@ Antonius

von
Fachliteraturleser

Ich nehme gerne zur Kenntnis, dass die Mitarbeiter der DRV zur Selbstkritik unfähig sind, obwohl die Liste von einem (ex?)-Mitarbeiter (Leitender Medizinaldierektor) stammt.

von
Erfahrener

("Die quelle ist angegeben und das Buch gibt es.........")

Mag sein. Aber wieviele Gutachten wurden denn nun genau analysiert ? 100, 1000, 10.000 ????????

Wenn Sie wüssten, wie viele UNSINNIGE Statistiken ich schon gelesen habe, die keinerlei Überprüfung standgehalten hätten..............!!!!!!!!!!!!

von
Erfahrener

So, so ! Es wurden also sage und schreibe 150 Gutachten analysiert. Nennen Sie diese Zahl, angesichts von mehreren Tausend Anträgen auf EM-Rente pro Jahr, wirklich REPRESENTATIV ???????

Aber Hauptsache, Sie haben mal wieder, völlig grundlos, zur allgemeinen Verunsicherung der Betroffenen beigesteuert !!!

MfG

von
dirk

Das Zitat ist nicht von mir! Ich habe gerade mit einer dieser Fehlbegutachtungen zu kämpfen und finde das veharmlosen dieser Fehler oder von mir vermutete Beeinflussung von Gutachtern einfach inhuman. Gegen einen Gutachter habe ich Anzeige wegen Falschbegutachtung gestellt!

von
dirk

Das kann man so nicht stehen lassen: Es werden Fehler gemacht, es gibt falschgutachten und solche debatten schaden nur denen, die hier ver,utlich die Aufgabe haben, die DRV vor berechtigter Kritik zubewahren.
Allen Betroffenen gibt es aber doch ein bisschen mehr Kraft, den Rechtsweg zu beschreiten und sein Recht zu erkennen. Dass diese Kraft Kranken abgefordert wird ist nicht gerade der Beste Stil im Umgang mit Kranken.
Aus mittlerweile 3 Rentenvorgängen mit insgesammt 13 Gutachten widersprachen fachlich sieben (!) den Erkenntnissen und Lehrmeinung der Medizin!
Zur Aussage, der betroffene könne seine Erwerbsunfähigkeit nicht einschätzen kann mann nur widersprechen; Er oder Sie selbst kann das am besten einschätzen, weil er oder sie bei Belastungen umkippt, vor Schmerzen aufschreit oder usw.
Den Generalverdacht, dass zu viele Leistungen erschleichen wollen ist unmöglich, die Meinung" sie wissen doch gar nicht ob sie Krank sind" ist überheblich!!
Richtig wäre: wir überprüfen, ob ihre Angaben stimmen

von
dirk

So, nun noch der Grund für meine Wut: die DRV macht gerade das Liebste was ich habe kaputt: Zur unheilbaren Krankheit mit der großen Frage wie und warum dieses Leben weiter geht, zum Suchen neuer Inhalte, mit und durch sie sich diese Krankheit ertragen lässt kommen nun Gutachter, die diese Erktankung nicht kennen, nicht erkennen wollen und sich fast keine Zeit fürs Gutachten nehmen. Als Folge erscheint dann eine unsinnige fehldiagnose. Diese ist einfach zu widerlegen, aber keiner hört ernsthaft zu: "sie haben doch den Rechtsweg". Was ist, wenn die betroffene den durch die DRV aufgebauten Druck nicht mehr aushält ?????

Liebe DRV - Mitarbeiter: ES GEHT HIER UM MENSCHEN !!!

von
Erfahrener

Sie schildern hier nur Ihre persönlichen Ansichten. Um sich jedoch ein objektives Bild machen zu können, müsste man schon (fairerweise) die Argumente der Gegenpartei, also der DRV kennen. Mein Rat an Sie: Nehmen Sie sich einen Rechtsbeistand, sofern nicht bereits geschehen. Niemand kann von hier aus beurteilen, ob Sie im Recht sind oder ob Sie vielleicht tatsächlich nicht erwerbsgemindert sind. Diese pauschalen Vorurteile gegen DRV-Gutachter werde ich jedenfalls nicht unterstützen, weil ich persönlich nur positive Erfahrungen damit gemacht habe. (Und ich bin nicht nur einmal begutachtet worden !)

