Anschlussübergangsgeld

von
Adomeit ,Rene

Ich habe im Oktober 2012 meine Umschulung erfolgreich abgeschlossen.Kostenträger war die Deutsche Rentenversicherung.Habe danach leider keine Vollzeitstelle gefunden.Ich habe mich beim Arbeitsamt,Arbeitssuchend gemeldet und auch die Formulare ,die an die RV zurückgehen abgegeben.Ich habe nach der Umschulung sofort einen Versicherungsfreien 400,00 Euro Job angenommen. Nun meine Frage: Darf mir der Lohn aus dem Minijob auf das Anschlussübergangsgeld angerechnet werden? Danke im vorraus MfG

von
Sachbearbeiter DRV Bereich Reha

Der 400€-Job darf nicht angerechnet werden!

Bei Leistungen zur Teilhabe ist die Anrechnung von Erwerbseinkommen nach § 52 Abs. 1 Nr. 1 SGB 9 auf das Übergangsgeld getrennt für jedes Beschäftigungsverhältnis durchzuführen. Ist aus einem geringfügigen versicherungsfreien Beschäftigungsverhältnis kein Übergangsgeld berechnet worden, kann das während des Übergangsgeldbezuges bezogene Entgelt aus dieser geringfügigen Beschäftigung nicht auf das aus dem Arbeitsentgelt der Hauptbeschäftigung berechnete Übergangsgeld angerechnet werden. Dieser Beschluss gilt sowohl für Leistungen zur medizinischen Rehabilitation als auch für Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben. Dabei kommt es nicht darauf an, ob die geringfügige versicherungsfreie Beschäftigung bereits vor der Leistung oder erst später aufgenommen wurde. Die Regelung gilt im Rahmen der Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben auch für die Fälle, in denen Übergangsgeld aus Tarifentgelt berechnet wurde.

von Experte/in Experten-Antwort

Sehr geehrter Herr Adomeit,

es empfiehlt sich, Ihren zuständigen Rententräger von dieser geringfügigen Beschäftigung in Kenntnis zu setzen, damit Sie die Antwort auf Ihre Frage, in Abhängigkeit Ihrer individuellen Verhältnisse, schriftlich bestätigt bekommen.