Anzeige wegen Reha Körperverletzung KK

von
Robby

Krank,Reha,kein Erfolg,die Reha die ich vollziehen mußte laut KK,weil,sonst kein Krankengeld,Reha kein Erfolg.
Jetzt versuch von der KK die Umdeutung Reha auf Erwerbsvermindert. Wie kann man einen Menschen,der ein HWS-LWS Bandscheibenvorfall hat ,das heißt Lähmungen in den Armen,und Beinen,und eine Gehstrecke von 400m hat.Reha das heißt wiederherstellen.Ein Bandscheibenvorfall,kann man nicht wieder her stellen,das ist Verschleiß,das wäre ja so als würde man ein Auto,mit Abgenutzten Bremsen ,zum Bremsentest schicken!
Reha heißt wieder herstellen,man kann nicht wieder herstellen was kaputt ist.
Habe beim Rehaantrag auch meine MRT Bilder,zwecks Bildgebende Diagnose gesendet.
Reha vor Rente man hat mir Schmerzen bereitet.Bandscheibenvorfall HWS,u.LWS.Schlammpackung waren super.
Und das Tretbad super.ich finde eine Reha nur sinnvoll,wenn man nach der OP dies gestaltet,zum wiederaufbau.Aber die DRV denkt alles erstmal ablehnen,wie kann ich einen Menschen zur Reha schicken,ob wohl alles darauf hin weißst das der Mensch verbraucht ist.Ich denke an einer Anzeige,wegen Körperverletzung,bei der DRV
was meint Ihr denn so?

von
KSC

Ist mal wieder Wochenende?

Wenn Sie sich in der Reha oder durch die Reha von irgendjemanden so geschädigt fühlen, dass Sie daduch "körperverletzt" wurden, dann nur zu.

Fordern Sie Schadensersatz und verklagen den genauso wie Sie das machen, wenn Sie bei Glatteis gestürzt sind, weil jemand den Gehweg nicht gestreut hat.

Nur, warum eigentlich diese Frage hier im Forum, ist doch theoretisch sonnenklar.

PS: wenn Ihnen das was Sie schreiben vor der Reha alles auch schon klar war, warum sind Sie dann überhaupt hingefahren? Sie hätten den Beteiligten doch auch schon vorher darlegen können, warum Sie keinen Sinn in dieser Reha sehen?

von
Robby

Hallo,
vielen Dank,für den Komentar,Sie haben Recht,hab mich auch schon wieder beruhigt.Ich hätte die Reha,erst gar nicht machen sollen,habe erst geglaubt sie würde wirklich helfen.Schade,aber troztdem vielen Dank an alle,für die Komentare,und Tipps.

von
W*lfgang

Zitiert von: Robby
das wäre ja so als würde man ein Auto,mit Abgenutzten Bremsen ,zum Bremsentest schicken!
Robby,

dafür gibt es doch Reparaturwerkstätten, die die Bremsen ersetzen und dann klappt das auch mit TÜV.

Nicht anderes bezweckt eine Reha. Ein Schaden wurde festgestellt und der Halter/die KK (die die Versicherung zahlt) hat Interesse an der Wiederherstellung seines Fahrzeugs/seines Beitragszahlers.

Natürlich können nicht alle Reparaturversuche gelingen, ein Totalschaden eher gar nicht - aber das Procedere im Sozialleistungsbereich ist einzuhalten, sonst werden Sie einfach abgemeldet ;-)

> Ich hätte die Reha,erst gar nicht machen sollen,habe erst geglaubt sie würde wirklich helfen.

Dem wären Sie nur mit med. Begründung 'entkommen' ...aber wie Sie ja eingesehen haben, ein Versuch war es wert - hätte ja klappen können, wann denn sonst. Und, Reha nach Bandscheibenvorfällen ist wahrlich kein Zuckerschlecken, aber man nimmt hoffentlich doch einige verbessernde Verhaltensweisen mit, mit denen man sich Linderung verschaffen kann.

Warten Sie jetzt einfach den Ausgang des Rentenverfahrens ab.

Gruß
w.

von
Hudini

Zitiert von: Robby

Ein Bandscheibenvorfall,kann man nicht wieder her stellen,das ist Verschleiß,das wäre ja so als würde man ein Auto,mit Abgenutzten Bremsen ,zum Bremsentest schicken!

So ein Blödsinn !
Abgesehen davon,dass es inzwischen sogar künstliche Bandscheiben gibt,gehen die Folgen eines BSV meist durch intensive Physiotherapie zurück.Dazu dient die Reha !Außerdem werden die Schmerzen nicht durch den Prolaps erzeugt,sondern dadurch,dass der Prolaps auf die Nerven drückt.Nur im Zusammenhang mit Sensibilitätsstörungen der Extremitäten oder Blase und Darm wäre dann die Indikation für eine OP gegeben.
Ich lebe übrigens seit Jahren mit diversen BSV.Und dabei ist Sport eben kein Mord,sondern verfestigt den Halteapparat und lindert die Beschwerden.

von
Robby

Hallo,wieso Blödsin,bei mir liegt eine OP Indikation für HWS u. LWS vor! troztdem schickt man mich zur Reha,deswegen bin ich so aufgeregt.Das mit den Sport da stimme ich Ihnen zu.Ich mache täglich Training,bis die Nerven sich wieder melden,Radikulophatie nennt sich die Diagnose,M50.1,habe aber sehr große Angst wegen der OP ,C2-C7 HWS,und L4-L5 LWS.

von Experte/in Experten-Antwort

Für die Rentenfrage hat der Gesetzgeber das Prinzip Reha vor Rente vorgegeben. Die DRV stempelt niemanden von vornherein als nutzlos ab. Sofern eine med. Notwendigkeit, also eine Beeinträchtigung der Erwerbsfähigkeit besteht und eine Chance scheint größer 50% etwas Positives erreichen zu können, wird eine Reha bewilligt. Wenn die Krankenkasse zur Antragstellung auffordert, hat man auch dort diese Möglichkeiten und dieses Ziel vor Augen gehabt.
Haben Sie bei der Antragstellung angegeben, dass eine OP geplant ist? Vermutlich nein.
Haben Sie bei der Eingangsuntersuchung bei der Reha dem Arzt gesagt, dass eine OP bevorsteht? Vermutlich nein.
Während der Reha macht man von Physiotherapeuten begleitet Übungen, die eine Kräftigung der Muskulatur, insbesondere der selten trainierten, sowie die Feststellung und Beseitigung von körperlichen Fehlhaltungen erbringen soll. Bei akuten Schmerzen verlangt da aber niemand etwas Unmögliches. Allerdings können diese Leute auch nicht zaubern...