Aufstockung RV-Beitrag

von
peteby

Liebe Leute vom Fach,
ich minijobbe derzeit und stocke den pauschalen Beitrag des Arbeitgebers zur RV durch Zuzahlung auf den vollen Beitrag auf. Der gesamte in die RV entrichtete Betrag liegt aber deutlich unterhalb des Betrages, der bei einer freiwilligen Versicherung zu zahlen wäre.
Reicht dieser Be(i)trag aus um die Anwartschaft auf eine eventuelle EM-Rente aufrecht zu erhalten? Zählt diese Zeit mit bei der Ermittlung der Gesamtversicherungsdauer ? Mir fehlen noch ein paar Jahre auf die 45 Vers-jahre.
Vielen Dank schon mal!

von
-_-

Der Arbeitgeber zahlt 15% (5 Prozent bei Privathaushalten) und Sie zahlen 4,9% des Bruttoarbeitsentgelts (14,9% Prozent bei Privathaushalten). Damit erwerben Sie vollwertige Pflichtbeiträge mit allen positiven Konsequenzen.

Vorteile:
- früherer Rentenbeginn
- Ansprüche auf Leistungen zur Rehabilitation (sowohl im medizinischen Bereich als auch im Arbeitsleben)
- Anspruch auf eine Rente wegen Erwerbsminderung
- Erfüllung der Zugangsvoraussetzungen für eine private Altersvorsorge mit staatlicher Förderung (Riester-Förderung) für den Minijobber und ggf. sogar den Ehepartner

Der Hauptvorteil der Beitragsaufstockung für den Arbeitnehmer ist, dass die Beschäftigungszeit in vollem Umfang für die Erfüllung der verschiedenen Wartezeiten (Mindestversicherungszeiten) berücksichtigt wird.

Weitere Ausführungen im Internetangebot der Minijob-Zentrale:
http://www.minijob-zentrale.de/nn_10946/DE/1__AN/2__aufstockungRente/navNode.html?__nnn=true

von
Schade

Antwort kurz zusammengefasst:
1) ja
2) ja

von Experte/in Experten-Antwort

Bei den nach einem Verzicht auf die Versicherungsfreiheit gezahlten Beiträgen handelt es sich in um vollwertige Pflichtbeiträge. Sie kommen also für ihre Beiträge sehr günstig zu einem vollständigen Versicherungsschutz.