Antwort auf LTA Antrag ist da.....Arbeitgeber hat kein leichteren Job für mich ...Was tun?

von
NATA

Hallo ,
nun hat mein Arbeitgeber mir schriftlich bestätigt dass er für mich keinen leichteren Job ,als ich schon hatte ,hat.
Was soll ich weiter tun ...
Habe heute bei Rentenversicherung angerufen und mit Reha -Beraterin tel....mir zittern jetzt noch die HÄnde...sie hat mir gesagt dass für mich nicht getan werden kann ....wenn der Artzt mich nicht mehr krank schreibt soll ich halt wieder arbeiten gehen ,wenn ich meinen job nicht mehr machen kann soll ich arbeit suchen ...und mein job kündigen ...oder wird mein Arbeitgeber mich kündigen ....wenn ich keine arbeit finde soll ich zum arbeitsamt gehen ....ich verstehe jetz nun mal gar nichts ....
Diese LTA .Bescheid ,den ich bekommen habe gilt bis 2017...aber was ich nicht verstehe was kann ich denn damit anfangen ....krankenkasse zahlt bald nichts ...arbeiten kann ich nicht ...renteversicherung ,wie ich verstanden habe,zahlt auch nicht .....und erwerbsunfehigskeit rente bekomme ich auch nicht(laut reha-beraterin) so bleibe ich ohne monatlichen Einkommen ....heul.... was soll ich tun ..!!???bin sehr verzweifelt ...und habe wirklich nicht verstanden für was war diese LTA Antrag gut???
vielen lieben Dank im voraus für ihre antwort

von
=/=

Sie merken selbst an der Anzahl der Antworten (!), dass es nicht so einfach ist, Ihnen einen Tipp zu geben.

Solche allgemeinen Aussagen Ihrer Reha-Fachberaterin helfen natürlich auch nicht viel. Vielleicht sollten Sie einmal das persönliche Gespräch suchen, denn es ist auch für einen Reha-FB leichter, wenn ihm/ihr der Kunde/Versicherte gegenüber sitzt.

Ob Ihr Arbeitgeber Ihnen kündigt oder nicht, weiß hier im Forum niemand. Sind Sie denn noch länger arbeitsunfähig geschrieben oder nicht? Sobald Ihnen gekündigt wird, müssen Sie selbstverständlich umgehend zur Agentur für Arbeit und sich arbeitslos melden!

Wie alt sind Sie denn eigentlich? Evtl. kann eine Qualifizierungsmaßnahme oder zumindest eine Berufsfindung in einem Berufsförderungswerk bewilligt werden. Es gibt auch den Eingliederungszuschuß, den ein (anderer) Arbeitgeber erhält, wenn er Ihnen trotz Einschränkungen und/oder Behinderungen einen Arbeitsplatz bietet. Das wäre der Fall, wenn Sie arbeitslos sind.

Ich hoffe, diese Antwort hilft Ihnen ein bißchen.

Experten-Antwort

Hallo NATA,

ich habe Ihre Anfrage gerade unter ihrer vorherigen Eintrag beantwortet:

https://www.ihre-vorsorge.de/index.php?id=46&no_cache=1&tx_mmforum_pi1%5Baction%5D=list_post&tx_mmforum_pi1%5Btid%5D=26522

von
islam police wuppertal

hi,
also selber kündigen, das lassen sie mal schön sein, dann nämlich fallen sie in ein loch. noch haben sie den Job ! haben vielleicht noch ne Chance auf ne Abfindung.....
ok, nun kenn ich sie überhaupt nicht, kenn ihren Arbeitgeber nicht ( grosse Firma / kleine Firma ) , kenn ihre Krankheit nicht. die aussage von der Reha Beraterin würde i nicht für soooo voll nehmen. stellen sie doch einfach einen antrag auf eu-rente, dann entscheiden Ärzte darüber, nicht ne Sachbearbeiterin.
ohne einkommen bleibt in der brd niemand ! selbst wenn sie noch nie einen Cent eingezahlt haben, wird ihnen geholfen. ach, i könnte noch soooooooooooooo viel schreiben.
gruss

von
NATA

Zitiert von:

