Anspruch auf RPK-Maßnahme bei voller Erwerbsminderungsrente auf Dauer

von
ausgemustert

Hallo,

ich beziehe seit über 10 Jahren eine volle Erwerbsminderungsrente, die anfangs immer befristet war und mir aufgrund verschlossenen Arbeitsmarkt gewährt wurde. Ich galt als 3 bis unter 6 Stunden arbeitsfähig. Meine Diagnose lautet paranoide Schizophrenie. Als letztes war ich im Eingangsverfahren in einer WfbM beschäftigt. Diese Maßnahme habe ich abgebrochen. Nun wurde mir auf Antrag der Verlängerung der vollen "Arbeitsmarktrente", eine volle Erwerbsminderungsrente auf Dauer gewährt! Ich bin 37 Jahre alt und habe mich noch nicht aufgegeben!!!!

Mir geht es in dieser perspektivlosen Lage von Tag zu Tag schlechter, sodass ich mich demnächst wieder stationär behandeln lassen muss.

Nun stellt sich mir die Frage, wie es in Zukunft weitergehen soll.

Ich habe bereits zwei RPK-Maßnahmen, eine Eignungsabklärung, psychosomatische Reha hinter mir. Mein Zustand hat sich dadurch immer verbessert aber habe das Ziel einer beruflichen Wiedereingliederung nicht geschafft.

Habe ich bei der DRV Baden-Württemberg, in meiner Lager als Dauerrentner, einen Anspruch auf eine RPK-Maßnahme oder ist die Krankenkasse zuständig?

Vielen Dank im Voraus für eure Antworten.

MfG

von
Schade

Stellen Sie einen Antrag und es wird geprüft werden.....

von
ausgemustert

Vielen Dank für Ihre Antwort Schade!

Ich befinde mich derzeit nicht in ärztlicher Behandlung und muss erstmal abwarten was in der Klinik attestiert werden kann bevor ich einen Antrag stelle

von
ausgemustert

Es geht ja prinzipiell um die Frage ob ein Anspruch bei der Rentenversicherung geltend gemacht werden kann mit einer unbefristeten EMR

von
Schade

....wenn die Möglichkeit gesehen wird dass eine Maßnahme die Rente beenden könnte.....aber was nutzt Ihnen ein theoretisches Ja oder Nein?

von
ausgemustert

Na eine Abschätzung der Mühe und Dauer eines solchen Verfahrens der Rentenversicherung. Vielleicht hat jemand Erfahrung gesammelt in einem ähnlichen Fall?

von
Schade

Wenn Sie schon 2 solcher Maßnahmen durchlaufen haben wissen Sie doch was da geprüft wurde und wie das abläuft?

Was nützen Ihnen da noch die Erfahrungen anderer?

von
Vershizzlmanizzl

Das kommt a) darauf an wie viel die DRV gerade zu tun hat mit Anträgen) ob die Rente damit abgewendet werden kann und c) ob Sie Anspruch darauf haben

von
Falsche Hoffnung

Zitiert von: ausgemustert
Na eine Abschätzung der Mühe und Dauer eines solchen Verfahrens der Rentenversicherung. Vielleicht hat jemand Erfahrung gesammelt in einem ähnlichen Fall?


Hier im Forum werden Sie immer wieder Beiträge finden, die gerne Erfahrungswerte anderer hätten und letztendlich kommt man immer wieder zum Ergebnis, dass Erfahrungswerte anderer nicht helfen, da jeder Fall individuell ist und entsprechend individuell behandelt wird.

von
ausgemustert

Ich warte trotzdem auf die Expertenantwort.
Die Rookie Antworten sind mir zu plump

von
Falsche Hoffnung

Zitiert von: ausgemustert
Ich warte trotzdem auf die Expertenantwort.
Die Rookie Antworten sind mir zu plump

Das ist ja Ihr gutes Recht. Dann wird Ihnen der Experte eben am Montag sagen, dass es für derartige Fragen in einem Forum keine adäquaten Antworten gibt. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.

von
ausgemustert

Genau. Abwarten und Tee trinken

von
KSC

Einem 37 Jährigen, der seit mehr als 10 Jahren Rente bekommt (jetzt auf Dauer) und der schon 2 mal RPK Maßnahmen durchlaufen hat und auch die WfbM nicht geklappt hat, wird auch der Experte am Montag nichts anderes sagen als:

Besprechen Sie das mit Ihren Ärzten und Therapeuten und stellen im Zweifel "halt den 3. RPK Antrag". Zur Erfolgsaussicht werden Sie nichts hören.

Gute Nacht

von
ausgemustert

Die erste RPK-MAßNAHME fand im Jahr 2009 statt. Damals beendete ich sie nach dem medizinischen Teil. Folge war ein Antrag auf Erwerbsminderungsrente zu stellen. Welche ja dann auch genehmigt wurde aufgrund der Arbeitsmarktlage (3 bis unter 6 Stunden belastbar). Den nächsten Antrag auf LTA stellte ich im Jahr 2013. Zuerst war ich in einer psychosomatischen Reha 4 Wochen, die dann eine Empfehlung für eine 6- wöchige Eignungsabklärung attestierte. Dort wurde dann festgestellt, dass ich für eine Umschulung nicht fähig wäre. Ich solle nochmal eine RPK-MASSNAHME machen. Mit meinem Reha- Berater besprach ich dann im Anschluss an die Maßnahme einen Kurs zur beruflichen Wiedereingliederung im bfz zu machen. Ich bewarb mich auf Ausbildungsstellen und ging zu Vorstellungsgesprächen, jedoch stellte mich niemand ein. Die Maßnahme endete im Jahr 2017. 2019 war ich dann kurzzeitig in einer WfbM beschäftigt, wo ich mich aber gar nicht wohlfühlte und abbrach.
2020 begann ich eine Ausbildung(Pflegefachmann), die ich mir selbst suchte. Aufgrund der wiederaufflammenden Symptomatik unter Stress musste ich auch diese abbrechen

