Aufstockungsbeitra und Antrag auf Erwerbsminderung

von
agast

Guten Tag zusammen,

warum wird beim EM-Rentenantrag ein MiniJob mit Aufstockungsbeitrag bei der RV wie ein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis behandelt, so dass der Arbeitgeber der Fragebogen R3212 ausfüllen muß? Der MiniJob ist doch auch bei der vollen Erwerbsminderungsrente zulässig, i.d.R. liegt die Arbeitszeit allgemein unter 3 Std. tägl..
Ich bin auf die Antwort gespannt. Danke!

Gruß
agast

von
Chris

Vermutlich wegen der anzurechnenden Versicherungsjahre.

von
W*lfgang

Hallo agast,

> warum wird beim EM-Rentenantrag ein MiniJob mit Aufstockungsbeitrag bei der RV wie ein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis behandelt,

ein Mini-Job mit 'Aufstockung' IST ein sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis ;-)

Gruß
w.

von
Gigi

Kennt jemand den Vordruck R 3212 ?
Vermutlich interner Vordruck DRV Bund?

Gigi

von
agast

Zitiert von: W*lfgang

Hallo agast,

> warum wird beim EM-Rentenantrag ein MiniJob mit Aufstockungsbeitrag bei der RV wie ein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis behandelt,

ein Mini-Job mit 'Aufstockung' IST ein sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis ;-)

Gruß
w.

Das ist, zumindest die RV betreffend, richtig. Aber auch ein MiniJob mit Aufstockungsbeitrag bleibt neben der EM-Rente erlaubt. Darum geht es.
Danke für die bisherigen Reaktionen, leider wurde die Frage aber bislang nicht beantwortet.
(Noch nicht mal der Sachbearbeiter der RV konnte die Frage beantworten, habe Auftrag von oben erhalten)

Gruß
agast

von
Jockel

Hallo agast,

was ist das denn für ein Vordruck ?
Unter der genannten Nummer kann ich ihn nicht finden.
Was wird damit abgefragt ?
Das erzielte Entgelt ?
Der zeitliche Umfang ?
Ist es eine sog."Arbeitgeberauskunft" ?

von
Epilibirum

Zitiert von: Jockel

Hallo agast,

was ist das denn für ein Vordruck ?
Unter der genannten Nummer kann ich ihn nicht finden.
Was wird damit abgefragt ?
Das erzielte Entgelt ?
Der zeitliche Umfang ?
Ist es eine sog."Arbeitgeberauskunft" ?

Sie sind aber ein ganz neugieriger oder was ?

Experten-Antwort

Die Feststellung von W*lfgang ist richtig. Sowohl der Arbeitgeber als auch der Arbeitnehmer zahlen Beiträge zur Rentenversicherung ein. Deshalb ist es wie ein normales Beschäftigungsverhältnis zu sehen. Natürlich handelt es sich bei dem Vordruck R 3212 um einen internen Vordruck der Deutschen Rentenversicherung Bund. Wenn allein die medizinischen Sachverhalte nicht ausreichen, um zu beurteilen, ob jemand berufsunfähig, erwerbsunfähig, teilweise oder voll erwerbsgemindert ist, dann wird der Arbeitgeber angeschrieben. Es wird dann festgestellt, inwieweit diese Personen noch in der Lage sind, Ihr derzeitiges (Rest-) Leistungsvermögen auf dem Arbeitsmarkt umzusetzen. Ich hoffe, Ihr Auftrag von oben ist somit erledigt.

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