Antwort auf Wiederspruch

von
Regina

Hallo ich glaube, Hier werden Sie geholfen!!
Habe 2008 auf Rat meiner behandelden Ärzte einen Rentenantrag auf EMR gestellt
die vorstellung bei 2 gutachtern ergab BERUFSUNFÄHIG ,ich geb 1955
habe zuletzt als fachverkäuferin in der Lebensmittel abteilung bei verminderter stundenzahl (80-100)gearbeitet nur leichte Tätigkeiten,mein erlernter beruf ist Drogistin mit Abschluss
Bin nun schon 1 1/4 J Krank Arbeitsunfähig

Mein Rentenantrag wurde abgelehnt ,ich könne noch Telefondienst ausüben!!!
Dagegen habe ich wiederspruch
eingelegt.
Jetzt wird der wiederspruch,
nicht abgelehnt,aber ihm wird auch nicht entsprochen!!!!

Man bietet eine Reha an ???

Ist ja gut gemeint aber damit
ist der wiederspruch nicht beantwortet !!! ja/ nein
Hatte eigentlich mit einer halben EMR bei berufsunfähigkeit
gerechnet

Muss ich jetzt zum Sozialg Klagen ? was mach ich mit meinen schulpflichtigen Kindern wenn ich zur REHA muss binn aleinerz.

MfG R

von
Wolfgang

Hallo Regina,

> Ist ja gut gemeint aber damit
ist der wiederspruch nicht beantwortet !!! ja/ nein

Die DRV bietet Ihnen zunächst (immerhin) eine Reha an, um die offensichtlich geminderte Erwerbsfähigkeit wieder herzustellen ('Reha vor Rente'). Im Zuge des Reha-Verfahrens wird sich klären, ob Sie tatsächlich im Sinne der DRV eine eingeschränkte Erwerbsminderung haben.

Verständlich, dass Sie - gerade im Hinblick auf die familiäre Situation - sofort Klarheit haben möchten. Ihr Reha-Berater vor Ort wird Sie über die Möglichkeit einer Haushaltshilfe für die Kinder aufklären.

Sicher kann der Gang zum VdK/Sozialverband nicht schaden, um sich da Rat in dieser Situation zu verschaffen, ggf. unmittelbar ins Klageverfahren einzusteigen. Mitlesende Corletto wird sich dazu sicher morgen noch äußern ...

Persönlich würde ich die Reha an/mitnehmen ...ich stecke aber nicht in Ihrer Situation.

Gruß
w.

von Experte/in Experten-Antwort

Hallo Regina,

bei jedem Antrag auf Erwerbsminderungsrente ist vorgesehen, zunächst die Möglichkeit einer Reha-Maßnahme zu prüfen. Offenbar ist diese Prüfung in Ihrem Rentenverfahren unterblieben und wurde nun im Rahmen Ihres Widerspruches nachgeholt.
Ihr Widerspruchsverfahren ist damit noch nicht abgeschlossen, sondern wird nach der Reha wieder aufgegriffen und dann endgültig entschieden.

Leider kann ich von hier aus nicht beurteilen, wie es sich auf die Widerspruchsentscheidung auswirken würde, wenn Sie die Reha-Maßnahme ablehnen. Vor allem im Interesse Ihrer Gesundheit würde ich Ihnen aber schon sehr empfehlen, nochmal genau zu überlegen, ob sich die Reha nicht doch mit Ihrer persönlichen Situation vereinbaren lässt. Wie Wolfgang schon vorgeschlagen hat, sollten Sie sich vorab ausführlich bei einem Rehafachberater über die Möglichkeiten der Haushaltshilfe beraten lassen.

Eine Klage vorm Sozialgericht ist im Moment nicht der richtige Weg - dafür müssten Sie die Ablehnung des Widerspruches abwarten.

von
regina

das hilft ja schonmal weiter,
neue frage ,kann man einen antrag auf
eine ambulante reha stellen? wegen der
kinder??? oder hat das keinen Zweck?
Mfg

von
Duden

Widerspruch:

Wiederspruch schreibt man Widerspruch.

Auch nach der Reform.

von Experte/in Experten-Antwort

Hallo Regina,

es gibt die Möglichkeit der ambulanten Reha. Ob das aber in Ihrem Fall möglich und sinnvoll wäre, kann ich hier im Forum wirklich nicht sagen. Schildern Sie doch einfach Ihre Situation und dass Sie sich am ehesten eine ambulante Reha vorstellen können, dann wird darüber entschieden werden.

von
EM-Rentner

Was für ein Schlaumeier......
Du machst wohl keine Fehler.
Man gut,dass wir Dich hier haben.......

Hast nix anderes zutun????

Vergiß nicht meine Fehler zu zählen..............