Aufstockung

von
sloggi

Hallo Bekiss.Habe ihre Antwort vom 29.05.Betreff Aufstockung gelesen.Mir geht es so das mor Pflichtbeiträge fehlen und ich keine EU Rente bekomme,obwohl ich voll Erberbsgemindert bin.Habe mir jetzt meinen Vertrag der letzten Firma zuschicken lassen.Kann ich daraus erkennen das ich diese Aufstockung vereinbart habe? Ich kann micjh beim besten Willen nicht daran erinnern das mich jemand über diese möglichkeit aufgeklärt hat.Wie kann ich weiter vorgehen?
L.G.
Sloggi

von
???

Sie müssten wohl als erstes feststellen, ob bei einer Aufstockung ein Rentenanspruch bestehen würde.

von
Schiko.

Obwohl ihre frage an bekiss gerichtet, der ja schon präzise und ausführlich
geantwortet hat, nochmals hierzu meine meinung.

Glaube kaum das hier was im vertrag steht . Das 400 eurogesetz war ja vor-
nehmlich als zuverdienst zur hauptbeschäftigung gedacht. Für diese haupt-
beschäftigung wird ja jeweils vollwertiger beitrag erbracht.

Für den nur 400 eurojopper hat man deshalb den schönen satz, verzicht
auf die versicherungsfreiheit, erfunden. Es wäre doch einleuchtender ge-
wesen von einer beitragszuzahlung zu sprechen.

Fest steht leider wohl, sie haben dem AG. keine erklärung gegeben mit den
vorgeschriebenen text" verzicht auf die versicherungsfreiheit" wäre dies, stünde
der arbeitgeber in der pflicht.
Bin auch sicher, dieser eigenbeitrag wurde ihnen ja auch nicht abgezogen.
Soweit mir erinnerlich, aus dem versicherungsverlauf einer rentenauskunft ersieht man hier neben
den verdienst den text: geringfügige versicherungsfreie beschäftigung.

Bei Zuzahlung, nunmehr 4,90 % eigenleistung steht nur das wort"pflicht-
beiträge" nebe dem betrag der als verdienst verrechnet wurde.

Zu reparieren ist dies rückwirkend nicht mehr.

MfG.

von
Sloggi

Hallo Schiko.Ich dachte halt ich versuch es mal weil Bekiss geschrieben hatte das der Arbeitgeber bei Versäumnissen auch noch später in Regress genommen werden kann wenn davon ein Rentenantrg ab hängt.Das ist ja bei mir der Fall.
L.G.
Sloggi

von
Ossi

Hallo,
auf die Versicherungsfreiheit bei Minijob kann nur für die Zukunft verzichtet werden.Die Arbeitgeber sind bei Aufnahme eines Minijobs verpflichtet die Arbeitnehmer darauf hinzuweisen.Sie müssen das mit der Unterschrift des Arbeitnehmers dokumentieren.Fragen Sie doch ganz einfach mal Ihren Arbeitgeber nach diesem Dokument.
Aber! wenn Sie bereits Erwerbsgemindert sind,muß der verzicht (jetzt!)auf die Versicherungsfreiheit nicht zu einer Zahlung von EMR führen.Erwerbsminderungsrenten werden immer nur bis zum eingetretenen Leistungsfall berechnet.Wenn dieser also vor der Zahlung RV/Beiträgen liegt ,bleibt es bei der Ablehnung.
mfG

von
sloggi

Hallo Ossi.Ich bin ab dem 4.7.2006 Erwerbsgemindert laut der DRV,obwohl das das Datum meiner einlieferung ins KH war und noch keiner wusste das ich an MS erkrankt bin.Aber mit dem Datum hab ich mich schon abgefunden da ich eh nichts dran ändern kann.15 Monate davor war ich Pflichtversichert und davor halt der Minijob und ich bin mir sicher das ich kein weiteres Dokument als meinen Arbeitsvertrag unterschrieben habe.Ich habe auch zur Zeit keinerlei Einkommen.Besteht eine Chance das ich da noch was erreichen kann?
L.G.
Sloggi

von
Ossi

Hallo,
es ist so wie ich am 02.06.07 geschrieben habe.Ohne genaue Kenntnis Ihres Rentenversicherungskontos und des genauen Sachverhaltes möchte ich keine weitere Aussage treffen.Das ist in so einem Forum unmöglich.Am Besten Sie gehen in eine Auskunfts.-und Beratungsstelle Ihres Rentenversicherungsträgers.Dort kann Ihnen genaue Auskunft zu Ihrem Fall individuell gegeben werden.
mfG

Experten-Antwort

Sind keine Aufstockungsbeiträge entrichtet worden und daher die versicherungsrechtlichen Voraussetzungen für eine Erwerbsminderungsrente nicht gegeben, dann kann von Seiten des Rentenversicherungsträgers auch nicht eine Rente gewährt werden nur weil der Arbeitgeber gegen privat- oder arbeitsrechtliche Aufklärungspflichten verstoßen hat. Eine Beratung bei einer Auskunfts- und Beratungsstelle wird daher auch nicht weiterhelfen.
Ob eine Klage gegen den Arbeitgeber Erfolg haben wird, kann von Seiten der Deutschen Rentenversicherung nicht beantwortet werden.