Arbeitssuchend melden bei TaA

von
Alexander

Hallo,

ich bin in den letzten 10 Jahren selbständig erwerbstätig gewesen und habe Pflichtbeiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung gezahlt.
Derzeit nehme ich an einer Maßnahme zur Teilhabe am Arbeitsleben teil, die durch die DRV finanziert wird, und beziehe Übergangsgeld.

Mir ist bekannt, dass ich mich spätestens am tag nach Beendigung dieser Maßnahme bei der Arbeitsagentur arbeitslos melden muss, wenn ich Anschlussübergangsgeld beziehen will. Als Selbständiger habe ich keine Beiträge zur Arbeitslosenversicherung gezahlt und daher keinen Anschpruch auf ALG.

Daher: Muss ich mich spätestens 3 Monate vor Beendigung der Maßnahme persönlich arbeitssuchend melden, wenn ich evtl. Anschlussübergangsgeld beziehen will?

Mit freundlichen Grüßen

Alexander

von
Sachbearbeiter DRV Bereich Reha

Entscheidend ist die Arbeitslosmeldung am Tage nach Beendigung der Teilhabe am Arbeitsleben.

Die entsprechende Bescheinigung, die Ihnen 3 Monate vor Beendigung maschinell zugesendet wird, ist von der Agentur für Arbeit auszufüllen.

Es ist wichtig, dass Arbeitslosigkeit i.S.v. § 119 SGB III vorliegt.

von Experte/in Experten-Antwort

Hallo Alexander,
Sie müssen sich sowohl 3 Monate vor Ende der Leistung zur Teilhabe am Arbeitsleben als "arbeitssuchend", als auch nach Abschluss der Rehabilitationsleistung als "arbeitslos" melden, um Anspruch auf Anschlussübergangsgeld zu haben. Auch wenn kein Anspruch auf Arbeitslosengeld besteht, ist ggf. eine Vermittlung durch die Agentur für Arbeit möglich.
Um Doppelzahlungen zu vermeiden benötigen wir außerdem eine Bestätigung, dass nach Abschluss der Rehabilitationsleistung keine Erwerbstätigkeit mit Entgeltbezug ausgeübt wird. Dies kann durch die Agentur für Arbeit oder vom Träger der Grundsicherung (Jobcenter) auf den zugesandten Formularen bestätigt werden.