attest vom arzt

von
Alois

hallo beisammen
bin jahrgang 53 habe vom arzt ein attest bekommen .sollte meinen beruf aufgeben
folgender sachverhalt linker arm durch arbeitsunfall 30%gdb rechter arm durch arbeitsunfall 10%Gdb habe schwere arbeit durch heben den ganzen tag .nun bekam ich die kündigung zum 31.12 kann ich mich nun krankmelden bis zum ende des jahres und kann ich mich dann bei meiner krankenkasse krank melden

von
Versichertenberater

Wenn Ihr Arzt Sie krank schreibt können Sie das. Ist nur die Frage wie lange Ihre Krankenkasse da mit macht und Krankengeld zahlt.

von
Schilas Mama

Hallo Alois,
das Attest vom Arzt, dass Sie Ihren Beruf aufgeben sollen, würde ich erst einmal schön für mich im Hinterkopf behalten.

Sofern für die angegebene Diagnose keine anrechenbaren Vorerkrankungszeiten vorliegen,
lassen Sie sich von Ihrem Arzt eine AU-Bescheinigung ausstellen, da sie die geschuldete Arbeitsleistung nicht erbringen können. Der Arbeitgeber muss dann Entgeltfortzahlung bis zum 31.12.2014 leisten.
Mit dem Ende des Arbeitsverhältnisses haben Sie einen Anspruch auf Krankengeldbezug.
Wie lange die Krankenkasse stillhält und ohne Murren bezahlt, muss man einfach abwarten.

von
Herz1952

Hallo Alois,

am besten wenden Sie sich an einen Anwalt für Sozialrecht und lassen überprüfen, ob und ggfs. wie lange Ihnen Krankengeld zusteht.

Bei Ihnen liegt wohl eine fristgemäße Kündigung zum 31.12.14 vor. Solange muss der Arbeitgeber LFZ leisten, wenn die 42 Tage-Frist noch nicht erreicht ist.

Ob in diesem Fall die Krankenkasse weiterzahlen muss, ist fraglich. Ich denke aber schon, wenn Sie Ihr Arzt weiterhin AU-schreibt.. Die Krankenkasse wird sich wehren, Krankengeld zu zahlen und Sie ans Arbeitsamt weiterleiten wollen. Das Arbeitsamt wiederum wird Ihnen empfehlen Widerspruch und nochmal Widerspruch gegen die KK einzulegen.

Bei mir war die Sache ähnlich, nachdem ich über die Insolvenz-Eröffnung AU-geschrieben war. Nach Ablauf der 6-Wochenfrist für die LFZ wurde ich umgehend zum MDK zitiert, der mir zwar bescheinigte, meinen Beruf nicht mehr ausüben zu können (Buchhalter, wg "Rückenproblemen nach dem Sitzen, Freizeit war total durch Schmerzen "versaut"". Aber das war noch innerhalb meiner Kündigungsfrist mit Freistellung wg. Insolvenz. Der Rest wurde durch einen Kardiogenen Schock "erledigt", der für die EM-Rente mehr als ausreichend war.

Klären Sie Ihren Fall am besten mit einem fähigen Anwalt ab. Sie können auch bei der KK nachfragen, aber die wird Ihnen sagen, dass Sie keinen Anspruch auf KG mehr haben. Die Krankenkassen drängen die KG-Empfänger z.T. aus unrechtmäßigen oder zumindest "unmoralischer" Weise raus.

Passen Sie auch auf, dass die Krankschreibung lückenlos erfolgt. Für die Kassen ist schon eine Lücke von nachts 24.00 Uhr bis nächsten morgen 8.00 Uhr entstanden. Am besten, der Arzt schreibt "bis auf weiteres" und Sie gehen innerhalb 14 Tagen zum Arzt, der Ihnen eine Bescheinigung über eine weitere AU-Zeit ausstellt. Natürlich nur, wenn er es aus Gesundheitsgründen für nötig hält.

Ob eine sog. Verweisungstätigkeit möglich ist, bestimmt allerdings die KK nach Hinzuziehung des MDK. Aber auch hier ist Vorsicht geboten. Das Arbeitsamt will mit nicht voll vermittelbaren Arbeitnehmern auch nichts "am Hut haben", weil Sie mit diesen nicht Ihre Vermittlungsquoten erfüllen können.

