Austritt EU Rente

von
Dä.

Hallo,
ich hatte Fragen zum Thema Austritt aus EU Rente gestellt. Danke erstmal für die Antworten.
Die Antworten waren: "Der Verzicht auf die Rente über die Meldung beim Arbeitsamt wird wohl nicht funktionieren, weil das Arbeitsamt einwenden wird, dass Sie "erwerbsgemindert" und damit nicht arbeitslos sind.
" der "Ausstieg" wäre ganz leicht, wenn Sie entweder nach Ablauf der Zeitrente keinen neuen Antrag stellen, bzw. eine Arbeit aufnehmen, bei der Sie die Verdienstgrenzen überschreiten.
Zu den Antworten folgende Fragen:
Hat man nicht das Recht, die laufende Rente einfach auf eigenen Wunsch einstellen zu lassen (nimmt man mal nebenbei an, man wäre trotzdem nicht ohne finanzielle Unterstützung anderweitig, bis man
selbst einen Job gefunden hat). ?
Wenn die Rentenstelle meint, man wäre noch zu krank zum arbeiten, aber man will es unbedingt, jedoch möchte man sich auch beim Arbeitsamt melden, kann man dann nicht vom Arbeitsamt verlangen, das die eine nochmalige Überprüfung des Gesundheitszustandes vornehmen. ?

Noch eine letzte Frage:
Mal angenommen, die Rentenstelle meinte, man müsste erst z. B. 12 Monate Psychotherapie mitmachen, dann „langsam“ ne Arbeitstrainingsmaßnahme…“, um zurückzukehren, man möchte
aber direkt in die Arbeitstrainingsmaßnahme, ob das dann gehen würde. ? (Die sind doch froh, wenn die Rentenkasse wieder entlastet wird).
Bekommt man denn während einer so genannten Arbeitstrainingsmaßnahme noch weiterhin Rente und wer bezahlt die Maßnahme. ?

Vielen Dank nochmal
D. (sie)

von
Mitleid

Besorgen Sie sich beim sozialmedizinischen Dienst - nicht bei der Verwaltung, denn die darf die gar nicht haben - die dort vorliegenden Gutachten und sonstigen ärztlichen Mitteilungen in Kopie. Müssen die gemäß § 25 Abs. 4 SGB X herausrücken. Die werden allerdings rumzicken, denn die wollen verhindern, daß Sie nicht mehr aus dem Staunen herauskommen, wenn Sie darin lesen.

Dann suchen Sie sich nen guten vertrauenswürdigen Arzt mit dem Sie sich beraten.

Treten Sie einem Sozialverband bei, z.B. dem VDK, und lassen sich von denen in Sachen Rückkehr ins Arbeitsleben und über begleitende Hilfen beraten. Sie lesen ja hier, wie vertrauenswürdig und kompetent die von der DRV sind.

Und falls Sie der Ansicht sind, daß da was Falsches in den Akten drinsteht, z.B. falsche Diagnosen oder mißverstandene Sachverhalte und persönliche Wertungen, was bei Psychiatern Psychologen oft vorkommt, verfallen Sie nicht auf den Dreh die berichtigen lassen zu wollen. Die einzige Methode, die bisher funktioniert hat, ist der Widerruf der Entbindungserklärungen. Ab dann dürfen die Daten nicht mehr genutzt werden.

von
Beamtenh...

skat kennt sich da aus

von
Mitleid

Mitleid kennt sich da auch aus. Psychiater haben eine blühende Phantasie und wenn man bedenkt, daß 50% der Frührenten von denen verordnet oder verursacht werden, wunderts einen nicht, daß die RV pleite ist.

Experten-Antwort

Wenn bei Ihnen weiterhin volle Erwerbsminderung vorliegt wird es wohl nicht möglich sein, anstelle der Rente Arbeitslosengeld zu erhalten. Zum einen ist ein Verzicht auf eine Sozialleistung (Rente) nur möglich, wenn dadurch kein anderer Sozialleistungsträger (Agentur für Arbeit) belastet wird. Zum anderen ist nur arbeitslos, wer arbeitswillig und arbeitsfähig ist. Wenn also dem Grunde nach ein Anspruch auf Rente wegen voller Erwerbsminderung besteht, wird Ihnen die Agentur für Arbeit kein Arbeitslosengeld bewilligen.

Wenn Sie wieder ins Berufsleben einsteigen wollen rate ich Ihnen, sich mit einer Reha-Servicestelle in Verbindung zu setzen. Dort kann man Ihnen gezielt Mittel und Wege für Ihren weiteren Berufsweg aufzeigen. Die für Sie nächstgelegene Reha-Servicestelle finden Sie auf der Startseite von http://www.ihre-vorsorge.de unter der Rubrik "Service -Beratungsstellen".

Wenn Sie erneut Rente beantragen müssten, sollten Sie schon angeben, dass Sie bereits eine Rente auf Zeit bezogen haben, auch wenn der Rentenversicherungsträger dies aus Ihrem Versicherungskonto erkennen müsste. Die medizinischen Unterlagen vernichtet der Rentenversicherung bei Vollendung Ihres 65. Lebensjahres. Bei einem erneuten Rentenantrag müsste dann aber nach dem nun vorliegenden Gesundheitszustand anhand neuester ärztlicher Unterlagen entschieden werden.

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