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An: Wolfgang

von
Unbekannt

Lieber Wolfgang,

ich beziehe mich wieder auf deine Antwort vom Beitrag von Wolfgang, 27.07.2009, 21:53 Uhr.

Deine Aussage ist veraltet. Bitte informiere dich. Seit ca. Juni/Juli 2009 gibt es die einheitliche Anweisung bei allen Rentenversicherungsträgern, dass bei einer vollen Erwerbsminderungsrente aufgrund verschlossenenem Arbeitsmarkt nicht mehr von einem verschlossenen Arbeitsmarkt auszugehen, wenn der Nebenjob ab 3 Std. täglich beträgt, auch wenn die Hinzuverdienstgrenze eingehalten wird. Das bla bal mit arbeiten auf Kosten der Gesundheit ist somit Schnee von Gestern.

Auch die etwas meiner Meinung nach dürftige Reaktion des Experten bestätigt meine Stellung.

Es ist relativ neu und daher kann ich es &#34;verstehen&#34;, dass sich das noch nicht rumgesprochen hat.

Wollte das nochmal nur betonen, da sich in Zukunft sicherlich die Finger verbrennen werden.

von
Unbekannt

Nachtrag:

Die Aussage des Experten, dass die Sachbearbeitung zwei Jahre Zeit hatte dies zu prüfen, kann ich mich nicht anschließen.

Wie soll die Sachbearbeitung etwas seit zwei Jahren prüfen können, wenn es erst seit wenigen Wochen die neue Auffassung gilt.

von
Fredi

Vielen Dank für diese Mitteilung.
Wusste ich auch noch nicht.

In meiner Selbsthilfegruppe ist nur aufgefallen, dass seit etwa 2 Jahren die Zeitrentenverlängerung immer dann abgelehnt wurde, wenn ein Hinzuverdienst vorhanden war.

Und oftmals waren es Frauen, die mit ihrer kärglichen Rente nicht über die Runden kamen und ein bisschen hinzuverdient haben.
Grundsicherung greift bei Zeitrente ja nicht.

Nun denn, bis sich diese Neuerung herumgesprochen hat, werden sich noch viele Rentenbezieher wundern.

Experten-Antwort

Versicherte, die eine Rente wegen voller Erwerbsminderung wegen eines verschlossenen Arbeitsmarktes beziehen, haben hierauf (auch dem Grunde nach) keinen Anspruch mehr, sobald sie auf einem Teilarbeitsplatz - entsprechend ihres Leistungsvermögens oder aber auf Kosten ihrer Gesundheit - mit einer Arbeitszeit von mind. 3 Stunden täglich tatsächlich tätig sind. Die Höhe des mtl. Entgelts ist hierbei unerheblich. Beträgt das Entgelt jedoch nicht mehr als 400 Euro mtl., ist grundsätzlich die Annahme gerechtfertigt, dass eine Arbeitszeit von 3 Stunden täglich nicht erreicht wird.

Die einheitliche Auffassung der Rentenversicherungsträger, dass es hierbei unerheblich ist, ob die Tätigkeit entsprechend des Leistungsvermögens oder aber auf Kosten der Gesundheit ausgeübt wird, besteht im Übrigen nicht erst seit wenigen Wochen, sondern seit Mitte des Jahres 2006.

von
Recht

Nach den Ausführungen der Expertin sind die Aussagen von Wolfgang (aus Sicht der Praxis) also doch korrekt.