Antragspflichtversicherung bei privatem Krankengeld

von
oder so

Wenn man versicherungspflichtig beschäftigt ist, aufgrund des Einkommens aber die PKV gewählt hat, dann kann man sich nach Ende der Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall doch auf Antrag in der RV Pflichtversichern (alleinige Anrechnungszeit wegen Krankheit geht ja wohl nicht?!). Wie errechnet sich der entsprechende Beitrag? 80 v.H. aus dem bisherigen Entgelt und davon den vollen RV-Beitrag von z.Zt. 18,6% allein? (Wäre evtl. wichtig wegen Wartezeit 45 Jahre - danke für Hilfe)

von
W*lfgang

Zitiert von: oder so
80 v.H. aus dem bisherigen Entgelt und davon den vollen RV-Beitrag von z.Zt. 18,6% allein?

Hallo oder so,

so ist - und damit ziemlich 'teuer'.

Alternativ bitte sich seit 2014 die Möglichkeit an, die Lücke/wg. der 45 Jahre, mit freiwilligen (Mindest)Beiträgen zu füllen (hmm, der Gesamtleistungswert, wenn von Bedeutung). Entscheidung dazu kann bis zum 31.03. gefällt werden, um die Lücken im Vorjahr damit zu füllen - und auch einzuschätzen, ob es überhaupt/vorausschauend notwendig/hilfreich für die 45 Jahre ist.

Egal, ob bereits im rentennahen Alter (Beurteilung/Entscheidung leichter einzuschätzen), oder noch weit von den aktuellen Altersgrenzen entfernt/was mache ich vorsorglich ...ein individuelle Beratung wäre wohl angesagt.

Gruß
w.

Experten-Antwort

Eine solche Beratung rate ich auch an.
Leider zeigt aber die Erfahrung, dass gerade zu dieser Jahreszeit die Termine sehr schlecht zeitnah zu bekommen sind.

Der Antrag auf die Pflichtversicherung ist innerhalb von drei Monaten nach dem Beginn der AU zu stellen (§ 4 Abs. 4 SGB VI). Lassen Sie sich deswegen ggf. den Zeitpunkt der Terminanfrage bestätigen, wenn das nicht mehr rechtzeitig klappen sollte. Vielleicht können Sie sich mit Ihrem Beratungsersuchen auch schriftlich an Ihren RV-Träger wenden, damit sind dann alle Fristen gewahrt.