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Aufforderung durch KK zur Reha, Wahl der Rentenform

von
Rehi

Es erfolgte eine Aufforderung der Krankenkasse zur Beantragung einer Reha.
Der Reha-Antrag wurde umgedeutet als Rentenantrag und rückwirkend zum Antragsmonat der Reha Rente wegen Erwerbsminderung bewilligt. Gleichzeitig waren aber zum Rentenbeginn die Voraussetzungen für die Rente wegen Schwerbehinderung erfüllt.
Kann ich in der noch bestehenden Widerspruchsfrist darum bitten, dass mir die höhere Rente wegen Schwerbehinderung gezahlt wird oder darf nach erfolgloser Reha nur Erwerbsminderungsrente gezahlt werden und keine andere vorzeitige Altersrente?

von
W*lfgang

Hallo Rehi,

das müssten Sie zunächst mit der Krankenkasse (KK) klären. Im Normalfall wird die KK 'einsichtig' sein und hier die etwas höheren KV/PV-Beiträge aus der Altersrente auf längere Dauer einsacken, als die aus der kleineren EM-Rente. Wenn keine (längeren) Verrechnungsfristen anstehen (Krankengeld gegen Rente), so wie Sie es schildern nicht, wird es da keine Probleme geben.

Eine Rentenantrag aufnehmende Stelle (DRV oder Rathaus) würde in diesem Fall erst mal zu Ihren Gunsten die AR/Schwerbehinderte aufnehmen und Ihnen zum Abwarten/was passiert raten.

Gruß
w.

Experten-Antwort

Hallo Rehi,
wie bereits W*lfgang geschrieben hat, ist zunächst mit der KK abzuklären, ob diese mit einer Beantragung der Altersrente einverstanden ist. Dies ist regelmäßig nur dann der Fall, wenn sich dadurch nicht der Erstattungszeitraum und -betrag ändert.
Da hier eine Aufforderung vorliegt, muß die Erwerbsminderungsrente beantragt werden. Man kann aber gleichzeitig beide Renten (EM u. AR) beantragen.