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Anspruch auf Hinterbliebenenrente

von
Jürgen

Ich habe in einer Broschüre der DRV gelesen (freiwillig rentenversichert-ihre Vorteile), dass man durch freiwillige Beiträge auch Hinterbliebenenrenten aufbauen kann.

Dazu folgende Fragen:

1. Ab wann bestehen die Ansprüche, bzw. wie lange muss einbezahlt werden, dass Ansprüche entstehen?
2. Wie hoch sind denn dann die Ansprüche daraus, wenn man Mindestbeiträge bezahlt? Gibt es hier dann auch eine Zurechnungszeit?
3. Wie lange bestehen diese Ansprüche, wenn die Zahlung eingestellt wird?

Vielen Dank für Ihre Hilfe vorab.

Experten-Antwort

Hallo Jürgen,
um einen Anspruch auf Hinterbliebenenrente zu haben, muss der Verstorbene mindestens 5 Jahre Beitragszeiten zurückgelegt haben. Zu dieser sogenannten allgemeinen Wartezeit zählen u. a. auch freiwillige Beitragszeiten. Stirbt der/die Versicherte vor Vollendung des 60. Lebensjahres, wird eine Zurechnungszeit angerechnet. Bei der Anspruchsdauer ist zunächst zu unterscheiden, ob große oder kleine W-Rente zu zahlen ist. Die große W-Rente nach Vollendung des 45. (bzw. 47.) Lebensjahres wird ohne zeitliche Begrenzung bis zu einer evtl. Wiederheirat geleistet. Die kleine Witwenrente ist grds. begrenzt auf 24 Kalendermonate nach dem Tod. Dies gilt nicht, wenn die Ehe vor dem 1.1.2002 geschlossen wurde und mindestens ein Ehepartner vor dem 2.1.1962 geboren ist.

von
RFn

Allerdings wird , wenn Sie nur den Mindestbeitrag von derzeitig 79,60 EUR/monatlich einzahlen, die H-Rente sehr gering ausfallen. Es ist sogar zu erwarten, dass durch die Einkommensanrechnung (aus Arbeitsentgelt, eigene Versichertenrente, sonstige Kapitaleinehmen) Ihrer späteren Witwe die H-Rente zum Ruhen kommt.
(Ein Jahr Mindestbeitrag bringt derzeitig wohl 4,31 EUR Rente)