Antrag auf vorgezogene AR bei unbefristete GdB 50%

von
Verzweifelte Altenpflegerin

Verehrtes Fachteam,
Ich streite nun bereits 2 Jahre nach Eingabe des Widerspruches gegen den abgelehnten EMR-Antrages fuer die Erwirkung eines Bescheides.
Da ich Jahrgang 1966, bis dato 35 Berufs Jahre Wartezeit habe und seit Januar den unbefristeten
GdB von 50%, frage ich mich nun, ob ich nicht finanziell besser abschneide, wenn ich den Widerspruch zurueck nehme und den Antrag auf die vorgezogene AR für Schwerbehinderte beantragen sollte.
Wenngleich ich natuerlich bei positivem Bescheid auch Nachzahlung ab Antragstellung erhalten wuerde.

von
PeterT

Zitiert von: Verzweifelte Altenpflegerin
Verehrtes Fachteam,
Ich streite nun bereits 2 Jahre nach Eingabe des Widerspruches gegen den abgelehnten EMR-Antrages fuer die Erwirkung eines Bescheides.
Da ich Jahrgang 1966, bis dato 35 Berufs Jahre Wartezeit habe und seit Januar den unbefristeten
GdB von 50%, frage ich mich nun, ob ich nicht finanziell besser abschneide, wenn ich den Widerspruch zurueck nehme und den Antrag auf die vorgezogene AR für Schwerbehinderte beantragen sollte.
Wenngleich ich natuerlich bei positivem Bescheid auch Nachzahlung ab Antragstellung erhalten wuerde.

Der früheste Rentenbeginn wegen Schwerbehinderung wäre für den Jahrgang 1966 allerdings erst 2028. Und dann mit 10,8% Abschlag.

Experten-Antwort

Hallo Verzweifelte Altenpflegerin,

die Frage der derzeitigen Beantragung einer Altersrente stellt sich für Sie nicht.
Der Bezug einer Altersrente für schwerbehinderte Menschen ist für den Jahrgang 1966 frühestens nach Vollendung des 62. Lebensjahres mit 10,8 % Rentenminderung möglich.

von
Siehe hier

Zitiert von: Verzweifelte Altenpflegerin
Verehrtes Fachteam,
Ich streite nun bereits 2 Jahre nach Eingabe des Widerspruches gegen den abgelehnten EMR-Antrages fuer die Erwirkung eines Bescheides.
Da ich Jahrgang 1966, bis dato 35 Berufs Jahre Wartezeit habe und seit Januar den unbefristeten
GdB von 50%, frage ich mich nun, ob ich nicht finanziell besser abschneide, wenn ich den Widerspruch zurueck nehme und den Antrag auf die vorgezogene AR für Schwerbehinderte beantragen sollte.
Wenngleich ich natuerlich bei positivem Bescheid auch Nachzahlung ab Antragstellung erhalten wuerde.

Die Feststellung eines GdB hat zwar grundsätzlich keinen Einfluss auf die Bewilligung einer EM-Rente (unterschiedliche Bewertungsmaßstäbe). Im Einzelfall kann es aber ein 'Indiz' sein, dass sich die gesundheitlichen Einschränkungen seit Antragstellung verschlechtert haben.
Dann können Sie diese Unterlagen natürlich auch zur Akte nachreichen, bzw. sollte dies der von Ihnen beauftragte Anwalt für Sie übernehmen.

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