Anrechnung NVA- Zeiten

von
ToniTest

Ein Ostrentner, Jahrgang 1949, hat sich zu Beginn seines Wehrdienstes 1967 freiwillig als Zeitsoldat für 3 Jahre verpflichtet, war somit 3 Jahre in der NVA (vorher war er bereits einige Monate berufstätig gewesen). Er behauptet steif und fest, diese drei Jahre bei der Rente nicht angerechnet bekommen zu haben. Stimmt es, dass in diesen drei Jahren offiziell keine Versicherungspflicht bestanden hat und daher keine zusätzlichen Anwartschaften entstehen? Oder müssten nicht eigentlich 0,75 EP pro Jahr angerechnet werden? Danke für jeden sachdienlichen Hinweis!

von
zelda

Zitiert von: ToniTest

Ein Ostrentner, Jahrgang 1949, hat sich zu Beginn seines Wehrdienstes 1967 freiwillig als Zeitsoldat für 3 Jahre verpflichtet, war somit 3 Jahre in der NVA (vorher war er bereits einige Monate berufstätig gewesen). Er behauptet steif und fest, diese drei Jahre bei der Rente nicht angerechnet bekommen zu haben. Stimmt es, dass in diesen drei Jahren offiziell keine Versicherungspflicht bestanden hat und daher keine zusätzlichen Anwartschaften entstehen? Oder müssten nicht eigentlich 0,75 EP pro Jahr angerechnet werden? Danke für jeden sachdienlichen Hinweis!

Hallo,

entsprechend den RAA

(http://www.deutsche-rentenversicherung-regional.de/Raa/Raa.do?f=SGB6_248ABS1R6.4&a=true )

liegen bei mindestens dreijähriger Dienstzeit Zeit nach dem AAÜG vor.

Eine Bewertung mit 0,75 EP erfolgt dann nicht.

Ggf. wurden diese noch nicht festgestellt / nachgewiesen.

MfG

zelda

von Experte/in Experten-Antwort

Die Bewertung erfolgt gemäß § 248 Abs. 1 SGB VI in Verbindung mit § 256a Abs. 4 SGB VI für jedes volle Kalenderjahr mit 0,75 Entgeltpunkten bzw. bei Feststellung der Zugehörigkeit zu einem Sonderversorgungssystem nach den Vorschriften des AAÜG.