Auslandstätigkeit

von
wwiethoelter

Ein Mitarbeiter wechselt zu unserer Tochtergesellschaft nach Japan und erhält dort einen lokalen Arbeitsvertrag. Der deutsche Arbeitsvertrag endet. Es handelt sich nicht um eine Entsendung.
Wir beabsichtigen nach § 4/1 SGB VI einen Antrag auf Versicherungspflicht in der RV für Arbeitnehmer im Ausland zu stellen.
Fragen: Ist das ein gangbarer Weg? Wie vermeiden wir eine Rentenversicherungspflicht in Japan? (Doppelversicherung)
Wie wird für die Arbeitslosenversicherung (Antrag auf auf freiwillige Weiterversicherung nach § 28a SGB III)und für die Krankenversicherung (private Kollektiv-Vollversicherung)eine Versicherungspflicht vermieden?
Danke für die Unterstützung!

von
Ghostwriter

Hallo wwiethoelter,

es gibt ein deutsch-japanisches Sozialversicherungsabkommen. Dieses wird von der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover, Kurt-Schumacher-Str. 20, 38102 Braunschweig, Tel. 0531/70060 oder www.deutsche-rentenversicherung-Braunschweig-Hannover.de,
betreut.

Wenden Sie sich mit Ihrem Anliegen dort hin.

;-)

Gruß Ghostwriter

von Experte/in Experten-Antwort

Zuständig für die Bearbeitung von Anträgen und für die Beantwortung von Anfragen aufgrund des deutsch-japanischen Abkommens sind folgende Verbindungsstellen:

Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover
Lange Weihe 2
30880 Laatzen

Telefon 0511 829-0

Deutsche Rentenversicherung Bund
Ruhrstraße 2
10709 Berlin

Telefon 030 865-1

Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See
Pieperstraße 14-28
44789 Bochum

Telefon 0234 304-0