Hallo NATA,

ich habe Ihre Anfrage gerade unter ihrer vorherigen Eintrag beantwortet:

https://www.ihre-vorsorge.de/index.php?id=46&no_cache=1&tx_mmforum_pi1%5Baction%5D=list_post&tx_mmforum_pi1%5Btid%5D=26522

Vielen lieben Dank!!!

von
NATA

Hallo islam police wuppertal,

ich kopiere ihnen mal meine vorige schreiben ,in dennen sie vielleicht ein bisschen lesen können ,um was es geht ....werde mich sehr freuen ,wenn sie mir antworten .....

Beitrag von NATA 30.08.2014 - 13:46
Beitrag mit Antwort eines Experten
Antwort auf LTA Antrag ist da...was soll ich weiter machen ?
Hallo zusammen,
Nach meine Krebserkrankung 2010 habe ich noch mehrere krankheiten dazu bekommen(polyneuropatie ,depression und andere) war mehr mals in reha ...meine lezte reha war in einer psychosomatiesche klinik...
da wurde auch von eine sozialberaterin ein LTA Antrag gestellt worden ,weil auf grund meine behinderung nach krebserkrankung und 3 operationen nicht mehr möglich ist mein job weiter zu machen.
nun habe ich gestern eine antwort von der renteversicherung bekommen: ich sool innenbetrieblich versuchen leichtere arbeit zu bekommen ...das geht aber gar nicht weil ,die arbeit die ich nach meiner kreberkrankung seit 2 jahre gemacht habe ,war schon die leichteste arbeit überhaubt was mir mein arbeitgeber anbieten konnte ...und die ist für mich viel zu schwer .
ich wei jetzt nicht was ich machen soll ...an wenn soll ich mich wenden ..ich muss doch auf den brief von der renteversicherung so schnell wie möglich reagieren ....
bin total verzweifel und weiss nicht was ich machen soll ...bitte helfen sie mir ...vielen lieben dank
natalie

von ???
RE: Antwort auf LTA Antrag ist da...was soll ich weiter machen ?
Erst mal tief durchatmen. Hektik ist jetzt weder angebracht noch nötig.
Wenn Ihr Arbeitgeber Ihnen keine einfachere Arbeit anbieten kann, lassen Sie sich das bitte schriftlich bestätigen. Denken Sie dabei bitte an alle (!) Abteilungen, die es dort gibt (z.B. auch an Verwaltung, wenn Sie bisher in der Produktion gearbeitet haben). Schicken Sie die Bestätigung an die DRV und lassen Sie sich einen Beratungstermin mit Ihrem Reha-Fachberater geben. Mit ihm können Sie dann das weitere Vorgehen besprechen. Hilfreich wäre natürlich, wenn Sie zu diesem Termin bereits eigen Vorstellunen über Ihre berufliche Zukunft mitbringen würden.

von ???
RE: Antwort auf LTA Antrag ist da...was soll ich weiter machen ?
Sie müssen nicht kündigen. Es kann aber sein, dass der Arbeitgeber Ihnen kündigen will oder Ihnen einen Auflösungsvertrag anbieten wird. Hier sollten Sie aufpassen falls Sie einen Anspruch auf eine Abfindung haben. Es kann aber auch sein, dass er in diese Richtung gar nichts unternimmt - Se kosten ihm derzeit kein Geld.

