Arbeitsunfähig nach Reha - AU

von
Sandra

Hallo,
ich bin gestern arbeitsunfähig aus der reha entlssen worden, möchte eine wiedereingliederung starten.
beziehe also weiterhin übergangsgeld.
nun habe ich mich heute von meinem hausarzt weiterhin krankschreiben lassen. nun meine frage, muss ich die au bescheinigung an arberitgeber und krankenkasse schicken? braucht die rentenversicherung etwas?
habe vor der reha krankengeld bekommen.

von
Reha-Spezialist

Hallo Sandra,
damit die Deutsche Rentenversicherung für die Übernahme der Kosten einer stufenweisen Wiedereingliederung zuständig ist, muss diese grundsätzlich bereits in der Rehaeinrichtung eingeleitet werden und innerhalb von vier Wochen nach Entlassung angetreten werden. Sollte dies nicht der Fall sein, kann die Krankenkasse die stufenweise Wiedereingliederung innerhalb einer bestimmten, nicht verlängerbaren Frist, anregen.
Bei der Entlassung aus der Rehaeinrichtung sollte Ihnen der Vordrucksatz ausgehändigt worden sein. Hier der Link: http://www.deutsche-rentenversicherung-bw.de/DRVBW/de/Inhalt/Formulare-Publikationen/Reha-Einrichtungen/DRVBW-Paket-Reha-Einrichtungen-Wiedereingliederung.html?nn=57764

Um Übergangsgeld beziehen zu können -falls die Rentenversicherung zuständig ist- müssten Sie den Vordruck G840 durch Ihren Arzt bestätigen lassen, außerdem muss der Arbeitgeber und Sie selbst unterschreiben.
Sollte die Wiedereingliederung nicht in der Klinik eingeleitet worden sein, wenden Sie sich am besten umgehend an Ihre Krankenkasse.
Gruß
Reha-Spezialist

Experten-Antwort

Hallo Sandra,
der Reha-Spezialist hat meine Antwort vorweggenommen. Sie sollten in jedem Falle mit der Krankenkasse Kontakt aufnehmen. Ich bin mir sicher, die Krankenkasse wird dies auch von sich aus machen, aber um Planungssicherheit zu haben, können Sie auch die Krankenkassenmitarbeiter ansprechen. Den Krankenkassen ist der Ablauf der Einleitung/Anregung der stufenweisen Wiedereingliederung sehr vertraut.
Mit freundlichem Gruß

von
Ruth Asmussen

Hat ihr Arbeitgeber denn der Wiedereingliederung überhaupt schon zugestimmt ? Das muss er nämlich nicht tun und gibt es keine Wiedereingliederung ..

von
Jockel

zum Beitrag von Ruth: der Arbeitgeben MUSS zustimmen.

von
Reha-Spezialist

@Jockel:
Das stimmt leider so nicht. Der Arbeitgeber muss einer stufenweisen Wiedereingliederung nicht zustimmen. Es kann betriebliche Gründe geben, die einer stundenweisen Beschäftigung entgegenstehen.
Gruß
Reha-Spezialist

von
Jockel

...das war blöd von mir ausgedrückt. Ich meinte damit nur, dass der AG auf jeden Fall gehört werden muss und entscheiden muss.

von
Reha-Spezialist

Zitiert von: Jockel

...das war blöd von mir ausgedrückt. Ich meinte damit nur, dass der AG auf jeden Fall gehört werden muss und entscheiden muss.

Genau so ist es, alle Beteiligten müssen zustimmen :-))

von
Ruth Asmussen

Zitiert von: Jockel

zum Beitrag von Ruth: der Arbeitgeben MUSS zustimmen.

Natürlich muss der AG einer WE zustimmen. Dazu " zwingen " kann man den AG nicht. Es gibt für den AG gute- sehr gute - Gründe einer WE eben nicht zuzustimmen ( z.b. wenn eine Kündigung des AN bereits " in Arbeit " und geplant ist .. ) Dann wird der AG neiamls das " Tsisko " einer WE eingehen und den AH auffordern sofort wieer in Vollzeit anzufangen ( was er meist nicht kann ) - Und spätestens zu deisem Zeitpunkt kommt sofort die Kündigung " aus persönlichen Gründen wegen fehlender Leistungsfähigkeit und schlechter Zukunftsprognose " !