Auskunftspflicht gegenüber den Arbeitgeber

von
Knut

Ich bekomme eine unbefristete Rente bei voller Erwerbsminderung. Ich bekomme diese Rente nur zu 25% ausgezahlt, da ich nebenher arbeite. Meine Lohnunterlagen reiche ich immer am Jahresende bei der DRV ein. Nun habe ich gehört, dass ich für meinen Arbeitsverdienst wegen meiner Rente keine Beiträge zur Arbeitslosenversicherung, und nur anteilige Beiträge zur Krankenversicherung zahlen muss.
Ist das wirklich so?
Mein Arbeitgeber zieht mir die vollen Beiträge ab, weil er nicht weis, dass ich eigentlich Renter bin. Ich möchte ihm das auch nicht sagen weil ich Nachteile befürchte.
Kann mir jemand sagen ob ich verpflichtet bin ihm das zu sagen, gerade wegen der falsch abgezogenen Sozialbeiträge?
Eigentlich müsste doch auch meiner Krankenkasse auffallen, das zu viele Beiträge gezahlt werden!?

MFG Knut

von
???

Die KK könnte sicher anhand der gemeldeten Beitragsgruppe feststellen, dass da was schief läuft. Die Höhe der abgezogenen Beiträge sieht sie nicht. Die Frage ist nur, ob das Computerprogramm es merkt. Falls ja, wird die Krankenkasse Ihren AG auf diesen "Fehler" aufmerksam machen. Und dann erfährt er von einer 3. Stelle, was Sache ist. Finden Sie das besser?

von
Schade

ob Sie die Rente Ihrem Arbeitgeber mitteilen müssen, ist zunächst eine arbeitsrechtliche Frage und "kein Rentenproblem".

Schauen Sie doch mal in Ihren Arbeitsvertrag, vielleicht steht dort was dazu drin.

Von der "menschlichen Seite" finde ich Ihren Status natürlich schon seltsam. Sie haben "schwarz auf weiß", dass Sie nicht mehr arbeiten können, weil die Ärzte Sie für voll erwerbsgemindert halten und Sie das ja wohl auch so beantragt haben, tun aber im Betrieb so, als ob nichts wäre.

Und dann jammern Sie rum, weil die Abzüge nicht korrekt laufen.....?

Wenn ich Ihr AG wäre, würde ich mir vera...... vorkommen.

Experten-Antwort

Wie bereits von "Schade" erwähnt, handelt es sich um eine arbeitsrechtliche Frage.