von Experte/in Experten-Antwort
RE: Antwort auf LTA Antrag ist da...was soll ich weiter machen ?
Sie haben von Ihrer Deutschen Rentenversicherung einen Bescheid erhalten, aus dem hervorgeht, dass innerbetriebliche Hilfen in Aussicht gestellt werden.
Nach Ihrer Aussage ist eine innerbetriebliche Umsetzung nicht realisierbar.
Es ist in Ihrem Fall sicherlich von Vorteil mit Ihrem zuständigen Reha-Fachberater der Deutschen Rentenversicherung Kontakt aufzunehmen, um die weitere Vorgehensweise zu besprechen.
Bei einem solchen Gespräch ist es immer gut und auch hilfreich, wenn Sie Ihre eigenen Vorstellungen und beruflichen Ziele mit einbringen.
Der zuständige Reha-Fachberater zeigt Ihnen die nächsten Schritte auf und erklärt Ihnen welche Art von Leistungen der beruflichen Rehabilitation von der Deutschen Rentenversicherung übernommen werden können.

Hallo ,
nun hat mein Arbeitgeber mir schriftlich bestätigt dass er für mich keinen leichteren Job ,als ich schon hatte ,hat.
Was soll ich weiter tun ...
Habe heute bei Rentenversicherung angerufen und mit Reha -Beraterin tel....mir zittern jetzt noch die HÄnde...sie hat mir gesagt dass für mich nicht getan werden kann ....wenn der Artzt mich nicht mehr krank schreibt soll ich halt wieder arbeiten gehen ,wenn ich meinen job nicht mehr machen kann soll ich arbeit suchen ...und mein job kündigen ...oder wird mein Arbeitgeber mich kündigen ....wenn ich keine arbeit finde soll ich zum arbeitsamt gehen ....ich verstehe jetz nun mal gar nichts ....
Diese LTA .Bescheid ,den ich bekommen habe gilt bis 2017...aber was ich nicht verstehe was kann ich denn damit anfangen ....krankenkasse zahlt bald nichts ...arbeiten kann ich nicht ...renteversicherung ,wie ich verstanden habe,zahlt auch nicht .....und erwerbsunfehigskeit rente bekomme ich auch nicht(laut reha-beraterin) so bleibe ich ohne monatlichen Einkommen ....heul.... was soll ich tun ..!!???bin sehr verzweifelt ...und habe wirklich nicht verstanden für was war diese LTA Antrag gut???
vielen lieben Dank im voraus für ihre antwort

so ...das ist meine geschichte

von
Herz1952l

Hallo NATA,

vergessen Sie die Sozialberaterin und die Reha-Beraterin.

Gehen Sie zum Arzt, der müsste Sie weiterhin "krankschreiben", da Sie für Ihren alten Job arbeitsunfähig sind und das zählt zur Zeit. Kein Arbeitgeber muss - diesem Fall sogar kann - keinen leichteren Arbeitsplatz zur Verfügung stellen. Wenn ein Arbeitnehmer aus gesundheitlichen Gründen seinen Arbeitsplatz nicht voll ausfüllen kann, dann gilt er zunächst als voll arbeitsunfähig. Sie können Ihrem Arzt auch den Bescheid mitbringen.

Die nächste Hürde ist die Krankenkasse. Meistens versuchen die daraufhin, das Krankengeld sofort zu streichen, was rechtlich einfach nicht zulässig ist, da Sie seitens Ihres Arbeitgebers noch nicht ordentlich gekündigt sind, wobei allerdings der Arbeitgeber aufgrund der geschilderten Tatsachen das Arbeitsverhältnis mit sofortiger Wirkung beenden könnte.

Spätestens, wenn Ihnen die Krankkasse mitteilt, dass sie die Krankengeldzahlung einstellen will (mitunter sofort), nehmen Sie sich einen Rechtsanwalt oder einen freien Rentenberater. Wenn dieser erkennt, dass sofortige Einstellung der KG-Zahlung unrechtmäßig ist, zahlt die Krankenkasse weiter und der RA oder Berater stellt seine nicht unerheblichen Honorarforderung zuzüglich 19 % MWSt der Krankenkasse ebenfalls in Rechnung.

