Anrechnung Wehrersatzdienst

von
hansmaier

Ich wurde als Kriegsdienstverweigerer anerkannt und habe mich den (späten) 70er Jahren verpflichtet,im Katastrophenschutz zu arbeiten(DRK) mit einer Mindeststundenzahl (200 Std./Jahr?) und einer mehrjährigen Verpflichtung. Dafür war ich vom Zivildienst befreit. Ich habe ehrenamtlich ohne Bezüge gearbeitet und weiß nur, dass ich unfallversichert und KFZ-Kaskoversichert (hatte einen Wegeunfall auf dem Dienstweg mit dem priv. KFZ)war. Nicht alle Studienzeiten wurden anerkannt.

Sind diese Zeiten in irgendeiner Weise für die Rentenberechnung relevant?

Danke, mit freundlichen Grüßen

von
Schlaubi

Nein. Dafür gibt es keine Zeiten in der RV

von
****

Zitiert von: hansmaier
Ich wurde als Kriegsdienstverweigerer anerkannt und habe mich den (späten) 70er Jahren verpflichtet,im Katastrophenschutz zu arbeiten(DRK) mit einer Mindeststundenzahl (200 Std./Jahr?) und einer mehrjährigen Verpflichtung. Dafür war ich vom Zivildienst befreit. Ich habe ehrenamtlich ohne Bezüge gearbeitet und weiß nur, dass ich unfallversichert und KFZ-Kaskoversichert (hatte einen Wegeunfall auf dem Dienstweg mit dem priv. KFZ)war. Nicht alle Studienzeiten wurden anerkannt.

Sind diese Zeiten in irgendeiner Weise für die Rentenberechnung relevant?

Danke, mit freundlichen Grüßen

Hallo hansmaier,

dein Dienst beim DRK ist für die RV nicht relevant,sieh mal hier.

http://rvrecht.deutsche-rentenversicherung.de/Raa/Raa.do?f=SGB6_3R4.2.2

Dein DRK-Dienst hat auch keinen Einfluss auf die Anrechnung von Studienzeiten, die Ablehnung von Zeiten des Studiums muss eine andere Ursache haben, z.B. Überschreiten der Höchstanrechnungsdauer von 8 Jahren Schule und Studium nach dem 17 Lebensjahr oder kein Vollzeitunterricht.
Noch ein schönes WE

Experten-Antwort

Durch den Dienst im Katastrophenschutz beim DRK wird keine Versicherungspflicht begründet. Hierauf hat **** bereits korrekt hingewiesen. Deshalb ist diese Zeit auch für die Rentenberechnung nicht relevant.
Bezüglich der Studienzeiten kann Ihnen ggf. der Bescheid weiterhelfen. In diesem finden Sie im Falle einer Ablehnung von Zeiten eine entsprechende Begründung. Schul- und Studienzeiten können frühestens ab dem 17. Lebensjahr anerkannt werden. Desweiteren sind Zeiten einer schulischen Ausbildung (Schul-, Fachschul-, Hochschulausbildungen sowie berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen) nur bis zu einer Höchstdauer von insgesamt acht Jahren (96 Kalendermonate) Anrechnungszeiten. Sollten Studienzeiten nicht anerkannt worden sein, da keine Nachweise vorlagen, können Sie dies noch nachholen, z.B. mit einer Studienbescheinigung, Auszug aus dem Studienbuch.

von
Ehemaliger Soldat auf Zeit

Zitiert von: hansmaier
Ich wurde als Kriegsdienstverweigerer anerkannt und habe mich den (späten) 70er Jahren verpflichtet,im Katastrophenschutz zu arbeiten(DRK) mit einer Mindeststundenzahl (200 Std./Jahr?) und einer mehrjährigen Verpflichtung. Dafür war ich vom Zivildienst befreit. Ich habe ehrenamtlich ohne Bezüge gearbeitet und weiß nur, dass ich unfallversichert und KFZ-Kaskoversichert (hatte einen Wegeunfall auf dem Dienstweg mit dem priv. KFZ)war. Nicht alle Studienzeiten wurden anerkannt.

Sind diese Zeiten in irgendeiner Weise für die Rentenberechnung relevant?

Danke, mit freundlichen Grüßen

Ich störe mich sehr an Ihrer Formulierung: "Kriegsdienstverweigerer", die hatten wir in den 70-ziger zwar auch. Soweit ich mich zurück er-innere hieß das korrekterweise "Wehrdienst-
verweigerer". Schon ein klassischer Unterschied, meinen Sie nicht auch?

Mit freundlichen Grüßen
Ehemaliger Lehrling, SaZ, Zivilbeschäftigter, ATZ'ler und guterletzt abschlagsfreier Rentner mit 63.

von
hansmaier

Konnte erst jetzt nachschauen, ob Antworten eingingen. Herzlichen Dank, hilft mir weiter!