Arbeitsstunden bei Nebenverdienst

von
Daniela

Hallo,
bin in Frührente und erhalte zusätzlich Grundsicherung. Ab einem gewissen Nebenverdienst erhalte ich natürlich keine Grundsicherung mehr. Bei der Rente heisst es, man könne bis 450 Euro mtl. dazu verdienen, ausser einmalig extra 450 pro Jahr. Desweiteren heisst es ja, man dürfe bzw. könne ja nicht mehr als drei Stunden am Tag arbeiten - sonst hätte man wohl auch kein anspruch auf die volle Rente. Meine Frage ist: Wie sieht es denn aus, wenn man einen Nebenjob hätte, wo man 7 Tage lang 8 Stunden durcharbeitet, den Rest des Monats aber frei hat, aber durch die Arbeitszeit seine 400 Euro dann auch bereits verdient hat. ?

von
Krümel

Sie sollten ein Schreiben an die zuständige Sachbearbeitung der Rentenversicherung (siehe Bescheid) erstellen und Ihren Sachverhalt schildern. Dann die Entscheidung abwarten. Wenn es grünes Licht gibt, dann können Sie ja die Tätigkeit annehmen!

Experten-Antwort

Hallo Daniela,

der Antwort von Krümel schließen wir uns an.

Für Bezieher einer Erwerbsminderungsrente ist die Aufnahme einer geringfügigen Beschäftigung mit einer regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit von weniger als 15 Stunden und einem Verdienst bis zu 450,00 Euro im Monat in der Regel unschädlich.

Mit der von Ihnen geplanten Arbeitszeit sollten Sie sich unbedingt vor Aufnahme der Beschäftigung an Ihren Rentenversicherungsträger wenden.

von
KSC

Bei solchen Arbeitszeiten - 56 Stunden in einer Woche! - setzen Sie sich auf jeden Fall dem Verdacht aus, nicht mehr erwerbsgemindert zu sein.....also Vorsicht! Die Gefahr dass Ihre Rente überprüft wird, ist enorm.

Wäre es nicht möglich die 56 Stunden etwas "cleverer" auf den Monat zu verteilen?
Wer "dämliche" Arbeitszeiten vereinbart, ist letztlich auch selbst Schuld, falls es in die Hose geht..... :)