Antragsberechtigung durch "Fremde"

von
W*lfgang

>von Santander
RE: Rentenantag gestellt- nun Rehantrag von AfA
Nochmals - und ganz langsam zum mitschreiben: Niemand hat das Recht in ihrem Namen irgend einen Antrag zu stellen.

Hallo Santander,

der Antrag wird auch unter _eigenem_ Namen _für_ den vermeintlich Leistungsberechtigen kraft gesetzlicher Berechtigung gestellt ;-) Ist im SGB 2, 3, 5 und SGB 12 entsprechend geregelt - sogar Rentenanträge für Leistungsempfänger nach SGB 2 und 12 sind möglich, SGB 2 mit 'Vorwarnung', SGB 12 sofort und ohne Rückfrage.

Wenn Sie eine Betreuung an den Backen haben, ist auch diese Person oder Betreuungsverein mit entsprechenden gerichtlichen Beschlüssen dazu berechtigt.

Können Sie alles zum ganz langsamen Mitschreiben aufbewahren 8-)

Gruß
w.
...wurde wohl etwas 'wild' im Ausgangsthread, dass er geschlossen werden musste (konnte ich tagsüber 'leider' nicht mitverfolgen)? Wenn es wieder so kommen sollte, dann mein Beitrag schließen/löschen.

Experten-Antwort

Grundsätzlich ist nur der Versicherte selbst zur Antragstellung berechtigt. Bei fehlender Mitwirkung kann eine Antragstellung aber auch z. B. durch Sozialleistungsträger (SGB XII) oder bei einem bestehenden Betreuungsverhältnis durch diese Stellen erfolgen.