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Antrag Teilerwerbsm. - Reha Entlassungsbericht DRV

von
hauserbenno

Hallo Zusammen, mein Mann war nach zweimaliger Hirn-OP in einer neurologischen Reha ( Träger DRV ) und hat in dem Entlassungsbericht der Deutschen Rentenver-sicherung eindeutig eine Beurteilung der seiner Belastbarkeit von 3-6 Std. tgl. erhalten. Warum soll jetzt für den Antrag auf Teilerwerbs-minderung von der DRV ein oder mehrere Gutachter beauftragt werden, wenn innerhalb von 4 Wochen Reha sämtliche neurologischen Tests die Ergebnisse zeigten. Dies wäre doch ein Zweifel an den Ärzten der Reha und ergibt für mich einen großen Widerspruch. Es wäre schön, hierzu eine Erklärung zu bekommen. Vielen Dank.

von
KSC

Wer im Forum sollte den Einzelfall und die Frage ob zusätzliche Arztberichte erforderlich sind oder nicht beurteilen können?

Wer sagt ihnen überhaupt, dass ein oder mehrere Gutachten nötig sind?

von
Volker

Eine Begutachtung nach einer kürzlich erst absolvierten Reha ist sicher nicht der Regelfall , aber kommt schon mal vor und ist keinesfalls ein Widerspruch in sich.

Wie hier im Forum schon oft besprochen, ist die Einschätzung der Rehaärzte zur Erwerbsfähigkeit lediglich nur als eine Art Empfehlung an die Rentenversicherung zu verstehen.

Der med. Dienst der RV muss sich nicht zwangskäufig an diese Empfehlung/Einschätzung der Rehaärzte halten, sondern entscheidet autark und unter Beachtung aller med. Gesichtspunkte , ob eine EM-Rente zuerkannt werden kann oder nicht. Diese Entscheidung fällt auch immer anhand ALLER med. Unterlagen die über den EM-Antragsteller vorliegen und niemals nur alleine aufgrund des Rehaberichtes.

Offensichtlich hat der med. Dienst jetzt Zweifel an der Einschätzung der Rehaärzte und/oder hat eben weiteren Klärungsbedarf. Dieser kann natürlich dann nur durch eine Begutachtung ( vielleicht auch auf einem anderen med. Fachgebiet - falls mehrere Erkrankungen vorliegen ) gedeckt werden.

Es gibt z.b. Fälle wo der Rehabericht völlig andere ( konträre ) Aussagen zu den Erkrankungen und zur EM beinhaltet, wie alle anderen vorliegenden ärztlichen Unterlagen. Dann ist eben weiterer medizinischer Klärungsbedarf angezeigt um diese Widersprüche aufzuklären und um dann über die EM-Rente entscheiden zu können.

Experten-Antwort

Ihre Frage wurde aus meiner Sicht von Volker bereits umfassend beantwortet.