Alles gute für Ihre Gesundheit und dass Sie einen Job finden können, bei dem Sie nicht zum "Aufstocker" werden müssen.

Herz1952

von
PXY

Hallo Herz 52,
der Alois ist Jahrgang 53,

von
kotgraupenspasmusi

Zitiert von: Herz1952

Hallo Alois,

am besten wenden Sie sich an einen Anwalt für Sozialrecht und lassen überprüfen, ob und ggfs. wie lange Ihnen Krankengeld zusteht.

Bei Ihnen liegt wohl eine fristgemäße Kündigung zum 31.12.14 vor. Solange muss der Arbeitgeber LFZ leisten, wenn die 42 Tage-Frist noch nicht erreicht ist.

Ob in diesem Fall die Krankenkasse weiterzahlen muss, ist fraglich. Ich denke aber schon, wenn Sie Ihr Arzt weiterhin AU-schreibt.. Die Krankenkasse wird sich wehren, Krankengeld zu zahlen und Sie ans Arbeitsamt weiterleiten wollen. Das Arbeitsamt wiederum wird Ihnen empfehlen Widerspruch und nochmal Widerspruch gegen die KK einzulegen.

Bei mir war die Sache ähnlich, nachdem ich über die Insolvenz-Eröffnung AU-geschrieben war. Nach Ablauf der 6-Wochenfrist für die LFZ wurde ich umgehend zum MDK zitiert, der mir zwar bescheinigte, meinen Beruf nicht mehr ausüben zu können (Buchhalter, wg "Rückenproblemen nach dem Sitzen, Freizeit war total durch Schmerzen "versaut"". Aber das war noch innerhalb meiner Kündigungsfrist mit Freistellung wg. Insolvenz. Der Rest wurde durch einen Kardiogenen Schock "erledigt", der für die EM-Rente mehr als ausreichend war.

Klären Sie Ihren Fall am besten mit einem fähigen Anwalt ab. Sie können auch bei der KK nachfragen, aber die wird Ihnen sagen, dass Sie keinen Anspruch auf KG mehr haben. Die Krankenkassen drängen die KG-Empfänger z.T. aus unrechtmäßigen oder zumindest "unmoralischer" Weise raus.

Passen Sie auch auf, dass die Krankschreibung lückenlos erfolgt. Für die Kassen ist schon eine Lücke von nachts 24.00 Uhr bis nächsten morgen 8.00 Uhr entstanden. Am besten, der Arzt schreibt "bis auf weiteres" und Sie gehen innerhalb 14 Tagen zum Arzt, der Ihnen eine Bescheinigung über eine weitere AU-Zeit ausstellt. Natürlich nur, wenn er es aus Gesundheitsgründen für nötig hält.

Ob eine sog. Verweisungstätigkeit möglich ist, bestimmt allerdings die KK nach Hinzuziehung des MDK. Aber auch hier ist Vorsicht geboten. Das Arbeitsamt will mit nicht voll vermittelbaren Arbeitnehmern auch nichts "am Hut haben", weil Sie mit diesen nicht Ihre Vermittlungsquoten erfüllen können.

Alles gute für Ihre Gesundheit und dass Sie einen Job finden können, bei dem Sie nicht zum "Aufstocker" werden müssen.

Herz1952

De niechtige Kräft vom Nix macht Kraft durch ihre Kraft von eine relatife Einkwandung der Seiendenkraft im retzidivienten Rütmus der Seibeiuns Kraft zur Kraft vom Nix.
Das du hast kapird!

von
GroKo

Zitiert von: Herz1952

Hallo Alois,

am besten wenden Sie sich an einen Anwalt für Sozialrecht und lassen überprüfen, ob und ggfs. wie lange Ihnen Krankengeld zusteht.

Bei Ihnen liegt wohl eine fristgemäße Kündigung zum 31.12.14 vor. Solange muss der Arbeitgeber LFZ leisten, wenn die 42 Tage-Frist noch nicht erreicht ist.