von
O. Laf

Zitiert von: ausgemustert
Die erste RPK-MAßNAHME fand im Jahr 2009 statt. Damals beendete ich sie nach dem medizinischen Teil. Folge war ein Antrag auf Erwerbsminderungsrente zu stellen. Welche ja dann auch genehmigt wurde aufgrund der Arbeitsmarktlage (3 bis unter 6 Stunden belastbar). Den nächsten Antrag auf LTA stellte ich im Jahr 2013. Zuerst war ich in einer psychosomatischen Reha 4 Wochen, die dann eine Empfehlung für eine 6- wöchige Eignungsabklärung attestierte. Dort wurde dann (festgestellt, dass ich für eine Umschulung nicht fähig wäre. Ich solle nochmal eine RPK-MASSNAHME machen. Mit meinem Reha- Berater besprach ich dann im Anschluss an die Maßnahme einen Kurs zur beruflichen Wiedereingliederung im bfz zu machen. Ich bewarb mich auf Ausbildungsstellen und ging zu Vorstellungsgesprächen, jedoch stellte mich niemand ein. Die Maßnahme endete im Jahr 2017. 2019 war ich dann kurzzeitig in einer WfbM beschäftigt, wo ich mich aber gar nicht wohlfühlte und abbrach.
2020 begann ich eine Ausbildung(Pflegefachmann), die ich mir selbst suchte. Aufgrund der wiederaufflammenden Symptomatik unter Stress musste ich auch diese abbrechen

Und nach diesem Verlauf glauben Sie tatsächlich noch an einen Durchbruch durch eine RPK-Maßnahme. Ziemlich naiv, oder?

von
ausgemustert

Natürlich glaub ich das. Besser als sich aufzugeben.....

von
O. laf

Zitiert von: ausgemustert
Natürlich glaub ich das. Besser als sich aufzugeben.....

Entscheidend ist aber, ob Ihr Rententräger das auch glaubt und da habe ich bei Ihrer zurückliegenden Geschichte so meine Zweifel.

von
Theofil

Zitiert von: ausgemustert
Die erste RPK-MAßNAHME fand im Jahr 2009 statt. Damals beendete ich sie nach dem medizinischen Teil. Folge war ein Antrag auf Erwerbsminderungsrente zu stellen. Welche ja dann auch genehmigt wurde aufgrund der Arbeitsmarktlage (3 bis unter 6 Stunden belastbar). Den nächsten Antrag auf LTA stellte ich im Jahr 2013. Zuerst war ich in einer psychosomatischen Reha 4 Wochen, die dann eine Empfehlung für eine 6- wöchige Eignungsabklärung attestierte. Dort wurde dann festgestellt, dass ich für eine Umschulung nicht fähig wäre. Ich solle nochmal eine RPK-MASSNAHME machen. Mit meinem Reha- Berater besprach ich dann im Anschluss an die Maßnahme einen Kurs zur beruflichen Wiedereingliederung im bfz zu machen. Ich bewarb mich auf Ausbildungsstellen und ging zu Vorstellungsgesprächen, jedoch stellte mich niemand ein. Die Maßnahme endete im Jahr 2017. 2019 war ich dann kurzzeitig in einer WfbM beschäftigt, wo ich mich aber gar nicht wohlfühlte und abbrach.
2020 begann ich eine Ausbildung(Pflegefachmann), die ich mir selbst suchte. Aufgrund der wiederaufflammenden Symptomatik unter Stress musste ich auch diese abbrechen
Alles, was Sie anpacken, fleckt nicht wirklich. Dennoch reiten Sie weiter Attacke, getreu dem Motto:"vorwärts, wir müssen zurück"!Wenn Sie unbedingt etwas tun wollen, fangen Sie mit einem Minijob an. Stehen Sie den durch, pflücken Sie dann die oberen Äpfel!

von
ausgemustert

Minijobs habe ich auch schon durch. Leider gibt es in meiner Region nicht viele und wenn was passendes dann vielleicht Regale auffüllen bei nem Regalservice. Da ist mit "aufsteigen" nicht viel. In meinem erlernten Beruf gibt es keine Teilzeitstellen geschweige denn Minijobs!!! Da mein Gesundheitszustand sich gerade verschlechtert lass ich mich erstmal behandeln und werde dann mit den Fachleuten beraten wie es weitergeht! Vom Fach scheinen die bisherigen Antwortgeber ja nicht zu sein

von
Vershizzlmanizzl

Überlassen Sie doch einfach die Antwort jemandem, der für das Forum verantwortlich ist, anstatt hier anderen Leuten, die es sowieso schon nicht leicht haben in ihrem Leben, noch mit Drohgebärden entgegen zu treten. Sie kennen die richtige Geschichte der Fragesteller doch gar nicht und urteilen über sie

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