Anspruch ALG 1 abgelehnt zwischen Aussteuerung und Beginn EM Rente

von
Stachel

Zitiert von: Lis

Lassen Sie sich nicht ärgern Stachel, es gibt einfach Idioten.
Arni scheibt teilweise Unsinn. Wenn Sie einen Anspruch vom 22.07.-31.07. durchsetzen können, dann wird da Garnichts mit der Rente verrechnet. Denn der Rentenanspruch besteht erst ab 01.08. Nur wenn Sie über den 31.07. hinaus ALG I bekommen würde, würde die Nachzahlung verrechnet werden, aber erst ab 01.08.

MfG Lis

Hallo,

Ich danke Ihnen:-)

Es ist schwer sich nicht zu ärgern. Zum Glücl haben hier viele auch sachlich und wohlwollend geantwortet.

Herzliche Grüsse

Stachel

von
nur mal so

auf wann wurde denn der Leistungsfall der Erwerbsminderung festgelegt?
Wenn Sie doch schon seit 1,5 Jahren krank sind...

von
Stachel

Zitiert von: nur mal so

auf wann wurde denn der Leistungsfall der Erwerbsminderung festgelegt?
Wenn Sie doch schon seit 1,5 Jahren krank sind...

Ich verstehe die Frage ehrlich gesagt nicht. Sorry.
Alle Angaben hatte ich bereits in meine Frage geschrieben.

Krank bin ich schon von Geburt an. Leider wurde dies erst mit über 40 Jahren festgestellt als das Kind dann schon in den Brunnen gefallen und die eine Erkrankung noch andere ausgelöst hatte...

von
arni

ich nochmal, was steht denn in Ihren Rentenbscheid? Erwerbsminderung festgestellt zum???????

Zahlung der Rente ab??????

Sollte der Leistungsfall (Erwerbsminderungsrente) zum 01.08.16 festgestellt worden sein und auch die Zahlung ab 01.08.16 erfolgen dann haben Sie in der Tat noch Anspruch ab 22.07.16 bis 31.07.16 auf ALG1 aber nur dann lohnt sich ein Widerspruch bei der AfA.

Sollte jedoch die Erwerbsminderung vor dem 22.07.16 festgestellt worden sein, haben Sie kein Anspruch auf ALG1.

von
Nahla

Bei einer zeitlich befristeten vollen oder teilweisen Erwerbsminderungsrente beginnt die Rente erst ab dem 7. Monat nach Eintritt des Leistungsfalles (z.B. Erwerbsminderung durch Unfall im Dezember 2015, Beginn der Rente ab 01.07.2016 befristet bis zum 30.06.2019).

Haben Sie die volle EM-Rente bereits bis zum Erreichen der Regelaltersgrenze erhalten, weil Sie - wie Sie schreiben - bereits ab der Geburt die zu Grunde liegende Erkrankung haben, dürfte dieser Leistungsfall für Sie keine Rolle spielen.

Aber selbst mit einem festen Eintritt des Leistungsfalles sollten Sie bei der AfA Widerspruch gegen den Ablehnungsbescheid einlegen.

von
Nahla

Und gleichzeitig für diese 9 Tage Sozialgeld für nicht erwerbsfähige Personen beantragen. Schreiben Sie das mit in den Widerspruch, sollte dafür ein separater Antrag notwendig sein, wird er ihnen zugesandt.

von
arni

Na also geht doch, der Leistungsfall ist eben immer maßgebend und wenn dieser nun vor dem 22.7.16 liegt besteht kein Anspruch auf ALG1, bei Bedürftigkeit Sozialgeld möglich wird aber wohl dann auch zurückgefordert weil ja erwerbsminderung seit ??????

Leider gibt es von Stachel darüber keinerlei Info was nun wirklich im Bescheid steht so dass nur spekuliert werden kann.

Leider

von
Stachel

[quote=256612]
Na also geht doch, der Leistungsfall ist eben immer maßgebend und wenn dieser nun vor dem 22.7.16 liegt besteht kein Anspruch auf ALG1, bei Bedürftigkeit Sozialgeld möglich wird aber wohl dann auch zurückgefordert weil ja erwerbsminderung seit ??????

Leider gibt es von Stachel darüber keinerlei Info was nun wirklich im Bescheid steht so dass nur spekuliert werden kann.

Hallo,

ich sitze ja nun nicht ständig hier und lese mit.

Die Infos hier haben mir bereits weitergeholfen.

Auch der Ablehnungsbescheid der AfA war nachvollziehbar (leider...).

Sie begründen sich eben darauf, dass ich nur unter 15 Stunden einsatzfähig bin und somit nicht vermittelbar/ arbeitslos. Passender Paragraf des SGB steht dabei.

Da ich nun auch AU bin und nicht in der Lage länger zu arbeiten, liegt es nicht in meinem Charakter anzugeben, für diese 9 Tage "voll einsatzfähig" zu sein. Auch nicht fiktiv.

Ich bin ja nun mal AU. Was sagt die RV dazu, dass mich plötzlich bei der AfA als arbeitsfähig bezeichnen würde? Das passt doch nicht zusammen...

Da versuche ich mit dem Geld auszukommen. Das das nicht klappt ist absehbar, aber leider nicht änderbar.

von
Nahla

Zitiert von: Stachel

Da ich nun auch AU bin und nicht in der Lage länger zu arbeiten, liegt es nicht in meinem Charakter anzugeben, für diese 9 Tage "voll einsatzfähig" zu sein. Auch nicht fiktiv.

Ich bin ja nun mal AU. Was sagt die RV dazu, dass mich plötzlich bei der AfA als arbeitsfähig bezeichnen würde? Das passt doch nicht zusammen...

Es hat auch niemand geschrieben, dass Sie sich für "voll einsatzfähig" erklären sollen. Es ging nur darum, sich mit dem "Restleistungsvermögen" zur Verfügung zu stellen. Wenn die AfA schon festgestellt hat, dass kein Restleistungsvermögen für diese Zeit vorliegt, bleibt vermutlich nur noch der Weg über das Sozialgeld.

von
arni

Stachel Ihnen ist leider nicht zu helfen, da Sie es nicht verstehen dann müssen Sie eben so auskommen.

Der DRV interessiert es nicht ob Sie der AfA mit Ihrem Restleistungsvermögen zur Verfügung stehen, AU ist nicht gleichbedeutend mit Erwerbsunfähigkeit dies sind 2 paar verschiedene Dinge.

Nun gut alles gute für Sie

von
Stachel

[quote=256612]
Stachel Ihnen ist leider nicht zu helfen, da Sie es nicht verstehen dann müssen Sie eben so auskommen.

Der DRV interessiert es nicht ob Sie der AfA mit Ihrem Restleistungsvermögen zur Verfügung stehen, AU ist nicht gleichbedeutend mit Erwerbsunfähigkeit dies sind 2 paar verschiedene Dinge.

Nun gut alles gute für Sie

Ich verstehe es schon.

Aber ich habe weder die Kraft noch die Zeit (besonders Zeitintensives Integrativ- Kind neben der eigenen Erkrankung) mich mit einem Amt herum zu ärgern, dessen Bescheid ich nachvollziehen kann,,

von
nur mal so

ich will es nochmal anders probieren:

Wann haben Sie den Rentenantrag gestellt?
Was steht im Bescheid für ein Datum: "Die Anspruchsvoraussetzungen sind seit dem xx.xx.xx erfüllt."??