ausgleich der rentenminderung bei vorzeitiger inanspruchnahme

von
Frank

hallo,
ich habe eine auskunft zur höhe der ausgleichszahlung bekommen. darin heißt es, zahlbar innerhalb von 3 monaten, auch in teilbeträgen. einzahlungen sind möglich bis zum 65lj. wenn ich nun in größeren abständen teilbeträge einzahle, muß dann jedesmal eine neue berechnung erfolgen, oder bleibt die erste berechnung maßgebend?

mfg frank

von
bekiss

Da es sich um dynamische Anwartschaften handelt, ändert sich der Betrag, den Sie zum Ausgleich aufwenden müssen.

Die Höhe des zu zahlenden Betrages steigt also. Der Aufwand steigt jedoch nur scheinbar, denn das später gezahlte Geld ist eben weniger wert.

Sie sollten aber überlegen, ob eine andere Anlage des Betrages nicht mehr Rendite verspricht, als die Einzahlung in die gesetzliche Rentenversicherung. Überlegen können Sie sich das immer noch, bevor Sie die Regelaltersgrenze erreichen. Damit steht der Betrag auch im Erbfall noch flexibel zur Verfügung, allerdings mit dem Nachteil evtl. niedrigerer Leistungen an Hinterbliebene, da sich die Minderung durch den Versorgungsausgleich auch auf diese Renten auswirkt.

Diese Überlegungen sollten Sie anstellen und sich bei einer Auskunfts- und Beratungsstelle der Deutschen Rentenversicherung zu evtl. noch bestehenden Fragen informieren lassen, bevor Sie zahlen.

Experten-Antwort

Die Ausgleichszahlung die Sie zum Erhalt Ihrer Rentenanwartschaften aufwenden müssen, wird künftig tendenziell höher ausfallen. Den Ausführungen im Beitrag von bekiss ist schön zu entnehmen, dass verschiedene Überlegungen mit einbezogen werden müssen.

Wir empfehlen Ihnen deshalb, ein persönliches Beratungsgespräch bei einer in Ihrer Region gelegenen Auskunfts- und Beratungsstelle wahrzunehmen. Die Ihrem Wohnort am nächsten gelegene Auskunfts- und Beratungsstelle können Sie unter dem Link "Service/Beratungsstellen" ermitteln.