Anschluss-Reha

von
Vorsicht

Kein guter Vorschlag, denn die leitet den, wenn nicht zuständig an den Rentenversicherungsträger weiter.

AHB beantragen und dafür sorgen, daß kein Reha-Entlassungsbericht an die Sozialleistungsträger gelangt. Und natürlich keine Fragebögen ausfüllen und keine Antworten auf Fragen der Ärzte, die für die Behandlung nicht benötigt werden, geben. Dann gibt es auch keine neuen Befunde etc. bzgl. der Erkrankung, deretwegen Rente gezahlt wird.

von
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Wenn Sich an Ihrem Leiden, auf Grund dessen Sie die Rente bewilligt wurde nichts geändert hat, müssen Sie sich doch keine Gedanken machen, dass der Bericht an die DRV rentenschädlich sein kann.
Zitat Vorsichtiger Mensch "Bei Rente wegen psychischer Erkrankung ist die Bessrung eines Knieleidens durch eine Prothese irrelevant."
Was soll sich da sozialmedizinisch gesehen ändern? Sie sind Ihren Mitwirkungspflichten nachgekommen und an der Rente ändert sich auch nichts.

Und ich hoffe, dass nicht so viele Mitleser und Forenteilnehmer die Einstellung von Vorsichtiger Mensch teilen. Zitat: "AHB beantragen und dafür sorgen, daß kein Reha-Entlassungsbericht an die Sozialleistungsträger gelangt. Und natürlich keine Fragebögen ausfüllen und keine Antworten auf Fragen der Ärzte, die für die Behandlung nicht benötigt werden, geben. Dann gibt es auch keine neuen Befunde etc. bzgl. der Erkrankung, deretwegen Rente gezahlt wird." Bei einer solchen Einstellung wird mir übel. Es sind immer noch Sozialleistungen und wenn diese aus medizinischer Sicht nicht mehr zustehen, sehe ich als Beitragszahler nicht ein solche Sozialschmarotzer zu finanzieren.

von
Vorsicht

Aber sicher doch. Um jeden angeblichen Sozialschmarotzer erwischen zu können, werden jetzt in den Krankenzimmern der Reha-Abteilungen der DRV Überwachungskameras angebracht, damit ja jeder Simulant erwischt wird.

Das wollen Sie doch? Oder etwa nicht?

Die Würde des Menschen ist unantastbar. Das haben Sie vergessen.

Grüße

Vorsichtiger Mensch

von
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Nein ich will nicht, dass der eine Bürger dem Anderen ungerechtfertigt auf der Tasche liegt.
Sie doch sicher auch nicht, oder?

von
Überwachungsstaat?

Sie wollen also den totalen Überwachungsstaat mit Blockwart und Stasi-IMs?
Ja oder Nein!

von
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Bleiben Sie doch mal auf dem Teppich. Das hat doch nix mit Stasi zu tun.
Sie haben sich bestimmt gerade im Thema geirrt, da gibts ganz sicher ein anderes Forum in dem Sie sich darüber auslassen können.

Wenn man sich nichts vorzuwerfen hat, kann man doch die Angaben freiwillig machen. Die DRV ist doch zur Verschwiegenheit verpflichtet (Datenschutz), somit erfährt es auch nich der Bürgermeister oder die Kanzlerin.

von
Vorsicht

Die Versicherten werden Ihrerseits und seitens der DRV unter Generalverdacht gestellt. Deshalb die eigentlich verbotene Vorratsdatenerhebung.

Schon mal was davon gehört, dass die Schweigepflicht auch unter Schweigepflichtigen gilt?

von
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Anscheinend werden Sie zurecht unter Generalverdacht gestellt. Wer ordnungsgemäß seine Mitteilung an den RV-Träger macht braucht sich ja nicht angesprochen fühlen.

Wie man ließt, trauen sich die Versicherten nicht wegen Diagnosen an die DRV Mitteilung zu machen, die gar nicht zur Bewilligung der Leistung geführt haben. Wie soll das da erst werden, wenn sich das zur Rente führende Leiden gebessert hat. Mich würde wirklich interessieren wie viel Prozent da auf den RV-Träger zugehen um das mitzuteilen.

Wenn alle ehrlich wären bräuchte man die Diskussion gar nicht zu führen. Und das betrifft nicht nur die RV, sondern alle Sozialleistungen.

Hier noch zwei Auszüge aus dem Rentenantrag, dem im Normalfall jeder Versicherter bei der Antragstellung zugestimmt hat.

Auszug 1:

"Ärztliche Untersuchungen die - beispielsweise in einem Krankenhaus oder einer anderen Behandlungsstätte - stattgefunden
haben, werde ich dem Rentenversicherungsträger umgehend mitteilen. Wenn ich bei dieser Mitteilung nichts Gegenteiliges erkläre,
willige ich ein, dass auch die Unterlagen über diese ärztlichen Untersuchungen angefordert werden können."

