Aufforderung Krankenkasse zur Reha, umdeutung rente

von
Blümchen

Hallo liebe Experten und alle anderen,

Folgende Situation:
Eine Reha wurde aufgrund einer Erkrankung beantragt und zugestimmt. Reha wurde angetreten aber mit Hinweis,das nicht mehr als 3h gearbeitet werden kann entlassen. Danach folgte weiter Arbeitsunfähigkeit und weiteren Behandlungen.
Nun forderte die Krankenkasse auf einen Reha Antrag zu stellen aber noch 10 Wochen dafür Zeit. Ein paar Wochen später informierte die DRV über die Umdeutung des damaligen Reha Antrages in Erwerbsminderungsrente und verlangte das man dort zu einem Gespräch kommt und weitere Unterlagen mitbringt. Muss man trozdem noch einen Reha Antrag für die Kasse stellen? Oder reicht die Info an die Kasse über Termin bei DRV?

Vielen Dank für Antworten

von
Unzuständig

Warum fragen Sie in einem Rentenforum nach, wie Sie sich der Krankenkasse über verhalten sollen?
Es ist doch eher sinnvoll, dass Sie Ihre Krankenkasse mit der Situation konfrontieren und dort nachfragen.

von
Max4.0

Typisch deutscher Michel! Nie - und ganz besonders hier im Forum - ist jemand zuständig und in der Lage, über seinen Tellerrand hinauszuschauen. Kein Wunder, dass die deutsche Bürokratie so verschrieen ist und manche Bürger völlig verzweifelt, weil sie von Pontius nach Pilatus und wieder zurück geschickt werden. Unterwegs geben sie auf oder verlieren ihr Leben. Suboptimal gelaufen - dann ist nämlich de facto niemand mehr zuständig. Dabei hängt doch alles miteinander zusammen, gerade im Fall von Rente.

Um auf die Frage zurückzukommen: Ich an Ihrer Stelle würde die KK in Kenntnis darüber setzen, dass Sie einen Rentenantrag gestellt haben (falls Sie das nach Umdeutung auch pro forma getan haben oder zu tun gedenken). Damit sind Sie auf der sicheren Seite und erfüllen Ihre Mitwirkungspflicht. Die KK ist zufrieden, Sie bekommen weiter Ihr KG.

Die Variante, dass die DRV zum Gespräch gebeten und zu diesem Termin um weitere Unterlagen gebeten habe, kenne ich allerdings nicht. Wollen Sie überhaupt eine EM? Und sind Sie bereits in Ihrem Dispositionsrecht von der KK eingeschränkt? Bedeutet, Sie hätten keinerlei Möglichkeiten mehr, den Antrag (also die erfolgte Umdeutung) zurückzuziehen, ohne Sanktionen zu befürchten.

von
Unzuständig

Zitiert von: Max4.0
Typisch deutscher Michel! Nie - und ganz besonders hier im Forum - ist jemand zuständig und in der Lage, über seinen Tellerrand hinauszuschauen.

Verstehen Sie eigentlich selber Ihren Unsinn den Sie hier verbreiten?
Es ist nämlich hier eine Unart hier geworden, Ungarn Auskünfte zu Leistungen anderer Sozialträger zu geben. Dafür gibt es dann z.B. ein eigenes Krankenkassenforum.
Im Übrigen helfen Ihre Antworten im Konjunktiv (würde, könnte, sollte) doch nur sehr begrenzt und letztendlich ist dann ja doch alles mit der Krankenkasse zu klären.

von
Siehe hier

Zitiert von: Blümchen
Hallo liebe Experten und alle anderen,

... Muss man trozdem noch einen Reha Antrag für die Kasse stellen? Oder reicht die Info an die Kasse über Termin bei DRV?

Vielen Dank für Antworten

Hallo Blümchen,
Sie müssen auf jeden Fall auf die Aufforderung der KK reagieren.
Hilfreiche Informationen erhalten Sie hier.

https://www.haufe.de/sozialwesen/leistungen-sozialversicherung/aufforderung-zum-reha-antrag/muss-die-krankenkasse-zum-reha-antrag-auffordern_242_225712.html

Achten Sie in dem Artikel auch auf "Gutachten MDK Akteneinsicht",
das könnte für Sie vor Ihrem Termin bei der DRV interessant sein, um weitere Schritte zu entscheiden.

Alles Gute!

Experten-Antwort

Guten Morgen Blümchen,
bitte informieren Sie Ihre Krankenkasse über den aktuellen Stand zur Umdeutung Ihres früheren Reha-Antrags. Sie erhalten anschließend von dort die gewünschten Informationen zum weiteren Verfahren.
Viele Grüße, Ihr Expertenteam der Deutschen Rentenversicherung

von
Blümchen

Vielen lieben dank für alle Beiträge.