Ausgleichszahlung bei vorzeitiger Altersrente

von
Marion

Hallo an Alle,
ich habe folgende Nachfrage.
Im nächsten Jahr werde ich 55 Jahre, wenn ich nun an die Rentenversicherung herantrete und Ausgleichszahlungen leisten will, weil ich vorzeitig in die Altersrente gehen will ist dies ja kein Problem, wenn alle anderen Voraussetzungen erfüllt sind wie die Anzahl der Beitragsjahre.
Wie stellt es sich dar, wenn ich zu einem späteren Zeitpunkt in die volle Erwerbsminderungsrente komme, würde diese Ausgleichszahling dies auch ausgleichen? Also wenn ich bei Eintritt in die Altersrente mit einem Abschlag von 10,8% rechnen müßte.
Mein Kopf sagt eigentlich, dass müßte identisch sein, aber vielleicht wird es doch anders gewertet.
Vielen Dank an Alle im Vorfeld.
Schöne Grüße
Marion

von
senf-dazu

Hallo Marion!

Mein Ansatz hierzu wäre, dass Sie mit der Ausgleichszahlung Entgeltpunkte laufen, die Ihrem Konto gutgeschrieben werden.
Bei einer EM-Rente würde dann ausgehend von der Summe aus erarbeiteten und "gekauften" Entgeltpunkten ein Abschlag von bis zu 10,8 % berechnet.
Ich lasse mich da aber gerne von den Experten korrigieren ...

Experten-Antwort

Bei der von Ihnen angesprochenen Regelung zur Zahlung von Beiträgen zum Ausgleich einer Rentenminderung geht es um Altersrenten,
d.h. Abschläge bei Renten wegen Erwerbsminderung können nicht ausgeglichen werden.
Bei den Beiträgen handelt es sich weder um Pflicht- noch um freiwillige Beiträge. Diese Beiträge sind auch nicht einem bestimmten Zeitraum zuzuordnen.
Der Bezug einer Versichertenrente vor Erreichen der Regelaltersgrenze z.B. eine Rente wegen verminderter Erwerbsfähigkeit steht der
Zahlung der Beiträge allerdings nicht entgegen.

von
SuchenUndFragen

Zitiert von: Techniker

Bei der von Ihnen angesprochenen Regelung zur Zahlung von Beiträgen zum Ausgleich einer Rentenminderung geht es um Altersrenten,
d.h. Abschläge bei Renten wegen Erwerbsminderung können nicht ausgeglichen werden.
Bei den Beiträgen handelt es sich weder um Pflicht- noch um freiwillige Beiträge. Diese Beiträge sind auch nicht einem bestimmten Zeitraum zuzuordnen.
Der Bezug einer Versichertenrente vor Erreichen der Regelaltersgrenze z.B. eine Rente wegen verminderter Erwerbsfähigkeit steht der
Zahlung der Beiträge allerdings nicht entgegen.

???

Was ist das denn für ein Kauderwelsch?

Ich habe es eher so wie senf-dazu verstanden: Die Ausgleichszahlung erhöht vom Prinzip her den Rentenanspruch.
Wenn ich mir jetzt den Ausgleich berechnen lasse, den ich für einen Renteneintritt ab 63 zahlen sollte, dann bin ich ja auch nicht gezwungen, mir 63 in Rente zu gehen, sondern die Rente erhöht sich auch, wenn ich doch später in Rente gehe. Also müsste es sich doch auch positiv auf die EM-Rente auswirken. Der Versicherungsträger hat dann ja auch das Geld bekommen!