Arbeitsunfall vor 14 Jahren

von
Charls 27

hallo ich habe eine frage an die experten
Vor 14 Jahren hatte ich einen schweren Arbeitsunfall dabei habe ich mir den 2.lwk gebrochen es wurde dann von meinem behandelten Arzt bei der BG 20% beantragt dies wurde abgelehnt . Da ich erst 1jahr in der Fa. tätig war habe ich keinen Wiederspruch gegen diese Entscheidung aus angst vor Entlassung eingelegt .Ich hatte jedoch immer wieder Probleme und Schmerzen im Bereich des 2.LWK . Ich Arbeite Teilzeit bei einem Parketdienst seit 1,5 Jahren nicht mehr als Fahrer 20 Stunden jetzt bin ich Auslader 17 stunden die Woche seit 12 Wochen kann ich nun nicht mehr arbeiten da Pakete bis 70 Kg gehoben werden müssen ich habe Stake Schmerzen
meine frage währe muss die Bg für eine Umschulung aufkommen mein Arzt hat dies auch empfohlen da er auch davon ausgeht das ich diesen oder einen ähnlichen Job nicht mehr machen kann und meine Schmerzen von diesem 2.LWK Bruch
kommen und wie soll ich weiter vorgehen.
grüße Charls 27

von
KSC

Wenn Sie umschulen wollen und den damaligen Arbeitsunfall als Grund vermuten, dass Sie die bisherige Tätigkeit nicht mehr machen können, sollten Sie "ganz einfach" einen Umschulungsantrag bei Ihrer BG stellen.

Dann entscheidet die BG.......

von
Charls 27

Danke für die Antwort das ist ja einfach sollte das der Arzt machen oder ich oder muß es ein D-Arzt sein der den Antrag Stellt.
grüße charls 27

von
Bertl

Zitiert von: Charls 27

es wurde dann von meinem behandelten Arzt bei der BG 20% beantragt dies wurde abgelehnt .

Und damit ist die BG absolut aussen vor.
Keine Chance da bei der BG noch etwas zu erreichen.
Nun ist alleine die DRV Zuständig.

von
Charls 27

wer hat noch was erfreulicheres auf Lager dennoch danke bertl für deine Antwort

von
Sozialröchler?

Stellen Sie den Antrag bei der Deutschen Rentenversicherung. Wenn man dort feststellen sollte, dass die gesetzliche Unfallversicherung für Sie zuständig ist, wird der Antrag weitergeleitet.

von
Sozialröchler?

Zitiert von: Sozialröchler?

Stellen Sie den Antrag bei der Deutschen Rentenversicherung. Wenn man dort feststellen sollte, dass die gesetzliche Unfallversicherung für Sie zuständig ist, wird der Antrag weitergeleitet.

https://www.ihre-vorsorge.de/magazin/nachrichten/rente/news-single/article/lotse-zur-passenden-rehabilitation.html

von
Charls 27

hallo sozialröchler diesen Antrag auf Teilhabe haben wir gestellt ich denke das die DRV und die BG sich jetzt den schwarzen Peter hin und her schieben ich will aber nicht der leidtragende in finazieller Sicht sein. Gibs noch was zu Sagen

Experten-Antwort

Hallo Charls 27, es gibt nichts mehr zu sagen. Sie haben bereits den richtigen Schritt (Antrag auf Teilhabe stellen) gemacht. Jetzt müssen Sie nur noch auf die Entscheidung durch die DRV warten. Viel Erfolg !

von
=//=

Zitiert von: Techniker

Hallo Charls 27, es gibt nichts mehr zu sagen. Sie haben bereits den richtigen Schritt (Antrag auf Teilhabe stellen) gemacht. Jetzt müssen Sie nur noch auf die Entscheidung durch die DRV warten. Viel Erfolg !

Der Antrag wurde doch noch nicht gestellt. ;-)

@Charls 27

Wenn Sie die Wartezeit von 180 Monaten (15 Jahre) mit Beitragszeiten erfüllt haben, ist die DRV zuständig. Andernfalls die Agentur für Arbeit. M.E. dürfte die BG nicht mehr zuständig sein, da der Arbeitsunfall so lange her ist und noch nicht einmal 20 % bewilligt wurden.

Den Antrag auf Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben müssen aber schon Sie - und nicht der Arzt - stellen! Der Arzt muss nur einen Befundbericht dazu ausstellen.

Formulare finden Sie im Internet unter www.deutsche-rentenversicherung.de > Formulare > Versicherte >Rehabilitation oder bekommen sie auch bei der Krankenkasse.

von
Charls 27

Antrag ist gestellt und die Reha geht anfang Dezember los jedoch meine ich das sich die BG nicht aus der Verantwortung stehlen kann oder?

von
Schade

Klären Sie das bitte mit der BG - das kann hier im Forum nicht beurteilt werden.

Antrag stellen, Bescheid abwarten und dann weiterschauen ob sie gegen eine Ablehnung Widerspruch , Klage einlegen wollen.

Selbst in aussichtslosesten Fällen stehen diese Wege offen. Tun Sie es, wenn Sie es nicht lassen können.

von
=//=

Zitiert von: Schade

Klären Sie das bitte mit der BG - das kann hier im Forum nicht beurteilt werden.

Antrag stellen, Bescheid abwarten und dann weiterschauen ob sie gegen eine Ablehnung Widerspruch , Klage einlegen wollen.

Selbst in aussichtslosesten Fällen stehen diese Wege offen. Tun Sie es, wenn Sie es nicht lassen können.

Der Antrag ist doch gestellt und die Reha bewilligt (ab Dezember).

Dem Versicherten sollte es gleichgültig sein, ob die Reha von der DRV oder der BG gezahlt wird. Außerdem wird die DRV geprüft haben, ob die Zuständigkeit der BG gegeben ist oder nicht.

von
Bertl

Zitiert von: Charls 27

Antrag ist gestellt und die Reha geht anfang Dezember los jedoch meine ich das sich die BG nicht aus der Verantwortung stehlen kann oder?

Da hätten Sie damals hartnäckiger sein müssen und in Widerspruch und Klage gehen.Jetzt ist der BG-Zug schon 14 Jahre abgefahren.

von
Charls 27

ich sagte ja bereits es ist eine finanzielle frage
ob verletztengeld von der BG oder Übergangsgeld von der DRV das wird wohl einige Thaler ausmachen

von
=//=

Zitiert von: Charls 27

ich sagte ja bereits es ist eine finanzielle frage
ob verletztengeld von der BG oder Übergangsgeld von der DRV das wird wohl einige Thaler ausmachen

Wie kommen Sie darauf, dass Sie bei einer Reha-Maßnahme 14 Jahre nach dem Unfall noch Verletztengeld bekommen würden??? Träumen Sie weiter.

Verletztengeld wird nach dem Unfall anstelle von Krankengeld gezahlt. Bei einer Reha-Maßnahme von der BG würden Sie auch von dieser Übergangsgeld erhalten.

von
Charls 27

wir Träumen nicht wir kämpfen

von
=//=

Zitiert von: Charls 27

wir Träumen nicht wir kämpfen

Ändert nichts an der Tatsache.