Arbeitslosigkeit und Rente

von
Paule

Hallo,

ich finde es ein Unding, dass man, wenn man als Langzeitarbeitsloser z.B. mit einem lebenslangen Abschlag von sage und schreibe 18 % in Rente mit 60 Jahren geht, obwohl man (nachweislich) hunderte bis an die 1000 (!) Absagen auf die unterschiedlichsten Bewerbungen und zwischenzeitlichen (unterbezahlten) Jobs nachweisen kann! Offensichtlich liegt doch hier ein Versagen der Politik vor, die einen dann noch dafür bestraft!! Hauptsache selber rollt der "Rubel"... Wie kann es sein, dass in Zeiten hoher Arbeitslosigkeit unsere Politiker (nebst Abgeordneten) derartig viele und hoch dotierte Nebeneinkommen haben und der "Normalbürger" zusehen kann, wie er zurecht kommt!? Also für mich gibt es in Zukunft nur noch eine wählbare Partei: die Grauen Panther! So langsam hat auch die Wirtschaft begriffen, dass man die immer größer werdende gruppe der "Alten" nicht einfach in's Abseits stellen kann, wie es die Politik lange getan hat! Das hilft mir nun leider auch nicht mehr, denn ich werde als Langzeitarbeitsloser Diplom-Ingenieur und Facharbeiter mit 60 Jahren meine Altersrente wegen Arbeitslosigkeit deutlich im 3stelligen Bereich erhalten... Armes reiches Deutschland....

Gruß an alle Beamten mit zusatzversorgung und die, die das Glück hatten bzw. haben eine weitere Säule der Altersversorgung zu haben: die betribliche Altersvorsorge...
Das kann dann z.B. so aussehen, dass mein nichtstudierter jüngerer Schwager mit gleichem Facharbeiterberuf bereits jetzt einen Anspruch auf eine 4stellige Betriebsrente hat!!!!
Was ist das nur für ein ungerechtes Land!!?

von
Ludwig

Durch die Wahlen oder auch durch eine Nichtbeteiligung daran, konnte sich dieses System über Jahre erst bilden.
Leider.
Gruß Ludwig

von
Schade

so jetzt geht es Ihnen hoffentlich besser, nachdem Sie sich den Frust vom Leib geschrieben haben.

An der geschilderten Realität kann niemand im Forum was ändern.

Was meinen eigentlich die Abgeordeten Ihres Wahlkreises zu den von Ihnen angesprochenen Punkten?

Und, dass Sie mit Ihrer Berufswahl vielleicht aufs falsche Pferd gesetzt haben, dafür kann wohl keiner was; hat Sie vor 40 Jahren jemand gehindert zum Staat zu gehen, oder zu einem Betrieb, der eine "fette" Zusatzrente hat?

von
Paule

... ja klar! Was sollte da sonst auch kommen....

von Experte/in Experten-Antwort

"......Offensichtlich liegt doch hier ein Versagen der Politik vor, die einen dann noch dafür bestraft!! Hauptsache selber rollt der "Rubel"... "

Ich denke, hier liegt der Ansatzpunkt, bei der Politik! Ich als Experte kann Ihnen nur sagen wie die Rechtslage ist, Änderungen können nur die Betroffenen über politischen Druck bewirken. Wenden Sie sich mit Ihrem Anliegen an Parteifunktionäe, Abegordnete usw.!

Tut mir leid, einen besseren Ratschlag habe ich nicht!