Weiterhin empfehle ich Ihnen, umgehend zur Agentur für Arbeit zu gehen, um mitzuteilen, dass Sie wahrscheinlich in Kürze (spätestens mit der regulären Aussteuerung durch die KK) arbeitslos sein werden.

Wenn Ihnen die DRV vorerst nicht weiterhelfen kann - sie können nach wie vor auch noch diesen Weg gleichzeitig gehen - sehe ich momentan keine andere erfolgversprechende Lösung.

Wenn "alle Stricke reißen" gibt es noch die "Hilfe zum Lebensunterhalt", wie es der "Islamist" richtig angedeutet hat. Ich selbst finde allerdings das Vorgehen der Ämter durch die Gesetzgebung entwürdigend.

Aber dies möchte ich unserer "Republikmutti" mal unter 4 Augen sagen, diese hat nämlich auch keine Ahnung, wie es Menschen geht, die nicht mehr voll leistungsfähig sind.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg und vor allen Dingen, buchstäblich vorn Herzen, Gesundheit.

Herz1952

von
NATA

Zitiert von: Herz1952l

Hallo NATA,

vergessen Sie die Sozialberaterin und die Reha-Beraterin.

Gehen Sie zum Arzt, der müsste Sie weiterhin "krankschreiben", da Sie für Ihren alten Job arbeitsunfähig sind und das zählt zur Zeit. Kein Arbeitgeber muss - diesem Fall sogar kann - keinen leichteren Arbeitsplatz zur Verfügung stellen. Wenn ein Arbeitnehmer aus gesundheitlichen Gründen seinen Arbeitsplatz nicht voll ausfüllen kann, dann gilt er zunächst als voll arbeitsunfähig. Sie können Ihrem Arzt auch den Bescheid mitbringen.

Die nächste Hürde ist die Krankenkasse. Meistens versuchen die daraufhin, das Krankengeld sofort zu streichen, was rechtlich einfach nicht zulässig ist, da Sie seitens Ihres Arbeitgebers noch nicht ordentlich gekündigt sind, wobei allerdings der Arbeitgeber aufgrund der geschilderten Tatsachen das Arbeitsverhältnis mit sofortiger Wirkung beenden könnte.

Spätestens, wenn Ihnen die Krankkasse mitteilt, dass sie die Krankengeldzahlung einstellen will (mitunter sofort), nehmen Sie sich einen Rechtsanwalt oder einen freien Rentenberater. Wenn dieser erkennt, dass sofortige Einstellung der KG-Zahlung unrechtmäßig ist, zahlt die Krankenkasse weiter und der RA oder Berater stellt seine nicht unerheblichen Honorarforderung zuzüglich 19 % MWSt der Krankenkasse ebenfalls in Rechnung.

Weiterhin empfehle ich Ihnen, umgehend zur Agentur für Arbeit zu gehen, um mitzuteilen, dass Sie wahrscheinlich in Kürze (spätestens mit der regulären Aussteuerung durch die KK) arbeitslos sein werden.

Wenn Ihnen die DRV vorerst nicht weiterhelfen kann - sie können nach wie vor auch noch diesen Weg gleichzeitig gehen - sehe ich momentan keine andere erfolgversprechende Lösung.

Wenn "alle Stricke reißen" gibt es noch die "Hilfe zum Lebensunterhalt", wie es der "Islamist" richtig angedeutet hat. Ich selbst finde allerdings das Vorgehen der Ämter durch die Gesetzgebung entwürdigend.

Aber dies möchte ich unserer "Republikmutti" mal unter 4 Augen sagen, diese hat nämlich auch keine Ahnung, wie es Menschen geht, die nicht mehr voll leistungsfähig sind.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg und vor allen Dingen, buchstäblich vorn Herzen, Gesundheit.

Herz1952

Hallo Herz,
vielen lieben dank für Deine Antwort!!!