Und falls man Widerspricht kommt es eben zur Ablehnung oder zur Einstellung der Zahlung.

2 Auszug:

"Sie können einer solchen Weitergabe aber jederzeit ohne Angabe von Gründen widersprechen. Das kann allerdings dazu führen, dass
Ihnen eine Leistung ganz oder teilweise versagt oder entzogen wird, wenn Sie zuvor schriftlich auf diese Möglichkeit hingewiesen worden sind (§ 66 SGB I)."

von
Feli

Lieber Vorsicht,
ich glaube, dass Ihre Überlegungen grundsätzlich in die falsche Richtung gehen.
Die Rentenversicherung ist eine Einrichtung zur gegenseitigen Absicherung der Generationen (siehe "Nachrichten"). Die Rentenversicherungsträger sind "nur" die Verwalter und Auszahler von Renten und anderen Leistungen an Anspruchsberechtigte. Diese Leistungen werden bezahlt aus den Beiträgen der Versicherten sowie aus Mitteln des Bundes, also aus unserem und Ihrem Geld (so Sie denn schon mal Beiträge zur Rentenversicherung gezahlt haben). Und da sollte es doch im Interesse aller Beitragszahler sein, dass sich niemand auf Kosten der Allgemeinheit Leistungen erschleicht. Die Rentenversicherungsträger haben überhaupt nichts davon, wenn sie Renten nicht zahlen müssen, da die Mittel dann eben für die anderen Rentner draufgehen.
Und wenn Lisa alle Voraussetzungen für die weitere Rentenzahlung auch nach der Reha erfüllt, wird sie auch weiter Ihre Rente bekommen. Sollte aufgrund des Entlassungsberichtes festgestellt werden, dass die Voraussetzungen nicht mehr gegeben sein sollten, weil z.B. die volle Erwerbsfähigkeit wieder hergestellt ist, dann ist es im Interesse aller, dass eben keine Rente mehr an Lisa gezahlt wird, da ja alle anderen "Gesunden" auch keine Rente bekommen, oder?

von
Vorsicht

Die Umfunktionierung des Behandlers in den Kontrolleur beschädigt grundsätzlich das zwingend notwendige Vertrauensverhältnis des Patienten zum Arzt.

Wenn ich beim Arzt und seinen Gehilfen bin, will ich nicht gleich den Sachbearbeiter der DRV mit im Behandlungsraum haben. Der hat da nämlich nix zu suchen.

Ist das so schwer zu begreifen??

Grüße

vorsichtiger Mensch

von
Vorsicht

Niemand ist gezwungen diese Formulierung zu unterschreiben. Und wegen Nichtleistung der Unterschrift dürfen auch keine Leistungen abgelehnt werden.

von
????

Sie wollen also den totalen Überwachungsstaat mit Blockwart und Stasi-IMs?
Ja oder Nein!

Aus welcher Anstalt sind sie denn entsprungen???
Das ist ja sowas von lächerlich.

Schade, das manche Menschen nicht einfach mal eine sachliche Diskussion führen können, aber dazu bedarf es natütrlich einem gewissen Grundmaß an Intelligenz, das scheitn hier gänzlich zu fehlen.

von
B´son

Die Leistung wird dann ja auch nicht wegen "Nichtleistung der Unterschrift" abgelehnt, sondern wegen mangelnder Mitwirkung, genau wie es in den §§ 60 und 66 SGB I geregelt ist.

von
Vorsicht

Die Richter des BVerfG sind also Ihrer Ansicht nach einer Anstalt entsprungen, weil die die Vorratsdatenerhebung und -speicherung verboten haben? Wohlgemerkt bei den "harmlosen" Handy-Ortungsdaten!

von
..-..

Warum vergleichen Sie Äpfel mit Birnen?

von
????

Nein, nicht die Richter, sondern der etwas, im Denken beschränkte User, der diesen Beitrag hier geschrieben hat..

Sie wollen also den totalen Überwachungsstaat mit Blockwart und Stasi-IMs?
Ja oder Nein!

Da kann man sich nur an den Kopf fassen, wie zurückgeblieben einige doch sind.In meinen Augen nicht lebensfähig, wer solch einen Sche...von sich gibt.

von
Aktion T4

Schon mal was von der Aktion T4 gehört?

Und das Beleidigen sollten Sie besser lassen. Es läßt Sie im rechten Lichte erscheinen.

von
?-?

so langsam reicht es

von
@Redaktion

bitte mal ausmisten.......

von
Sie haben Recht

Totalitäres Gedankengut in Form eines Überwachungsstaates gehört tatsächlich ausgemistet.