Aufforderung zur beruflichen Reha

von
nötig?

" ... ist es sehr wichtig, zu wissen, ob die Begutachtung überhaupt Anhaltspunkte liefert, die das „Angebot“ rechtfertigen oder einfach eine Entscheidung von der einen in die andere Abteilung verschoben werden soll."
Und was bringt Ihnen die Erkenntnis dann? Es ist wieder ungenutzt Zeit bis zur Akteneinsicht verstrichen. Eine Ablehnung der LTA durch Sie jetzt sofort hat das gleiche Ergebnis: LTA ist vom Tisch und geht schneller. Falls es dann Probleme geben sollte, können Sie ja immer noch auf Akteneinsicht bestehen. Und Ihre Entscheidung mit dem von Ihnen angenommenen Inhalt belegen. Sie können in Ihrer Antwort ja auch so schon auf die Auskunft des Gutachters verweisen.

"Inwieweit verzögert die Annahme des „Angebots“, die Ablehnung oder die Nichtannahme ohne Reaktion die Bearbeitung des Rentenantrags?"
Meiner Meinung nach ist der Rentenantrag sowieso abzulehnen. Bei der Annahme der LTA ist die Frage, wie der interne Ablauf ist. D.h. holt sich die Rente zuerst die Akte für den Ablehner? Sie können ja auch einen Vermerk anbringen, dass Sie wollen, dass beide Verfahren parallel betrieben werden. Ist aber in sich eigentlich ein Widerspruch.
Bei einer Ablehnung des Angebots wird dann natürlich der Rentenantrag weiterbearbeitet. Ob hier schon eine Entscheidung gefällt wird, ist wegen Ihres Klinikaufenthalts natürlich nicht vorhersehbar.
Die Frage, warum Schweigen einen Vorgang verzögert, ist jetzt aber nicht Ihr Ernst? Es muss halt einfach abgewartet werden, bis man sicher sein kann, dass wirklich keine Antwort kommt. Von daher wartet die DRV halt mal ein paar Wochen oder so bis es dann weitergeht. Diese Zeit kann man sich durch eine Atwort sparen.

Überlegen Sie sich, was Sie wollen/können: Rente oder Arbeiten. Besprechen Sie dass mit Ihren behandelnden Ärzten und reagieren Sie dann entsprechend. Falls Ihnen nicht daran gelegen ist, dass sich das Verfahren hinzieht (Krankengeld ist in der Regel höher als Rente), wäre eine zeitnahe Rückmeldung sinnvoll.

von
Ne ist klar

Zitiert von: W.
Zitiert von: Experte/in
Hallo W.,

den Ausführungen von nötig? und G.W. schließen wir uns an.

Viele Grüße
Ihr Expertenteam der Deutschen Rentenversicherung

Inwieweit verzögert die Annahme des „Angebots“, die Ablehnung oder die Nichtannahme ohne Reaktion die Bearbeitung des Rentenantrags?

Um mindestens ein Jahr. Ernsthaft? Wer soll das denn hier im Forum wissen? Hellseher sind hier nicht aktiv, wenn man di, die glauben hellseherische Fähigkeiten zu haben, ausklammert. :-)

von
G.W.

Zitiert von: W.
Zitiert von: Experte/in
Hallo W.,

den Ausführungen von nötig? und G.W. schließen wir uns an.

Viele Grüße
Ihr Expertenteam der Deutschen Rentenversicherung

Sorry Experten. Als Kunde, Versicherter, Akte des Bearbeiters ist es sehr wichtig, zu wissen, ob die Begutachtung überhaupt Anhaltspunkte liefert, die das „Angebot“ rechtfertigen oder einfach eine Entscheidung von der einen in die andere Abteilung verschoben werden soll.
Wenn der Gutachter sogar von der Maßnahme abgeraten hätte...

Inwieweit verzögert die Annahme des „Angebots“, die Ablehnung oder die Nichtannahme ohne Reaktion die Bearbeitung des Rentenantrags?

Natürlich hat das Ergebnis der bisherigen medizinischen Ermittlungen Anhaltspunkte geliefert, ein solches Angebot abzugeben. Der Vorwurf, dass Entscheidungen von einer in eine andere Abteilung verschoben werden, ist unbegründet.

Die Rentenversicherung ist an das Gebot der Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit gebunden und darf daher nur dann solche Leistungen anbieten, wenn sie sich aus der medizinischen Sachaufklärung aufdrängen.

Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben können auch von Amts wegen erbracht werden, wenn die Versicherten zustimmen. Die Zustimmung gilt als Antrag auf Leistungen zur Teilhabe. (§115 Abs. 4 SGB VI)

Wenn Sie nicht zustimmen wollen, lassen Sie es. Dann bekommen Sie keine Unterstützung bei der beruflichen Neuorientierung durch die Rentenversicherung.

Welche vielfältigen Möglichkeiten es im Rahmen dieser Leistungen geben könnte, können Sie hier nachlesen:

https://www.deutsche-rentenversicherung.de/SharedDocs/Downloads/DE/Broschueren/national/berufliche_reha_ihre_chance.html

Im Übrigen stimme ich den Ausführungen von nötig? zu.

von
W°lfgang

Zitiert von: G.W.
Ein Versand der Akte ist nur gegenüber einem Rechtsbeistand möglich.

*hüstel

Gruß
w.

von
W.

Zitiert von: W°lfgang
Zitiert von: G.W.
Ein Versand der Akte ist nur gegenüber einem Rechtsbeistand möglich.

*hüstel

Gruß
w.

Das Hüstel würde mich interessieren, da vorgerichtlich gar kein Anwaltszwang besteht.

Die Neusten Akten sind doch digital, so dass keine Aufsicht bei Akteneinsicht notwendig ist, wie in einem nicht nötigen? Beitrag aufgeführt wird. Umgekehrt könnte auch argumentiert werden, wie sichergestellt wird, das die gezeigten Akten vollständig sind?

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