Anwartschaft Rente

von
Erwin

Ich habe in der Verwandschaft folgenden Fall.
Eine heute 79-jährige Frau hat im Jahr 1952 ein Kind geboren, dass 2 Tage nach der Geburt gestorben ist.
Zum Zeitpunkt der Geburt war die Frau verheiratet. Zwei Jahre später wurde sie geschieden und hat seitdem nie wieder geheiratet. Die Frau war immer voll berufstätig. Frage: Besteht oder bestand für das verstorbene Kind ein Rentenanspruch ?

Experten-Antwort

Hängt vom Geburtsdatum ab. Für ein im Monat geborenes Kind kann sie Kinderberücksichtigungszeiten beantragen. Wenn das Kind an einem Ultimotag (30. /31. oder 29.02.1952 geboren wurde, kann noch zusätzlich Kindererziehungszeiten beantragt werden. Sie soll einfach den Antrag auf diese Zeiten stellen. Es wird dann geprüft.

von
Rosanna

Ihre Frage ist etwas seltsam formuliert!

Für das 2 Tage lebende Kind können Berücksichtigungszeiten für Kindererziehung beantragt werden. Das hat mit der bestehenden Ehe zum Zeitpunkt der Geburt des Kindes und der Scheidung danach allerdings absolut nichts zu tun!

Nur sollte sie sich von der Anrechnung der BÜZ nicht allzu viel versprechen. Evtl. kann es sich um Centbeträge an mehr Rente handeln.

Wenn jetzt im Jahr 2009 die Neuberechnung der Rente beantragt wird, erfolgt diese nur für Zeiten ab 01.01.2005 zurück (4 Jahre vor Antragstellung nach § 44 Abs. 4 SGB X).

MfG Rosanna.