AR w/Schwerbehinderung

von
bürger

Hallo Experterforum,
ein Versicherter; *23.02.1945 hat per dato rückwirkend einen Schwerbehindertenausweis mit GdB 50 zum 30.04.2007 erhalten.
Er kann m.E. mit Voll. 63. LJ zum 01.03.2008 OHNE ABSCHLÄGE Altersrente w/Voll.60LJ und Schwerbehinderung beantragen und erhalten.(versicherungsrechtl.Voraussetzungen sind ebenfalls erfüllt; 45 VJ etc.)
Es stellt sich seitens des Versicherten die Frage, ob er ERWERBSMIND.RENTE zum 01.03.2008 beantragen sollte und ob er damit verbunden Vor- oder Nachteile hätte.
Vielen Dank für Ihre Mühe und frdl. Grüße

Experten-Antwort

Die Erwerbsminderung im Recht der gesetzlichen Rentenversicherung hat nichts mit der Schwerbehinderung zu tun, das sind zwei verschiedene Stiefel. Ein Beispiel: ein doppelt Unterschenkelamputierter dürfte auf jeden Fall Schwerbehindert mit mehr als 50% anerkannt werden, wenn er aber als Bürokaufmann arbeitet, kann er aus Sicht der RV vollschichtig (mehr als 6 Stunden am Tag) arbeiten und ist nicht erwerbsgemindert.

von
Usi

Ich bin nicht mehr arbeitslos gemeldet. Habe jetzt die Möglichkeit mit 56 noch eine Stelle für ca. 2 Jahre zubekommen( mtl. ca. 600 Euro). Ich bin 100 %
schwerbehindert.
Was muss ich beachten muß dann möglichst früh Rente
beantragen zu können.

von
KSC

mit diesen spärlichen Angaben können Sie keine vernünftige Auskunft erwarten!

Gehen Sie mit Ihren kompletten Unterlagen zu einer Beratungsstelle der Deutschen Rentenversicherung.

Experten-Antwort

Hallo Usi,

die von Ihnen gemachten Angaben reichen in der Tat nicht aus, um eine sachgerechte Antwort geben zu können. Unter Berücksichtigung dessen, dass die von Ihnen gestellten Frage ohnehin (also auch mit detaillierteren Angaben) eine sehr umfassende, komplexe Beratung erfordert, würde ich Ihnen - wie KSC- empfehlen, eine Beratungsstelle der Deutschen Rentenversicherung aufzusuchen. Ihre nächstgelegene Beratungsstelle finden Sie übrigens unter der Rubrik Service/Beratungsstellen auf www.ihre-vorsorge.de.