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an Expertin- Meldung auf Mail vom 31.3.

von
idww

Vielen Dank für die sehr verständliche Erklärung!
Da mein Sohn in diesem Jahr 3 geworden ist und mein Mann nicht unmittelbar zulagenberechtigt sein wird, lohnt es sich also nicht, freiwillige Beiträge zu Zahlen.
Das heißt, ich bin ab 2009 nur noch mittelbar zulagenberechtigt und brauche nichts mehr einzuzahlen, der Vertrag läuft aber weiter? Oder ruht er dann solange ich nichts einzahle? Die 60,- &#8364; muß ich ja nicht weiter zahlen?

Experten-Antwort

Hallo,

eine Zulagenberechtigung setzt voraus, dass im jeweiligen Zulagenjahr Versicherungspflicht in der gesetzlichen Rentenversicherung besteht.

In den ersten drei Jahren nach Geburt eines Kindes wird diese Zeit als Kindererziehungszeit anerkannt. Diese Zeiten sind Pflichtversicherungszeiten. Für das Jahr 2009 liegt demnach eine unmittelbare Förderberechtigung vor, weil ihr Kind drei Jahre alt geworden ist.

Weiterhin liegt Versicherungspflicht vor, wenn Sie in Ihrem Minijob Aufstockungsbeiträge entrichten. Dazu müssten Sie bis spätestens Ende kommenden Jahres ihrem Arbeitgeber schriftlich und unwiderruflich erklären, dass sie diese Aufstockungsbeiträge ( Verzicht auf die Versicherungsfreiheit in der gesetzlichen Rentenversicherung ) leisten möchten.

Durch diese Vorgehensweise wäre gewährleistet, dass in jedem Kalenderjahr Versicherungspflicht vorgelegen hat und damit die Förderberechtigung vorliegt, also die Zulage gezahlt wird. Als Mindesteigenbeitrag wäre der Sockelbeitrag von 60,- Euro jährlich zu leisten.