Aufstockung Mini-Job für Schüler sinnvoll?

von
bettina

Sehr geehrte Damen und Herren,

mein Sohn, 17 Schüler übt einen Mini-Job mit ca. 330 Euro Monatsverdienst aus.
Ist eine Aufstockung für ihm sinnvoll im Bezug auf die Erwerbung von Anwartschaftszeit für EU-Rente, Reha, als Mindestabsicherung.

Kann diese Aufstockung auch Nachteile haben, weil der Verdienst und Beitrag natürlich sehr niedrig ausfällt. Fällt die die Anrechnungszeit Schulausbildung dann weg?

Vielen Dank.

von
oder so

Nach heutiger Rechtslage hat ihr Sohn noch 50 Jahre vor der Brust - da kann und wird viel passieren - auch und gerade in der Gesetzgebeung!

Der Pflichtbeitrag würde die Grundlage für eine EM-Rente schaffen. Die Höhe einer solchen Rente würde trotz aller Zurechnungszeit jedoch gering ausfallen. Für die Altersrente für 'besonders langjährig Versicherte' würde jeder Monat aufgestockten Minijobs mitzählen, damit könnte sich eine abschlagsfreie Altersrente mit 65 statt 67 ergeben. Ggf. würde sich der Weg in die Rieserrente öffnen - aber auch die kostet wieder Beitrag. Ob und wie sich in Zukunft niedrige Pflichtbeiträge bei der Brechnung auswirken (insb. wenn später gute Beitragsjahre folgen) läßt sich heute nicht abschätzen! Die derzeit unbewerteten Anrechnungszeiten wegen Besuch einer allgemeinbildenden Schule (wir unterstellt) würden neben dem Pflichtbeitrag im Rentenkonto verbleiben. Eine evtl. künftige Bewertung als beitragsgeminderte Zeit läßt sich heute nicht abschätzen!

Sie sehen: ein 'richtig' oder 'falsch' gibt es nicht - ein grundsätzliches 'ja' oder 'nein' leider auch nicht!

Ihr Sohn soll sich selbst mit dem Thema 'Altersvorsorge' befassen - es wird ihn sein restliches Leben begleiten!