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Angststörung

von
Phobos

Ich bin seit ca. 3 Jahren wegen einer diffusen Angststörung in psychiatrischer Behandlung, u. a. wird mir zu gelegentlichen Anwendung ein Benzodiazepin verschrieben. Nun bin ich auf Kosten der DRV Nord in einer psychosomatischen Kur. Der Arzt hier meinte, ich sei Medikamentenabhängig und verbot mir das Benzo zu nehmen. Ich brauche dies aber wirklich. Verstoße ich gegen die "Regeln" fliege ich raus, nehme ich es nicht, kann ich die Kur abbrechen, da ich es nicht schaffe die Anwendungen aufzusuchen. Dilemma!

von
Hanni

Zitiert von: Phobos
Der Arzt hier meinte, ich sei Medikamentenabhängig und verbot mir das Benzo zu nehmen. Ich brauche dies aber wirklich.

Vermutlich stimmt das "abhängig", da Sie das Benzo nicht nur, wie Sie scghreiben, "zur gelegentlichen Anwendung" nehmen. Dann gehören Sie aber in ein Akutkrankenhaus (oder auch Tagesklinik), nicht in eine Kur.

von
Emsig

Benzodiazepine sind das schlimmste was es so gibt und sollten immer nur als absolute NOTlösung und kurzfrisitig ( wenige Tage bis zu 2 Wochen ) und in absoluten Krisensituationen verabreicht werden !

Bereits nach ca. 2 Wochen erfolgt eine starke Abhängiigkeit und die Entzugserscheinungen sind in den allermeisten Fällen danach sehr heftg !

Langfristig - also über Monate - wird kein verantwortungsvoller Psychiater diese " Benzos " verschreiben oder eben nur in ganz ganz schweren Fällen !

Insofern ist die Massanhme des Rehaztes ihnen diese zu Benzos sofort zu entziehen absolut korrekt. Es gibt genügend andere Medikamente mit dem selben Wirkmechanismus welche eben NICHT abhängig machen.

Lassen Sie diesen Blödsinn sein und nehemn Sie also bitte diese Benzos nicht mehr. Auch wenn der Entzug schwer fällt werden Sie danach froh sein dies getan zu haben .

von
Fritz Lang

Hallo Herr Emsig,
bei einem Angstpatienten unterlassen Sie bitte die Begriffe wie "Blödsinn". Sie wissen ja überhaupt nicht wie es diesem Menschen zu mute ist und was sie damit anrichten können.
Bitte geben Sie an dieser Stelle keine Auskünfte zu Medikamenten, das ist Sache des Arztes.
Versuchen Sie doch einfach etwas Empathie.

Phobos,
bitte allen Mut zusammennehmen und mit den Ärzten/Therrapeuten sprechen !!!!!
Bitte Vertrauen.
Gruß
Fritz Lang