Anforderung Gutachten

von
Heiz

Ich habe vor ca. drei Wochen die Gutachten angefordert , wegen Ablehnung des EM- Antrages .
Sollte ich jetzt erstmal Widerspruch einlegen (bin noch in der Frist) und dann säter die Begründung schreiben. Was ist wenn das Gutachten erst noch 4 bis 5 Wochen kommt.Hat die DRV sich dann irgentwie nicht rechtens verhalten. Ist das ein Verfahrensfehler oder so .
Der Sachbearbeiter am Tel. sagte ich soll mich gedulden.
Vielen Dank für Antworten

von
Mövi

Natürlich müssen Sie in
j e d e m Falle erstmal innerhalb der Monatsfrist Widerspruch einlegen.

Tun Sie dies nicht wird doch der ablehnende Bescheid rechtskräftig !

Schreiben Sie dann in den Widerspruch dort gleich mit rein, das Sie eine ausführliche Widerspruchsgeündung nachreichen werden - wenn Sie das Gutachten erhalten haben.

Niemals sollte man die Widerspruchsbegründung ohne Kenntnisse der Aktenlage bzw. der zum ablehnenden Bescheid geführten Gutachten/Arztberichte verfassen !!

Das Gutachten wird ihnen dann zeitnah - falls es keinen ärztlichen Sperrvermerk- zugeschickt. Auf die Dauer haben Sie aber keinen Einfluss.

Ein " Verfahrensfehler " ist so etwas nicht.

3-4 Wochen kann das schon dauern....gerade jetzt auch wegen der vielen Feiertage.

von
Nix

Vorschlag für eine Widerspruchsformulierung:

Sehr geehrte Damen und Herren!
Gegen Ihren Bescheid vom .....erhebe ich

WIDERSPRUCH.

Zur Widerspruchsbegründung bitte ich um Übersendung einer Kopie der Ihnen vorliegenden Gutachten.

Anschliessend werde ich meinen Widerspruch begründen.

Mit freundlichen Grüssen
XXXX

So ein Schreiben würde ich auf jeden Fall - fristwahrend - innerhalb der Widerspruchsfrist an die DRV übersenden.

Dann haben Sie nichts falsch gemacht.

Viele Grüsse
Nix

von
Mövi

Da das oder ein Gutachten aber meistens nie allein entscheidend für die Ablehnung eines EM-Antrages ist , sondern ALLE ärztliche Befundberichte/Unterlagen
von dem med. Dienst der RV dafür bewertet werden müssen, sollten Sie eben nicht nur das Gutachten anfordern , sondern ALLE ärzlichen Unterlagen um daraus für sich ein GESAMTbild
zu bekommen und den Widerspruch entsprechend medizinisch bgründen zu können.

Ich kenne Fälle wo der eigene Hausarzt einen qualitativ so schlechten Befundbericht abgegeben hat, der letztlich zur Rentenablehnung geführt hat....

von
dirk

Wenn Sie "Heiz" antworten wollen, dann sollten Sie das auch unter seinem Namen tun. Alles andere verwirrt doch nur unnötig.

Aber wenn Sie erst einmal etwas länger dabei sind, werden Sie bestimmt noch ein richtiger "Auskenner".......

von
-_-

Legen Sie zunächst zur Fristwahrung Widerspruch ein und beantragen Sie Akteneinsicht. Wenn Sie den Widerspruch bei einer Auskunfts- und Beratungsstelle abgeben und sich auf einer Kopie des Schreibens den Eingang bestätigen lassen, sparen Sie sogar das Porto. Sie können das auch zur Niederschrift dort erklären.

Kostenfreie Beratung:
http://www.ihre-vorsorge.de/Beratungsstellen.html

Online-Terminvereinbarung:
http://www.deutsche-rentenversicherung.de/nn_7112/sid_7E04394F21498E0CD24C6B7DF12D0B0D/SharedDocs/de/Navigation/Beratung/Online__node.html__nnn=true

von Experte/in Experten-Antwort

Ich verweise auf die vorangegangenen Beiträge und rate dazu, zur Fristwahrung den Widerspruch einzulegen und die Begründung des Widerspruches nach Vorlage der gewünschten med. Unterlagen oder nach erfolgter Akteneinsicht nachzureichen.
Wenn Sie die Unterlagen bei der Beratungsstelle der Deutschen Rentenversicherung einsehen können, ist Ihnen evtl. der Berater bei der Formulierung der Widerspruchsbegründung behilflich und kann diese direkt an die Widerspruchssachbearbeitung weiterleiten.

von
Leser

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