRV kamen.

Ich kann nur jedem vernünftigen Menschen raten,niemals solche Abzocker zu kontaktieren.Ausser man hat zuviel Geld und möchte es sinnlos loswerden.

von
RB-AB

Vorab: Ich kann nicht erkennen, dass die Redaktion den eigenen Erläuterungen zu Umgangsformen und Eingaben bei dieser Veröffentlichung einer User-Meinung gerecht wird.

Zu Gina: Ihre Äußerung "die meisten Rentenberater sind unkompetent" halte ich für unverschämt.

Wieviel Rentenberater kennen Sie überhaupt? Aufgrund welcher Erkenntnisse können Sie deren Kompetenz beurteilen?

Natürlich bekommen Sie bei den entsprechenden Beratungsstellen der DRV, der Kommunen und den Versichertenältesten kostenlose Auskünfte und Unterstützung in Ihren Rentenangelegenheiten.

Ob dies immer - Ihrer pers. Situation und Möglichkeiten entsprechend - auf allen Gebieten der Versorgung wegen Krankheit, Pflege, Alters und für Hinterbliebene optimal geschieht, bleibt fraglich.

Im übrigen können Sie die Behördenvertreter in sozialgerichtlichen Streitverfahren nicht rechtsberatend vertreten.

Sofern Sie allerdings den kostenlosen Auskünften und Entscheidungen der Behörden ohne jegliche Prüfung - z.B. durch sachverständige und unabhängige Rentenberater - vertrauen, so können Sie dies selbstverständlich tun und schön weiter träumen.

Was die erwähnten Kosten anbetrifft. so kann ich mich dazu nicht äußern, ohne alle Details des konkreten Falles zu kennen. Generell ist zu sagen, dass die Rentenberater an die Bestimmungen des Rechtsanwaltsvergütungsgesetzes gebunden sind.

Hier die registrierten Rentenberater allgemein als "Abzocker" zu bzeichnen, ist sicher unangemessen und deplatziert.

MfG
RB-AB

von
Wolfgang

Hallo RB-AB,

> Im übrigen können Sie die Behördenvertreter in sozialgerichtlichen Streitverfahren nicht rechtsberatend vertreten.

darf ich da mal eine kleines/großes Fragezeichen dran machen, was auf kommunaler Ebene zugunsten der Versicherten 'erlaubt' ist ?! ... bis zu einer bekannten Grenze der SG-Verfahrens-Unterstützung.

So'n büschen ehrlich wollen 'wir' doch miteinander umgehen - oder ?

Gruß
w.

von
Gina

Wieviel Rentenberater kennen Sie überhaupt? Aufgrund welcher Erkenntnisse können Sie deren Kompetenz beurteilen?

Ich persönlich kennen 4 Rentenbrater aus dem Bereich NRW.LEider bin ich einem dieser Hochstapler aufgesessen.Ich musste 600 Euro für einen Rentenantrag zahlen.Wenn sie das als angemessen bezeichnen,ist das Ihre Meinung.Mein gesunder Menschenverstand sagt mir das das eine absolute Frechheit ist.All meine Versicherungszeiten waren geklärt,Kontenklärung mehrmals erfolgt,auch wg.Versorgungsausgleich.

Ob dies immer - Ihrer pers. Situation und Möglichkeiten entsprechend - auf allen Gebieten der Versorgung wegen Krankheit, Pflege, Alters und für Hinterbliebene optimal geschieht, bleibt fraglich

Wenn ich zu einer Rentenberatungsstelle gehe,will ich mich nicht über Kranken oder Pflegeversicherung informieren, ich habe schliesslich noch alle Sinne bei mir.Gut, wer zu einer Rentenberatungsstelle geht und sich über ein Pflegebett informieren will,dem kann nicht mal ein Hochkompetenter Rentenberater helfen,dem ist nicht zu helfen.

Jeder kann hingehen wohin er will.Wer so blöd ist, und einen privaten Rentenberater aufsuchen möchte, um für die gleiche ( meistens viel schlechtere Leistung ) die er sonst kostenlos und kompetent bekommt,viel Geld zahlen möchte,der kann das gerne tun.

Jeder ist für sich selbst verantwortlich.

Ich wäre damals nur froh gewesen,das mich jemand auf dieses Schwachsinn hingewiesen hätte,dann hätte ich mir für die 600,00 Euro einen schönen Urlaub gemacht.Aber gut,ich war doof und haben einen privaten Rentenberater aufgesucht.Heute bin ich schlauer und würde so etwas nie mehr tun.

von
_Und übrigens

..und wer noch Fragen zu der Kompetenz (!!!!!) von Rentenberatern hat,sollte mal auf Seite 3 nachlesen,was die Frau Rentenberaterin Eschbacher für sinnvolle Ratschläge gibt.Also Hut ab.Super Tipps!!!Kompetenz hoch 10,oder wie sagt man so schön :-))))