Alles Gute !

von
dirk

Ist nix pauschal !
Und betrifft nicht mich, So sehe ich fast objektiv dem gesundheitlichen Verfall eines Menschen. Und habe das Gutachten miterlebt, bei dem der Gutachter übermüdet war und 3 Monate zum Schreiben des Gutachtens benötigte (konnte e sich da noch an die Begutachtete erinnern??).
Ja, den Rechtsweg einhalten, Klagen führen , Gegengutachten erstellen und so weiter.
Schade, dass dies überhaupt notwedig ist, nur weil man sich auf dieses einzige Gutachten mit dieser widerlegten (!)Diagnose beruft.

Gutachten wie sie nicht sein sollen,(Akten liegen vor!):
erstens: Gutachter einer Behöre stellt nach Aktenlage(div.DRV-Gutachten)fest:" diese Krankheit ist leicht beherschbar". Fachgutachten durch LSG - Gutachter stellt u.a.fest:" 50 % der Patienten sterben innerhalb von 3 Jahren. Medikamentenstudie stellt fest"dank Einsatz von Carvidol konnte das 5-Jahresüberleben auf 25% gesteigert werden. Darauf wieder die Stellungnahme des Gutachters der >Behörde:" die beantragte Leistung ist nicht zu gewähren, da die Krankheit nicht von langer Dauer sein wird.

Was will ich damit sagen: ES muß dringendest etwas gegen fehlerhafte med. Gutachten unternommen werden. Vom Auftraggeber dieser Gutachten! und das ist die DRV!

von
Mitleser

"Wenn Sie wüssten, wie viele UNSINNIGE Statistiken ich schon gelesen habe, die keinerlei Überprüfung standgehalten hätten..............!!!!!!!!!!!!"

Diese Behauptung zeigt, dass Sie von der Materie in Bezug auf Repräsentativität einer Untersuchung Null Ahnung haben. Denken Sie mal an die Prognosen der Wahlforscher ... Fehlerquote in etwa 3% Punkte.

von
Wissender

"Gegen einen Gutachter habe ich Anzeige wegen Falschbegutachtung gestellt!"

Laut Juris-Urteilen kann ein Gutachten durch ein anderes Gutachten widerlegt werden. Besser ist es, wenn Sie Sie einmal überprüfen lassen, ob denn der Gutachter wirksam von seiner Schweigepflicht entbunden war. Das kann allerdings nur ein Jurist.

von
Fachliteraturleser

" Nennen Sie diese Zahl, angesichts von mehreren Tausend Anträgen auf EM-Rente pro Jahr, wirklich REPRESENTATIV ???????"

Ich nicht, derjenige, der das veröffentlicht hat hat für eine repräsentative Auswahl gesorgt, was üblicherweise durch eine repräsentative zufällige Stichprobe geschieht.

So wird übrigens auch bei der Zulassung von Medikamenten verfahren. Kleine REPRÄSENTATIVE Stichprobe.

"Aber Hauptsache, Sie haben mal wieder, völlig grundlos, zur allgemeinen Verunsicherung der Betroffenen beigesteuert !!!"

Wieso? Die Studie ist öffentlich und wird von den "Experten" nicht kommentiert.

Auf der Internetseite der DRV-Bund finden Sie hinsichtlich der Qualität von Entlassungsberichten ähnliche Zahlen.

So What?

von
Wissender

"Liebe DRV - Mitarbeiter: ES GEHT HIER UM MENSCHEN !!!"

Das sehen Sie völlig falsch. Sie sind ein Fall oder Vorgang ...

von
Mitleser

"Um sich jedoch ein objektives Bild machen zu können, müsste man schon (fairerweise) die Argumente der Gegenpartei, also der DRV kennen."

Und warum schweigen die zur Auflistung der "schlampigen" Arbeit der "Gutachter"?