Oh....so wie es aussieht wird das ein langer langer Weg bis zum Ziel....wenn ich überhaubt was erreichen kann...ob ich das alles nervlich schaffe... :o(

was mir noch nicht klar ist ...muss ich auf den Bescheid ,den ich von der RV bekommen habe reagieren ...muss ich mich da melden ,muss ich ein termin bei der reha-beraterin machen ...ob ich das muss??? habe angst das ich was falsch mache.
Mein Neurologe schreibt mich noch krank ,aber wie lange weiss ich auch nicht ...bin ja schon seit 01.14 krank ....und die krankenkasse bestellt mich immer wieder zu gesprächen ...habe jetzt am donnerstag wieder bei dennen ein Termin....

lieber Herz!!!ich bedanke mich ganz herzlich für Deine Antwort und für Deine Wünsche...

liebe Grüsse

Natascha

von
=/=

Sie müssen gar nichts, es wäre aber ratsam, mit der Reha-FB persönlich zu sprechen. Das steht eigentlich auch so in den Bescheiden drin: Wenn der AG Sie innerbetrieblich nicht umsetzen kann, muß man nach einer anderen Lösung suchen (z.B. wie oben von mir beschrieben).

Das sollten Sie auf jeden Fall tun (obwohl ich immer noch nicht Ihr Alter weiß). Vor einem Beratungsgespräch brauchen Sie mit Sicherheit keine Angst zu haben. Sinnvoll ist es, eine Begleitperson mitzunehmen, denn 4 Ohren hören manchmal in der Aufregung mehr als 2.

Die Krankenkasse kann Sie - wenn überhaupt - nur zur Reha-Antragstellung auffordern. Med. Reha wohlbemerkt. Dann wird auch gleichzeitig med. geprüft (von der DRV), ob evtl. eine Erwerbsminderung vorliegt.

von
KSC

Das alles ist von außen schwer beurteilbar.

Wenn Sie LTA beantragt haben, dann glauben Sie doch daran, dass Sie grundsätzlich arbeiten können, oder? Sonst hätten Sie doch die Rente und nicht LTA beantragt?

Welche Pläne, Ziele und Wünsche haben Sie bezüglich einer künftigen Arbeit?
Was haben Sie seit der Erkrankung in den letzten 4 Jahren unternommen um Ihrem Berufsziel näherzukommen?

Wenn Ihr AG keine geeignete Arbeit anbieten kann, dann haben Sie diesbezüglich halt Pech, zwingen kann Ihren AG keiner Ihnen einen passenden Job zu verschaffen......

Und dann geht es spätestens wenn das KG abläuft um Arbeitslosengeld und die Frage welche Arbeit Sie finden können.

von
Herz1952

KSC,

ich glaube sie hatte in vier Jahren andere Sorgen, als sich um die beruflich Weiterentwicklung zu kümmern. Immerhin hat sie eine LTA absolviert.

Gerade bei psychischen Erkrankungen ist es meist so, dass mitunter eine Selbstüberschätzung vorliegt. Die von ihr geschilderte Neuropathie kann auch von einer Chemotherapie wegen Krebs ausgelöst werden. Der Krebs gilt als geheilt, wenn innerhalb von 5 Jahren keine Wiedererkrankung auftritt. Die Neuropathie kann allerdings bleiben.

Auch dass sich die Krankenkasse einmischen, die keinerlei medizinisches Verständnis haben und denen es nur ums Geld geht und die Gespräche ohne Wissen der behandelnden Ärzte machen sollte nicht sein. Sie verallgemeinern nur weil sie meinen, sie müssten andere Fälle auf den Einzelfall übertragen.

Hoffentlich - Natascha - werden Sie diese Sch...-Krankheiten wieder los. Wenn Ihnen das Arbeitsamt sagt, sie seien für die Rente noch zu jung, dann antworten Sie ganz ruhig: Aber für die Krankheiten und Behinderungen bin ich es wohl nicht. Vielleicht bringt das die Herren Ärzte zum Nachdenken. Vielleicht gibt es aber auch einen glücklicheren Verlauf.

