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ATZ-Abschlag?

von
Arno

Bin in 53 geb. immer gearbeitet,keine Fehlzeit, habe in 08 ATZ unterschrieben, Schwerbeh. ATZ von 1.11.08-31.10.2012. Freistellung von 1.11.2012- 31.10.2016. Ab 1.11.2016 in Rente mit 63 J. Bekomme ich auch diesen Abschlag von 7 mon., da ich Jahrgang 53 bin? Danke für Antwort.

von
KSC

Ja, aber das haben Sie doch schon 2008 gewusst als Sie die ATZ so vereinbart haben (oder man hätte es Ihnen so gesagt, wenn Sie sich erkundigt hätten).

von
Arno

Ich hatte keine andere Möglichkeit,bekam vom Arbeitgeber nur diesen Vertrag. Warum diese 7 mon. nicht berechnet wurden verstehe ich auch nicht. Ich wollte damals nicht fragen,hatte Bedenken ein anderer Vertrag würde noch schlechter für mich. In meinen Unterlagen steht,Schwerbeh. dürfen bei ATZ schlechter gestellt werden, müssen beim erstmöglichen Termin bei ATZ in Rente gehen. Bei mir würde das bedeuten, mit 60 und 7 mon. in Rente,bei 10,8% Abschlag. Sowas wird wohl niemand unterschreiben. 120 Euro für den Abschlag und 3 fehlende Jahre 90 % für die Rente. Über 200 Euro würden mir für immer im Monat fehlen. Aber warum dürfen Schwerbeh. beim Gesetzgeber schlechter gestellt werden? Wo sind die Gewerkschaften ,VDK,usw. Danke

von
Jammernation

Also ich kann es nicht hören: da bekommt einer vom AG 8 Jahre ATZ angeboten, d.h. er muss die letzten 8 Jahre nur 4 arbeiten und lamentiert über 2,1% Abschlag.

Sie hätten ja nicht unterschreiben brauchen und hätten bis 63+7 durcharbeiten können, wenn Sie keinen Abschlag gewollt hätten.

Und jetzt nach Gewerkschaften, etc schreien - das verstehe wer will.

von
Gernot

Ich finde es auch schrecklich immer dieses Gejammer.Schwerbehinderte werden doch sowieso schon immer besser gestellt.Deutlich weniger Abschläge.
Damit auf Lebenszeit eine deutlich höhere Rente.Zehntausende Euro mehr.

Und dabei arbeiten die Schwerbehinderten ganauso lange wie jeder andere auch.

Aber hauptache alle Prioritäten geniessen.

Ganz schlimm.

von
andjessi

&#34;Sowas wird wohl niemand unterschreiben&#34;

Ich kann Ihr Gemecker auch nicht verstehen. Gründe:

1. Die Generationen nach Ihnen würden sich die Finger danach lecken, wenn sie solche Brücken in den Ruhestand gebaut bekommen würden. Überlegen Sie sich mal, Sie wären z.B. Jahrgang 73 und müssten Ihr Gejammer lesen.

2. Ich unterschreibe nur das was ich verstehe. Antatt jetzt nach VDK und Co. zu rufen hätte man sich dort ja vor der Unterschrift mal beraten lassen können.

3. Die Rentenabschläge sind versicherungstechnisch völlig korrekt (und für Schwerbehinderte ja auch sehr gedämpft). Längere Rente =höherer Abschlag, weil längere Bezugsdauer und(!) wer nicht einzahlt kann auch keine weiteren Rentenansprüche aufbauen. Das ist doch wohl mehr als logisch.

von
Rolf F.

Könnte es sein, dass Gernot seine Probleme mit Fremdwörtern hat. Meint er etwa Privilegien anstelle Prioritäten?

Experten-Antwort

Bitte lassen Sie sich im Rahmen eines persönlichen Gespräches bei der Auskunfts- und Beratungsstelle Ihres Rentenversicherungsträgers nochmals aufklären.

von
Wolfgang

Hallo Arno,

Ihr Arbeitgeber bietet Ihnen freiwillig ATZ zu seinen Konditionen an - ja, Sie können dieses Angebot annehmen, oder weiterarbeiten - bzw. hätten sich 2008 entscheiden können.

Richtig ist, dass Sie mit Ihrem Jahrgang bei der AR an schwer behinderte Menschen ab 63 keine abschlagsfreie Rente mehr bekommen können - die Altersgrenze hat sich auf 60/63 + 7 Monate verschoben, insofern 2,1 % Abschlag ab Rentenbeginn 63 hinzunehmen sind.

Überlegen Sie es sich, ob es deswegen &#39;lohnt&#39;, auf die ATZ, den früheren Ausstieg aus dem aktiven Berufsleben auszusteigen. Nunja, jetzt nachgehend zu überlegen ist zu spät, Sie stecken in der ATZ - die 2,1 % kommen auf Sie zu, und waren bei ATZ-Termin in 2008 auch bekannt (Sie erfüllen keine so genannte Vertrauensschutzregelung, um dieses Abschlag nicht zu haben).

Gruß
w.
(da wird Ihnen auch keine Beratungsstelle der DRV - Expertenrat - etwas Anderes sagen können ;-)