Arbeitsunfähig

von
Waldstuermer

Guten Tag, ich habe eine Frage,

ich bin 1965 geboren, war in Reha, bin als arbeitsunfähig für zuletzt ausgeübte Tätigkeit entlassen worden, unter 3 Stunden.
Die Sozialmedizinische Epikrise beschreibt nur negative Leistungsbeurteilung, der Schlusssatz ist, dauerhaft von einem aufgehobenem Leistungsvermögen für alle arbeiten von Wirtschaftlichem Wert auszugehen.

Wie geht es jetzt weiter, muss ich tätig werden, die Krankenkasse hat dispositionsrecht ?

Danke

von
Die Farbe Schwarz

Zunächst wird der Entlassungsbericht von der RV ausgewertet. Sofern die RV-Ärzte mit den Klinik-Ärzten konform gehen, wird Ihr Reha-Antrag wohl in einen Rentenantrag umgewandelt.

Da die Krankenkasse Ihr Dispositionsrecht eingeschränkt hat, wären Sie danach verpflichtet, eine Erwerbsminderungsrente in Anspruch zu nehmen.

Erstmal heißt es aber: abwarten, was die RV sagt.

Experten-Antwort

Guten Morgen Waldstuermer,

Ihr zuständiger Rentenversicherungsträger wird jetzt prüfen, ob der Reha-Antrag angesichts dieses Reha-Ergebnisses in einen Rentenantrag umzuwandeln wäre. In diesem Fall kommen die Mitarbeiter auf Sie zu, da dann noch weitere Antragsformulare auszufüllen wären. Sie können jedoch unabhängig davon auch selbst einen Antrag auf Erwerbsminderungsrente stellen, wenn Sie diesen Rentenbezug anstreben. Im Moment ist das leider nicht persönlich möglich, Sie finden die Anträge jedoch online unter https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Online-Dienste/online-dienste_node.html oder können sich telefonisch an die Hotline Ihres Trägers wenden.
In beiden Fällen würde das Datum des Reha-Antrages als Rentenantragsdatum gelten und der Anspruch auf Erwerbsminderungsrente somit rückwirkend geprüft.

von
Waldstuermer

Vielen dank für die schnellen antworten,
dann werde ich mal abwarten was die RV dazu sagt.

Bleiben sie Gesund

Danke