Antrag gestellt für LTA

von
Anni

Bin seit dem 27.3.07 wegen Bandscheibenvorfall krank geschrieben.Hatte eine medizinische Reha.Dort wurde mir empfohlen einen Antrag auf LTA zu stellen,da ich als Krankenschwester nicht mehr voll belastbar bin. Jetzt hänge ich zur Zeit etwas in der Luft und lass mich aus Verzweiflung weiter krank schreiben.Was kann ich in der Zeit tun,bis der Antrag durch ist oder abgelehnt wird? Der Betriebsarzt meines Arbeitgebers würde mich gerne sehen aber nur mit einem ärztl Attest das ich voll wieder einsatzfähig bin.Wäre es sinnvoll auch ohne Attest hin zugehen?(da ich nicht voll einsatzfähig bin) ...oder sollte ich jetzt schon einen Termin beim Reha-Berater machen oder doch eher einen Termin bei der Arbeitsagentur? Ich bin da etwas hilflos! Ich würde so gerne mit Jemanden reden,der mir sagt was sinnvoll ist und ob das,was ich beruflich machen möchte durchsetzbar ist.Im Kopf habe ich mein berufliches Ziel schon fertig.

Mit freundlichen Gruss
Anni

von
???

Was Sie leider nicht geschrieben haben, ist, wie lange Ihr LTA-Antrag schon in Bearbeitung ist. Sind seit Antragstellung schon 3 Wochen vergangen, sollten Sie sich beim Sachbearbeiter nach dem Sachstand erkundigen. Da Sie auf Reha waren und somit der Entlassungsbericht vorliegt, dürfte die Bearbeitung nicht allzu lange dauern. Gleichzeitig können Sie ja dann schon mal vorfühlen, was zu Ihren Plänen so grundsätzlich gesagt wird.
Ratsam ist es auch, sich Alternativen zu überlegen oder sich über den Personalrat bzgl. geeigneter Arbeitsstellen beim derzeitigen Arbeitgeber zu erkundigen.

von Experte/in Experten-Antwort

Sie sollten sich umgehend mit Ihrer zuständigen Beratungstelle der Rentenversicherung in Verbindung setzen, und einen Termin mit Ihrem Reha-Fachberater vereinbaren. Es kann Ihnen dort evtl. schon vorab gesagt werden, ob die Rentenversicherung für Ihren Antrag auf Leistungen zur Teilhabe zuständig ist. Sie sollten aber nicht arbeiten gehen, wenn Sie laut Ansicht Ihres Arztes nicht arbeitsfähig sind. Sie könnten sich aber bei Ihrem Arbeitgeber bereits erkundigen ob es eine Möglichkeit gibt sie innerbetrieblich auf eine leidensgerechte Tätigkeit umzusetzen.