Ich habe leider auf diesen Gebieten zu viel praktische Erfahrungen sammeln müssen.

Herz1952

von
islam police wuppertal

hallo nata,
also ich kann mich hertz1952 nur voll anschliessen !
ihr krankenbild ( was mir für sie leid tut ) lässt für mich schliessen das sie durchaus Chancen haben eine eu-rente zu erhalten. alleine schon die Depression lässt mich aufhorchen, ich selber bin u.a. deswegen voll erwerbsgemindert, wurde bereits einmal verlängert, wegen nichtbesserung.
mein tip: rentenantrag stellen , NIEMALS, egal was kommt, selber kündigen !!! mein Arbeitgeber wollte 2011 auch einen aufhebungsvertrag mit mir abschliessen, das, nachdem ich 25 jahre dort in Führungsposition geackert habe. natürlich bin ich nicht darauf eingegangen, nun " ruht " mein arbeitsvertrag bis ich evtl. wieder arbeitsfähig bin. es ist gut zu wissen das ich nicht arbeitslos bin, ich bin " nur " krank. nötigenfalls klappen sie auf arbeit zusammen.klingt hart, aber da draussen schenkt ihnen keiner was.
noch was : bleiben sie total ruhig, es sind alles nur menschen, die so wie wir,nur mit wasser kochen.
gibt es bei ihnen vielleicht so Selbsthilfegruppen ? mal googlen, in der Gemeinschaft scheint mann / frau selbstsicherer zu sein !
also alles gute , wird schon !!!!!

von
regfil

Zitiert von: KSC

Welche Pläne, Ziele und Wünsche haben Sie bezüglich einer künftigen Arbeit?
Was haben Sie seit der Erkrankung in den letzten 4 Jahren unternommen um Ihrem Berufsziel näherzukommen?

ich hab mich in den letzten Monaten von vorne bis hinten durch diese Forum gelesen incl. der Troll-Postings die sich hier so mit ansammeln

aber dieses Posting lässt mir echt die Gänsehaut übern Rücken kriechen !

Von allen eiskalten Beamtenseelen von denen hier so berichtet wird-ist dieser Satz die Qiuntessenz wie solche Existenzen denken

ja - Arbeitnehmer die an Krebs erkranken
sind ja in erster Linie Arbeitnehmer und haben in erster Linie an ihre Berufszukunft zu denken -

während sie sich mit Krebs , Todesängsten und Depressionen herumschlagen ..............

unfassbar

von
NATA

Zitiert von: regfil

Zitiert von: KSC

Welche Pläne, Ziele und Wünsche haben Sie bezüglich einer künftigen Arbeit?
Was haben Sie seit der Erkrankung in den letzten 4 Jahren unternommen um Ihrem Berufsziel näherzukommen?

ich hab mich in den letzten Monaten von vorne bis hinten durch diese Forum gelesen incl. der Troll-Postings die sich hier so mit ansammeln

aber dieses Posting lässt mir echt die Gänsehaut übern Rücken kriechen !

Von allen eiskalten Beamtenseelen von denen hier so berichtet wird-ist dieser Satz die Qiuntessenz wie solche Existenzen denken

ja - Arbeitnehmer die an Krebs erkranken
sind ja in erster Linie Arbeitnehmer und haben in erster Linie an ihre Berufszukunft zu denken -

während sie sich mit Krebs , Todesängsten und Depressionen herumschlagen ..............

unfassbar

Hallo unfassbar,
so sieht das aus ...mit 50 diagnose Krebs....schock bis heute ...Todesängste ,depressionen und semtlich schäden nach der chemoterapie .. bin nur noch ein wrack....und dabei muss ich mir jetzt noch gedanken über zukünftige berufsleben machen ....
bin mitlerweile total verzweifelt ...
möchte mich aber hier bei allen bedanken ,die mir zurückgeschrieben und ein paar tips gegeben haben.

viele liebe grüsse

natascha