Ob in diesem Fall die Krankenkasse weiterzahlen muss, ist fraglich. Ich denke aber schon, wenn Sie Ihr Arzt weiterhin AU-schreibt.. Die Krankenkasse wird sich wehren, Krankengeld zu zahlen und Sie ans Arbeitsamt weiterleiten wollen. Das Arbeitsamt wiederum wird Ihnen empfehlen Widerspruch und nochmal Widerspruch gegen die KK einzulegen.

Bei mir war die Sache ähnlich, nachdem ich über die Insolvenz-Eröffnung AU-geschrieben war. Nach Ablauf der 6-Wochenfrist für die LFZ wurde ich umgehend zum MDK zitiert, der mir zwar bescheinigte, meinen Beruf nicht mehr ausüben zu können (Buchhalter, wg "Rückenproblemen nach dem Sitzen, Freizeit war total durch Schmerzen "versaut"". Aber das war noch innerhalb meiner Kündigungsfrist mit Freistellung wg. Insolvenz. Der Rest wurde durch einen Kardiogenen Schock "erledigt", der für die EM-Rente mehr als ausreichend war.

Klären Sie Ihren Fall am besten mit einem fähigen Anwalt ab. Sie können auch bei der KK nachfragen, aber die wird Ihnen sagen, dass Sie keinen Anspruch auf KG mehr haben. Die Krankenkassen drängen die KG-Empfänger z.T. aus unrechtmäßigen oder zumindest "unmoralischer" Weise raus.

Passen Sie auch auf, dass die Krankschreibung lückenlos erfolgt. Für die Kassen ist schon eine Lücke von nachts 24.00 Uhr bis nächsten morgen 8.00 Uhr entstanden. Am besten, der Arzt schreibt "bis auf weiteres" und Sie gehen innerhalb 14 Tagen zum Arzt, der Ihnen eine Bescheinigung über eine weitere AU-Zeit ausstellt. Natürlich nur, wenn er es aus Gesundheitsgründen für nötig hält.

Ob eine sog. Verweisungstätigkeit möglich ist, bestimmt allerdings die KK nach Hinzuziehung des MDK. Aber auch hier ist Vorsicht geboten. Das Arbeitsamt will mit nicht voll vermittelbaren Arbeitnehmern auch nichts "am Hut haben", weil Sie mit diesen nicht Ihre Vermittlungsquoten erfüllen können.

Alles gute für Ihre Gesundheit und dass Sie einen Job finden können, bei dem Sie nicht zum "Aufstocker" werden müssen.

Herz1952


Was für ein Blödsinn.

von Experte/in Experten-Antwort

Hallo Alois,

leider kann im Forum keine Hilfestellung bei Fragen zur Krankenversicherung erfolgen.

von
=//=

Welchen Beruf haben Sie denn ausgeübt? Waren Sie als Facharbeiter beschäftigt oder als ungelernter Arbeiter? Bei letzterem sehe ich die Chance als gering, eine Erwerbsminderungsrente zu erhalten, denn dann sind Sie auf den allgemeinen Arbeitsmarkt zu verweisen. Ein GdB von insgesamt 30% hilft da auch nicht weiter.

Zunächst sollten Sie unter Vorlage einer AU-Bescheinigung - so Sie eine haben! - bei der KK vorsprechen, ob Sie Krankengeld erhalten oder ob noch ein Anspruch auf Lohnfortzahlung bis 31.12.14 besteht (m.E. ja).

von
Herz1952

Hallo PXY,

ich weis, wahrscheinlich bekommt Alois keinen Job mehr, aber eine Verweisungstätigkeit kann durchaus möglich sein.

Ich war damals in dieser Situation 52 und die KK wollte mich betrügen. Ich hoffe nicht, dass er sich dafür auch einen schweren Herzinfarkt zuziehen muss, um in Rente zu kommen.

Bei mir lief noch die Kündigungsfrist bis Ende April und der MDK wies die KK an, die Möglichkeit einer Verweisungstätigkeit zu prüfen. Diese prüfte nicht, sondern stellte die KG-Zahlung ein. Erst ein freier Renten- und Sozialrechtsberater half mir dabei. Ich hatte nicht mehr die Nerven dazu, dagegen vorzugehen. Die Rechtslage war vorher auch strittig.

Ich wünsche Alois, dass er besser aus diesem Schlamassel rauskommt als ich.

Herz1952